Rezension

Gelesen: „Wächter und Wölfe – Das Ende des Friedens“ von Anna Stephens

12. Februar 2018

Broschiert: 512 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (15. Januar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734161304
ISBN-13: 978-3734161308
Originaltitel: Godblind (Godblind-Trilogy Book 1)

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Krieg wird kommen, Verrat wird lähmen, Tod wird herrschen …
Dom ist ein Seher, doch seine Gabe ist mehr Fluch als Segen, denn seine Visionen sind ungenau und körperlich auszehrend. Da begegnet er der geflohenen Sklavin Rillirin. Sie warnt ihn und sein Volk vor einer Invasion der Barbaren. Aber kaum jemand glaubt ihr. Da ereilt Dom eine Vision von erschreckender Klarheit. Er muss Rillirin vertrauen und den Klan der Wächter und Wölfe auf den Krieg vorbereiten, sonst wird nicht nur er sterben, sondern sein ganzes Volk.
(Quelle: Blanvalet)

Bisher kannte ich die Autorin Anna Stephens noch nicht. Nun hatte ich die Chance ihren Roman „Wächter und Wölfe – Das Ende des Friedens“ zu lesen und war aufgrund des interessante klingenden Klappentextes sehr gespannt was mich hier in der Geschichte wohl erwarten würde.

Die auftauchenden Charaktere sind gut dargestellt, man kann die Handlungen nachvollziehen und auch verstehen.
Von den Protagonisten wird hier einiges abverlangt. Und ich empfand sie alle als vorstellbar. Klar es sind wirklich einige, die hier auftauchen, da kann man schon mal den Überblick ein bisschen verlieren. So erging es mir am Anfang auch ein bisschen, ich musste erst warm werden mit ihnen.
Dom, der Seher wirkte auf mich recht sympathisch. Man muss hier aber vorsichtig sein mit den Sympathien, das kann auch nach hinten losgehen, wem man vertraut muss man sich genau überlegen. Auch Dom tut sich schwer aber letztlich vertraut er der Sklavin Rillirin.

Es gibt hier einige verschiedene Völker zu entdecken, so beispielsweise Götter, Könige oder auch Wächter. Jeder von ihnen bringt ganz eigene Dinge mit.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und lässt sich wirklich gut lesen. Man kann gut folgen, vor allem auch weil die Kapitel eine angenehme Länge haben.
Die Kapitel werden aus unterschiedlichen Sichtweisen geschildert. Es steht auch jeweils drüber wessen Sichtweise man folgt, wobei es sich hier um den personalen Erzählstil handelt. Somit schaut man von außen auf das Geschehen und kann gut folgen.
Die Handlung empfand ich zunächst ein wenig zäh. Ich habe wirklich einige Seiten gebraucht um im Geschehen anzukommen. Dann aber zieht die Geschichte merklich an, es wird zunehmend spannender und immer wieder tauchen Wendungen auf, die man nicht erwartet. Immer wieder gibt es hier kleinere Kämpfe, das Hauptthema ist hier tatsächlich der Krieg. Und je näher das Ende kommt desto größer wird die Gefahr, desto heftiger werden die Kämpfe.

Das Ende selbst empfinde ich als gut wie es ist. Es passt doch sehr gut zur hier geschilderten Geschichte, macht sie soweit rund. Ich bin dann jetzt auch neugierig darauf was wohl in weiteren Teilen passieren wird.

Alles in Allem ist „Wächter und Wölfe – Das Ende des Friedens“ von Anna Stephens ein Roman, der mich nicht sofort in seinen Bann ziehen konnte.
Gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die zunächst etwas langwierig wirkte, dann aber richtig spannend und abwechslungsreich gehalten ist, haben mir tolle Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

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