Gelesen: „Solo: Tunes of Passion“ von Jules Saint-Cruz

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 481.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 250 Seiten
Verlag: Feelings (1. Dezember 2017)
Sprache: Deutsch


Die Geschichte einer unwahrscheinlichen Liebe zwischen einer jungen Cellistin und dem Sänger einer Rockband, die auf den ersten Blick nur eines verbindet: die Leidenschaft zur Musik. Ein wunderschöner Liebesroman von Jules Saint-Cruz.
Judith Armstrong lebt für das Cello-Spiel. Als Tochter berühmter Philharmoniker ist sie mit klassischer Musik aufgewachsen und soll zur ersten Cellistin des San Francisco Orchestras avancieren. Doch es kommt anders: Hals über Kopf verlässt sie die Stadt und wagt einen Neuanfang in Seattle als Cellolehrerin. Fasziniert von der Entdeckung anderer Musikgenres, wird Sie auf die Rockband SOLO aufmerksam. Die Jungs um Leadsänger Lee B. Driver suchen einen Cellisten – ausdrücklich einen Mann. Also bewirbt sie sich als Mann. Die Täuschung gelingt. Judith alias Jude wird Cellist von SOLO und geht mit der Band auf Tour durch den Westen der USA. Es soll der Auftakt zur aufregendsten Zeit ihres Lebens werden, denn Jude könnte SOLO mit ihrem Talent am Cello zum Durchbruch verhelfen – wäre da nicht ihre Maskerade, die sie lähmt und immer schwieriger aufrecht zu halten ist. Vor allem, weil der charismatische Lee ihre Gefühlswelt total durcheinanderbringt …
(Quelle: Feelings)

Der Roman „Solo: Tunes of Passion“ stammt von der Autorin Jules Saint-Cruz. Für mich war dies das erste Buch der Autorin.
Angesprochen vom tollen Cover und dem interessanten Klappentext habe ich auch recht flott ans Lesen gemacht.

Die Charaktere sind der Autorin wirklich gut gelungen. Auf mich wirkten sie vorstellbar und glaubhaft gezeichnet.
Die Protagonistin ist Judith, eine junge Cellistin. Ihre Familie besteht aus vielen Philharmonikern, die Erwartungen sind also enorm. Doch Judith bricht aus, sie löst sich von alten Gewohnheiten und macht das, was ihr Herz ihr sagt. Sie ist herrlich unkompliziert und richtig sympathisch.
Lee wirkte auf den ersten Blick eher oberflächlich gezeichnet. Man muss schon genau hinschauen um den Sänger zu durchschauen. Nach außen eher mürrisch, ist er hinter der Fassade eher verletzlich und sensibel.

Die Nebenfiguren der Geschichte hier sind der Autorin auch richtig gut gelungen. Jeder hat einen festen Platz und bringt ganz eigene Dinge mit ins Geschehen hinein.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker gehalten. Ich habe mit Lesen angefangen und wollte nicht mehr aufhören, war direkt im Geschehen gefangen.
Die Handlung ist richtig klasse. Es geht hier spannend und emotional zu. Die eingearbeitete Liebesgeschichte passt sehr gut ins Geschehen hinein, auf mich wirkte sie glaubhaft.
Von der Idee war ich total angetan. Das Thema „Rock meets Klassik“ ist interessant und wurde von der Autorin sehr gut in die Handlung integriert.

Das Ende ist stimmig. Es passt sehr gut zur hier geschildeten Geschichte, schließt sie sehr gut ab und macht sie rund. Ich wurde wirklich sehr zufriedengestellt.

Insgesamt gesagt ist „Solo: Tunes of Passion“ von Jules Saint-Cruz ein Roman, der mich von Beginn an für sich einnehmen konnte.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein leicht und flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als interessant, spannend und emotional empfand und deren Thema mich richtig fesseln konnte, haben mir ganz wunderbare Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Absolut zu empfehlen!