Gelesen: “Was bleibt, sind Schatten” von Jules Melony

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2432.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 350 Seiten
Verlag: Amrûn Verlag (1. März 2018)
Sprache: Deutsch


Skyes Mission ist deutlich: Sie soll den Dealer Nate beschatten, überführen und das Lob vom Chef dafür kassieren.
Es hätte so einfach sein können, wenn sie nicht einen entscheidenden Fehler begangen hätte.
Statt sich endlich als Polizistin zu beweisen, muss Skye sich von Nate retten lassen und befindet sich nun auf der Flucht vor der Drogenmafia.
In seinem Versteck liegen jedoch viele Geheimnisse in der Dunkelheit begraben, die die beiden an ihre Grenzen treiben.
Allerdings lernt Skye, dass dort, wo Schatten sind, auch immer etwas Licht ist …
(Quelle: Amrûn Verlag)

Der Roman „Was bleibt, sind Schatten“ stammt von der Autorin Jules Melony. Es ist ihr Debütroman, der mich ganz besonders durch das tolle Cover angesprochen hat. Auch der Klappentext machte mich neugierig und so war ich echt gespannt darauf wohin mich die Geschichte hier führen würde.

Die hier auftauchenden Charaktere gefielen mir wirklich sehr gut. Sie wirkten auf mich sehr gut gezeichnet und glaubhaft ausgearbeitet. So kann man sie sich gut vorstellen.
Nathaniel sieht verdammt gut aus. Er hat aber auch etwas mysteriöses Geheimnisvolles an sich, man weiß nicht ganz wie man ihn einschätzen soll. Und dennoch ich habe ihn von Beginn an sehr gerne gemocht. Mit der Zeit lernt man ihn gut kennen und versteht mit was er kämpft.
Skye ist eine Polizistin, die ich ebenso gerne mochte. Sie ist richtig nett und sympathisch. Von jetzt auf gleich ändert sich für sie alles. Skye hört hier mehr aufs Herz als auf den Verstand, was ich bemerkenswert empfand.
Die beiden Protagonisten zusammen sind toll, auch wenn sie doch gleichzeitig verschieden sind. Genau das aber macht sie wiederum richtig besonders.

Der Schreibstil der Autorin ist echt toll. Man merkt gar nicht, dass es ein Debüt ist, sie schreibt so flüssig und gefühlvoll, echt Wahnsinn.
Die Handlung hat mich von der ersten Seite an mitgerissen. Man kann als Leser vollkommen abtauchen, kann sich vollkommen darin verlieren. Ich wusste ja ehrlich gesagt nicht ganz was mich wirklich erwarten würde, habe somit auch echt mit allem gerechnet. Und jetzt bin ich hin und weg. Die Geschichte hier hat mich bewegt und mitgenommen. Als Leser fiebert man mit den Charakteren richtig mit und immer wieder tauchen Überraschungen auf.
Doch es sind nicht nur die Gefühle, die mich so eingenommen haben, auch die vorhandene Spannung ist richtig klasse. Sie packt einen und erst am Ende taucht man dann wieder vollends aus dem Geschehen auf.

Ds Ende empfand ich als gelungen und richtig passend zur Gesamtgeschichte. Es macht alles richtig schön rund und schließt dieses Buch wirklich gut ab.

Zusammengefasst gesagt ist „Was bleibt, sind Schatten“ von Jules Melony ein Debüt, das mich echt mitgerissen hat.
Sehr gut beschriebene Charaktere, ein flüssig zu lesender lockerer Stil der Autorin und eine Handlung, die sowohl mit Spannung aber auch mit sehr viel Gefühl überzeugen kann, haben mich bewegt und begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

 

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