Gelesen: “Wer Schweigen sät” von Liz Fenton & Lisa Steinke

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2628.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 361 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1542049903
Verlag: Tinte & Feder (14. November 2017)
Sprache: Deutsch

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Ein emotionaler Roman voller überraschender Wendungen von den amerikanischen Beststellerautorinnen Liz Fenton und Lisa Steinke.
Die Ehe der Grundschullehrerin Jacqueline war nicht perfekt aber verlässlich. Zumindest dachte sie das, bis zwei Polizisten mit einer niederschmetternden Nachricht vor ihrer Tür stehen. Der Mann, mit dem sie seit acht Jahren verheiratet war, und der eigentlich auf einer Geschäftsreise in Kansas sein sollte, ist bei einem Autounfall auf Hawaii ums Leben gekommen. Und er war nicht allein in dem Wagen.
Die junge Witwe erträgt es kaum, ihren Mann zu Grabe zu tragen. Schlimmer noch ist der Gedanke, dass er die letzten Tage mit seiner Geliebten verbracht hat, die selbst einen trauernden und verwirrten Verlobten zurücklässt. Nick ist von der Affäre ebenso überrascht wie Jacqueline, doch er will Antworten. Also schlägt er vor, gemeinsam nach Hawaii zu reisen. Als Jaqueline der schicksalhaften Straße des Unfallorts folgt, lernt sie, dass nichts ist, wie es scheint. Nicht ihre Ehe, nicht ihr Ehemann und ganz bestimmt nicht sein Tod …
(Quelle: amazon)

Der Roman „Wer Schweigen sät“ stammt von den Autorinnen Liz Fenton & Lisa Steinke. Für mich war es von beiden der erste Roman überhaupt und ich war sehr gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde.
Das Cover hat mich sehr angesprochen und auch der Klappentext machte mich neugierig. Daher habe ich das Buch auch recht rasch gelesen.

Die auftauchenden Charaktere sind gut beschrieben. Ich konnte sie mir gut vorstellen und von den Handlungen her war es nachvollziehbar für mich.
Jaqueline, kurz Jacks genannt, ist eine Frau, die gut rüberkommt. Als sie erfährt, dass ihr Mann auf einer Geschäftsreise tödlich verunglückt ist, ist sie zunächst geschockt. Vor allem auch weil sie nicht weiß was er auf Maui gemacht hat. Manches Mal waren Jacks Reaktionen vielleicht ein wenig unverständlich aber wenn man bedenkt in welcher Situation sie sich hier befindet, kann man es wiederum verstehen.

Auch die anderen Charaktere sind recht gut beschrieben. Man kann sie sich gut vorstellen, jeder gehört hier rein und bringt ganz eigene Dinge mit.

Der Schreibstil der Autorinnen ist flüssig und ziemlich emotional. Man kommt als Leser, wenn man einmal drin ist, gut voran und kann wirklich gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Man folgt als Leser sowohl Jacks als auch Dylan, lernt beide besser kennen und bekommt einen guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt.
Die Handlung hat es mir nicht einfach gemacht. Ich habe einige Zeit gebraucht um wirklich im Buch anzukommen, das Geschehen zieht sich am Anfang doch sehr in die Länge. Es ist der Alltag, der hier eine wichtige Rolle spielt, den man als Leser hier sehr detailliert beschrieben bekommt. Als dann aber eine bestimmte Wendung kommt zieht die Handlung an. Es kommt Fahrt auf, es wird spannend, unvorhersehbar und das dann bis zum Schluss.

Das Ende konnte mich dann überzeugen. In meinen Augen passt es richtig gut zum hier erzählten Gesamtgeschehen, schließt es ab und macht es gut rund.

Insgesamt gesagt ist „Wer Schweigen sät“ von Liz Fenton & Lisa Steinke ein Roman, der es mir nicht ganz so einfach gemacht hat wie ich es dachte.
Gut gezeichnete Charaktere, ein Schreibstil an den ich mich zunächst etwas gewöhnen musste, dem ich dann aber gut folgen konnte und eine Handlung, die ziemlich lange braucht bis sie Fahrt aufnimmt, lassen mich hier doch zwiegespalten zurück. Es war definitiv mehr drin gewesen.
Schade!

 

 

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