Gelesen: “League of Fairy Tales. Die letzte Erzählerin” von Tina Köpke

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2105.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 364 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (25. Januar 2018)
Sprache: Deutsch

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**Was, wenn all die Märchen nicht nur Geschichten wären?**
Schon ihr halbes Leben verbirgt die Kellnerin Peyton ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten vor der Außenwelt. Aufgewachsen in einer miserablen Pflegefamilie gibt es nur einen Menschen, dem sie wirklich vertraut: ihren besten Freund Rufus. Bis sie während einer Schicht im Diner dem mysteriösen Eli begegnet, der Antworten auf Fragen zu kennen scheint, die sie bisher nie zu stellen wagte. Von ihm erfährt Peyton, dass sie eine Nachfahrin der Brüder Grimm ist, dazu geboren, Wesen aus Märchen und Legenden aufzuspüren, die ihren Weg von der Anderswelt in die Menschenwelt gefunden haben. Doch als letzte überlebende Erzählerin wartet auf sie noch eine viel größere Aufgabe…
(Quelle: Dark Diamonds)

Der Roman „League of Fairy Tales. Die letzte Erzählerin“ stammt von der Autorin Tina Köpke. Für mich war dies der erste Roman der Autorin und ich war wirklich richtig neugierig darauf was mich hier wohl erwarten würde.
Das Cover empfand ich als sehr gelungen und der Klappentext hat mich fasziniert, so dass ich mich auch rasch ans Lesen gemacht habe.

Die Charaktere hat sie Autorin richtig gut gezeichnet. Jeder von ihnen wirkte glaubhaft und realistisch, man kann sie sich alle gut vorstellen.
Peyton gefiel mir richtig gut. Sie ist eine sehr starke junge Frau, die auch nicht auf den Mund gefallen ist. Ihre Schlagfertigkeit aber auch ihr Sarkasmus machen sie wirklich einzigartig. Außerdem ist Peyton auch sehr mutig und ohne Furcht. Einzig ihre Ungeduld ist ein Manko, das sie aber in meinen Augen noch sympathischer und authentischer macht.
Rufus ist sehr bodenständig aber eben auch neugierig. Er steht an Peytons Seite, ist ihr Beschützer und auch Seelenverwandter.
Dann lernt man Eli kennen. Er ist ein Hüter, sehr neugierig und unheimlich faszinierend gezeichnet. Manches Mal kommt er sogar recht schüchtern rüber, das gefiel mir sehr gut.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich wirklich gut lesen. Man kommt leicht durch die Geschichte, kann ohne Probleme folgen und alles nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Peyton, Rufus und Eli. Für alle Perspektiven hat die Autorin die personale Erzählweise verwendet. So blickt man von oben auf das Geschehen und bekommt einen guten Überblick.
Die Handlung selbst hat mich richtig begeistern können. Der Anfang war noch ein wenig zäh und langwierig, dann aber zieht die Geschichte an, gewinnt merklich an Fahrt. Hinzu kommt noch genug Action und Wendungen sind vorhanden, die man so nicht erwartet.
Die geschaffene Welt ist zum Teil recht skurril und ja schon fast verrückt. Es macht wirklich Spaß der Geschichte zu folgen.

Das Ende ist dann gut gelungen. Es passt wirklich gut zur hier erzählten Gesamtgeschichte, schließt gut ab und macht alles rund.

Zusammengefasst gesagt ist „League of Fairy Tales. Die letzte Erzählerin“ von Tina Köpke ein Roman, der nach verhaltenen Start wirklich begeistern kann.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein leichter gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die mich nach einer Einlesezeit sehr fesseln konnte und deren geschaffene Welt zum Teil schon verrückt gehalten ist, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

1 Kommentar zu „Gelesen: “League of Fairy Tales. Die letzte Erzählerin” von Tina Köpke“

  1. Hm, über das Buch bin ich auch schonmal “gestolpert”, scheint also ganz gut zu sein 🙂 Danke für deine ehrliche Meinung!
    LG Christina

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