Gelesen: „The Bartender (San Francisco Hearts 1)“ von Piper Rayne

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 680.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Forever (5. Februar 2018)
Sprache: Deutsch

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Wer hätte gedacht, dass es so viel Spaß machen würde, mit dem Feind zu schlafen?
War der One-Night-Stand eine gute Idee? Rückblickend wohl eher nicht. Zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen, ich hatte gerade meinen Traumjob verloren, war zurück ins Haus meiner Großeltern nach San Francisco gezogen und ein Typ von Tinder hatte mich versetzt. Es war, als hätte mir das Leben den »Loser«-Stempel aufgedrückt. Und als der Typ hinter der Bar mich dann mit diesem Blick ansah, mit seinem perfekten Dreitagebart, dem Bizeps, der sich unter seinem Shirt wölbte und mit diesem Grinsen … Ich gebe zu, dass ich impulsiv gehandelt habe. Aber ich konnte ja nicht wissen, WER der Barmann wirklich war …
(Quelle: Forever)

Der Roman „The Bartender“ stammt von Piper Rayne. Hinter diesem Pseudonym verbergen sich zwei amerikanische Autorinnen. Es ist der Auftakt der „San Francisco Hearts – Trilogie“.
Ich wurde hier besonders vom Cover angesprochen. Aber auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht und so habe ich auch direkt mit dem Lesen begonnen.

Die Charaktere sind hier richtig gut beschrieben. Als Leser hat man eine gute Chance sie sich vorzustellen und die Handlungen gut zu verstehen.
Whitney ist eine tolle Protagonistin. Gerade kämpft sie mit ihrem Job und sie ist auch jemand der gerne mal ins Fettnäpfchen tritt. Doch genau das macht sie sympathisch. Sie hat Ecken und Kanten und ich auch überhaupt nicht perfekt.
Cole ist das männliche Gegenstück zu Whitney. Nach außen hin scheint er nur eines im Sinn zu haben, Frauen, Frauen und nochmals Frauen. Doch dem ist gar nicht so. Er sieht zwar sehr gut aus, hat aber durchaus auch was im Kopf.

Auch die Nebenfiguren, wie Whitneys Freundinnen Tahlia oder auch Lennon, sind richtig gut gezeichnet. Man kann sie sich gut vorstellen, auf mich wirkten sie zudem glaubhaft.

Der Schreibstil der Autorinnen ist locker, frech und sehr flüssig. Ich habe schnell ins Geschehen hineingefunden und konnte gut und ohne Probleme folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Whitney. Ich empfand diese Perspektive als sehr passend und konnte sie so noch besser kennenlernen.
Die Handlung weiß sehr gut zu unterhalten. Es gibt hier eine gelungene Mischung aus Emotionen, erotischen Szenen, Liebe und auch Spannung. Immer wieder wurden Wendungen geschickt platziert, so dass man als Leser wissen möchte was weiter passiert.
Allerdings mir persönlich hat es doch immer wieder mal an Tiefe gefehlt, es wirkte des Öfteren doch recht oberflächlich auf mich.

Das Ende ist sehr geschickt gewählt. Es ist ein Cliffhanger, der die Neugier auf den zweiten Teil, der im Mai 2018 erscheinen wird, schürt.

Insgesamt gesagt ist „The Bartender“ von Piper Rayne ein richtig guter Auftakt der Trilogie, der mich bis auf ein paar kleinere Dinge auch gefangen nehmen konnte.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger frech zu lesender Stil der Autorinnen und eine Handlung, die ich als emotional, erotisch und auch spannend empfunden habe, haben mir hier sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!