Gelesen: „Palace of Glass – Die Wächterin (Palace-Saga 1)“ von C. E. Bernard

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1197 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 417 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag (1. März 2018)
Sprache: Deutsch

Furchtlos und unantastbar – die hinreißende Trilogie für alle Fans von Sarah J. Maas, Kiera Cass und Erin Watt.
Stellen Sie sich vor…
London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist.
(Quelle: Penhaligon Verlag)


Der Roman „Palace of Glass – Die Wächterin“ stammt von der Autorin C. E. Bernard. Es ist der erste Band der „Palace-Saga“.
Das Cover empfand ich als sehr gelungen und der Klappentext hat mich total angesprochen. Also musste ich dieses Buch unbedingt lesen.

Die hier vorkommenden Charaktere hat die Autorin sehr gut dargestellt. Man kann sie sich als Leser sehr gut vorstellen, die Handlungen wirklich gut nachvollziehen.
Rea war mir sehr sympathisch. Sie ist ziemlich selbstbewusst und auch sehr energisch. Außerdem ist Rea intelligent und ist herzensgut. Sie besitzt zudem eine Gabe, sie ist eine sogenannte Magdalena. Über Hautkontakt kann sie die Gedanken von Menschen lesen und auch manipulieren.
Robin ist auch ziemlich gut dargestellt. Ich mochte ihn schon gerne, allerdings er kommt nicht ganz an Rea heran. Robin zeigt zunächst so einige Schwächen, die mir nicht wirklich gefallen haben. Mit der Zeit aber macht er eine Wandlung durch, die ich gut verstehen konnte.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden gefiel mir gut. Sie ist zwar verboten aber genau das macht sie in meinen Augen dann doch wiederum besonders.

Nicht nur die Protagonisten sind richtig gut gezeichnet, auch die Nebenfiguren fügen sich gut ins Geschehen ein. Ich konnte sie mir alle gut vorstellen und von den Handlungen her war alles verständlich.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr bildhaft, man kommt gut durch die Seiten der Geschichte hindurch. Die Autorin versteht es dem Leser mit ihren Worten Bilder in den Kopf zu pflanzen. Allerdings mir persönlich waren es doch ein ums andere Mal zu viele Beschreibungen. Weniger ist manchmal dann doch mehr.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Rea. So lernt man diese als Leser noch viel besser kennen und kann sie am Ende auch gut einschätzen.
Die Handlung hat mich nicht auf Anhieb wirklich gepackt. Ich habe ganz ehrlich ein paar Seiten gebraucht um wirklich anzukommen. Nach knapp 100 Seiten aber war ich dann vollends drin und wollte einfach immer mehr wissen.
Ich empfand das Geschehen dann als spannend und wirklich toll. Das Setting und die Idee haben es mir echt angetan, auf mich wirkte alles sehr faszinierend und fantastisch.

Das Ende ist sehr spannend gehalten und es hat mich auch überrascht. Man rechnet als Leser mit alle, nur nicht damit. Zudem macht der Schluss auch sehr neugierig auf Band 2, der bereits Ende Mai 2018 erscheinen wird.

Alles in Allem ist „Palace of Glass – Die Wächterin“ von C. E. Bernard ein wirklich sehr guter erster Teil der „Palace-Saga“, der mich aber nicht komplett überzeugen konnte.
Interessante, sehr gut beschriebene Charaktere, ein flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, bei der ich ein wenig Zeit gebraucht habe um wirklich anzukommen, die ich dann aber als spannend und fantastisch empfunden habe, haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!