Gelesen: “Nevermoor: Fluch und Wunder” von Jessica Townsend

Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: Dressler (19. Februar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3791500643
ISBN-13: 978-3791500645
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre
Originaltitel: Nevermoor. The trials of Morrigan Crow


Willkommen in der Welt grenzenloser Magie! Morrigan Crow ist verflucht, an ihrem 11. Geburtstag zu sterben. Doch als die Zeiger auf Mitternacht zulaufen, wird sie vom wunderbar seltsamen Jupiter North gerettet und in sein Hotel in der geheimen Stadt Nevermoor gebracht. Dort gibt es riesenhafte, sprechende Katzen, Vampirzwerge und echte Freunde für Morrigan. Doch sie muss schwierige Prüfungen bestehen, um in ihrem neuen Zuhause bleiben zu dürfen, und außer ihr scheint hier jeder ein besonderes Talent zu haben. Oder kann Morrigan vielleicht mehr, als sie ahnt?
(Quelle: Dressler)

Der Jugendroman „Nevermoor: Fluch und Wunder“ stammt von der Autorin Jessica Townsend. Angesprochen vom wirklich tollen Cover und interessant klingenden Klappentext habe ich mich hier auch flott ans Lesen gemacht, Ich musste immerhin wissen wohin mich die Reise hier wohl führen würde.

Die hier handelnden Charaktere sind richtig gut gelungen. Sie wirkten auf mich vorstellbar und glaubhaft beschrieben, man kann sie sich richtig gut vorstellen.
Morrigan ist die Tochter einen angesehenen Politikers. An ihrem 11. Geburtstag soll sie sterben, wird aber nach Nevermoor entführt. Dort soll sie in die Wundersame Gesellschaft aufgenommen werden. Mir gefiel Morrigan wirklich sehr gut. In ihrer Kindheit war sie sehr einsam bisher, niemand liebt sie wirklich. Sie lebt im Glauben das alles Negative in ihrem Umfeld durch ihren Fluch zustande kommt.
Jupiter North ist Morrigans Held. Er rettet sie und bringt sie nach Nevermoor. Jupiter North ist ein Mitglied der Wundersamen Gesellschaft. Auch ihn mochte ich wirklich sehr gerne.

Nicht nur die beiden genannten sind sehr gut beschrieben, auch die anderen Charaktere haben mir richtig gut gefallen. Jeder von ihnen ist zauberhaft, passt sehr gut ins Geschehen hinein, bringt ganz eigene Dinge mit.

Der Schreibstil der Autorin ist absolut gelungen. Sie schreibt lebendig und sehr bildhaft, man kann sich als Leser alles sehr gut vorstellen und kommt zudem wirklich flüssig durch die Seiten.
Die Handlung hat mich auf Anhieb gepackt und mit jeder Zeile mehr wurde ich immer tiefer in die Welt von Nevermoor gezogen. Die Spannungskurve zieht sich hier konstant durch das Buch, sie ist immer sehr hoch gehalten und man will als Leser eigentlich immer nur eines, wissen was weiter passiert. Hier ist wirklich nichts vorhersehbar, immer wieder tauchen Wendungen auf, die man so nicht erahnen kann.
Die von der Autorin geschaffene Welt ist magisch und sehr faszinierend. Sie wird detailliert beschrieben und als Leser wird man echt verzaubert.

Wenn man hier am Ende angelangt ist, möchte man eigentlich nur eines, direkt die Fortsetzung zur Hand nehmen und weiter in Nevermoor verweilen. Ich jedenfalls bin sehr neugierig auf den nächsten Teil der hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt.

Kurz gesagt ist „Nevermoor: Fluch und Wunder“ von Jessica Townsend ein Trilogieauftakt, der mich vollkommen fasziniert hat.
Vorstellbare sehr gut beschriebene Charaktere, ein sehr angenehmer flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als durchweg spannend, sehr interessant und magisch empfand, haben mir tolle Lesestunden beschert und mich rundum begeistert.
Absolut lesenswert!

 

 

1 Kommentar zu „Gelesen: “Nevermoor: Fluch und Wunder” von Jessica Townsend“

  1. Hallo Manja,

    Deine Rezension ist sehr schön geschrieben. Ich war ebenso begeistert vom Buch. 🙂

    Liebe Grüße
    Ulrike

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