Gelesen: “Animox. Die Stadt der Haie” von Aimée Carter

Achtung:
Dies ist Teil 3 der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Gebundene Ausgabe: 330 Seiten
Verlag: Oetinger (23. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3789146250
ISBN-13: 978-3789146251
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre
Originaltitel: Simon Thorn and the shark’s cave

Die Saga der Tierwandler: Der Kampf der Tierreiche tobt und Simon steckt mittendrin. Kaum ist er den tödlichen Gefahren des Schlangenreichs entkommen, erwartet ihn und seine Freunde schon das nächste Abenteuer. Die Suche nach den verschollenen Stücken jener Waffe, die einst dem sagenumwobenen Anführer aller Tierreiche gehörte, führt die Tierwandler in die Stadt der Haie. In den dunklen Tiefen des Pazifiks bekommt Simon es mit finsteren Gestalten zu tun. Und mit der Frage, ob er das Richtige wagt oder die Seinen gefährdet.
(Quelle: Oetinger)


Bereits die ersten beiden Teile der Reihe haben mir richtig gut gefallen. Nun durfte ich auch endlich Teil 3 „Animox. Die Stadt der Haie“ aus der Feder von Aimée Carter lesen und war entsprechend sehr gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde.
Das Cover ist hier ganz in Blau gehalten, es passt wieder sehr gut zu den beiden Vorgängern und der Klappentext machte mich sehr neugierig auf die Geschichte.

Die auftauchenden Charaktere sind Kennern der ersten beiden Teile bereits gut bekannt. Es ist wirklich toll wenn man wieder auf alte Bekannte trifft und ihren Weg weiterverfolgen kann.
Simon und seine Freunde haben bereits eine enorme Entwicklung durchgemacht. Allerdings gerade Simon macht es dem Leser hier nicht wirklich leicht. Er hat Geheimnisse, die eigentlich nicht hätten sein müssen und er sieht hier vieles einfach zu verbissen. Ich mochte ihn dennoch, nur ein paar Sympathiepunkte hat er leider verspielt.
Nolan ist klasse. Er hat es einfach verdient endlich mehr Beachtung zu bekommen. Nola ist stark und mutig, ich hab ihn mittlerweile richtig gerne.

Auch die anderen Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Jeder von ihnen hat seinen festen Platz im Geschehen und darf echt nicht fehlen.
Und man lernt hier auch endlich den General kennen. Er zeigt klar das er ein hart sein kann, das hat die Autorin wirklich gut beschrieben.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und altersgerecht gehalten. Man kommt flüssig durch das Geschehen hindurch, kann ohne Probleme folgen und alles verstehen.
Die Handlung ist auch in diesem 3. Teil wieder sehr spannend. Man sollte die beiden Vorgänger schon gelesen haben, damit auch alle Zusammenhänge wirklich klar werden. Zudem ist das Abenteuer hier wieder sehr groß, es macht total Spaß den Charakteren zu folgen. Immer wenn man als Leser denkt man wüsste was passiert baut die Autorin Wendungen ein, die man so nicht erwartet hat.

Das Ende ist in meinen Augen sehr gelungen. Es pass sehr gut zur Gesamtgeschichte hier, es macht alles stimmig. Ich bin schon sehr gespannt darauf wie es im nächsten Teil wohl weitergeht.

Abschließend gesagt ist „Animox. Die Stadt der Haie“ von Aimée Carter eine wirklich gelungene Fortsetzung der Fantasyreihe.
Charaktere, die mir mittlerweile sehr an Herz gewachsen sind und deren Entwicklungen mich echt überzeugten, ein flüssiger altersgerechter Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als abenteuerreich und sehr spannend empfunden habe, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich wirklich begeistert.
Absolut zu empfehlen!

 

Rezension Teil 1
“Animox. Ds Heulen der Wölfe”

Rezension Teil 2
“Animox. Das Auge der Schlange”

 

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