Gelesen: „Schneeweiße Rose. Der verwunschene Prinz (Rosenmärchen 1)“ von Jennifer Alice Jager

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1599.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 226 Seiten
Verlag: Impress (1. Februar 2018)
Sprache: Deutsch

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**Keine Blume birgt mehr Magie als die Rose…**
Seit dem Tod ihrer Mutter sind die Schwestern Snow und Rose auf sich allein gestellt. Gemeinsam führen sie ein bescheidenes Gasthaus an der Grenze zum verwunschenen Wald. Viele Gefahren drohen dort, doch die Schwestern konnten immer auf sich aufpassen. Bis sie eines Tages einem geheimnisvollen Fremden Obdach gewähren und Snow ihr Herz an ihn verliert. Plötzlich befinden sich Rose und Snow mitten in einem magischen Krieg zwischen den Zwergen und den Feen des Waldes. Und damit mitten in einem Kampf um Liebe, für die Freiheit und um das Schicksal eines ganzen Königreichs.
(Quelle: Impress)

Jennifer Alice Jager ist eine Autorin, die mich bereits mit anderen Geschichten richtig begeistern konnte. Nun konnte ich „Schneeweiße Rose. Der verwunschene Prinz“ aus ihrer Feder lesen. Es ist der erste Teil von „Rosenmärchen“ und ich wurde besonders vom schönen Cover angesprochen. Aber auch der Klappentext konnte mich überzeugen.

Die Charaktere hat die Autorin richtig gut gezeichnet. Ich empfand sie als sehr gut beschrieben und somit auch vorstellbar.
Die beiden Protagonisten Rose und Snow sind richtig sympathisch. Vom Charakter her sind sie grundverschiedenen, sie ergänzen sich so aber auch total gut.
Rose wirkt ziemlich selbstbewusst und schlagfertig. Sie weiß ziemlich genau was sie will, lässt sich wirklich nichts gefallen.
Snow hingegen ist eher schüchtern, zurückhaltend und ruhig. Zudem ist sie sehr hilfsbereit und kommt richtig liebevoll rüber.
Als Team agieren Rose und Snow sehr gut rüber. Sie harmonieren richtig gut und es ist immer wieder toll zu lesen wie sie als Schwestern zueinanderstehen.
Weiterhin lernt man hier Chris kennen. Er bleibt aber doch hinter den Schwestern zurück, sie stehen klar im Vordergrund.

Auch die Nebencharaktere dieser Geschichte hier sind richtig gelungen. Jennifer Alice Jager beschreibt sie detailliert und wirklich toll. Man kann sie sich gut vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und richtig locker zu lesen. Ich wurde hier sehr flott ins Geschehen hineingezogen, konnte richtig gut folgen und alles nachvollziehen.
Die Handlung selbst ist richtig schön. Es handelt sich hier ja um eine Märchenadaption zu „Schneeweißchen und Rosenrot“ und dieses Märchen von den Gebrüdern Grimm ist schon ein richtig schönes. Was Jennifer Alice Jager hier aber draus macht toppt dies nochmal. Es ist alles sehr magisch und atmosphärisch, gleichzeitig aber auch mystisch und ja auch spannend gehalten. Immer wieder gibt es einen gewissen Bezug zum Originalmärchen, was mir richtig gut gefiel. Ich für meinen Teil habe mich hier immerzu richtig gut unterhalten gefühlt.

Das Ende ist nicht vorhersehbar und ich war sehr bewegt von ihm. Es mag vielleicht etwas klischeehaft sein, mir aber hat echt gut gefallen und es schließt gut ab.

Zusammengefasst gesagt ist „Schneeweiße Rose. Der verwunschene Prinz“ von Jennifer Alice Jager ein richtig gelungener Auftakt der „Rosenmärchen“.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein leicht und locker zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die sowohl magisch aber auch spannend und ein wenig mystisch gehalten ist, haben mich hier verdammt gut unterhalten und begeistert.
Absolut zu empfehlen!