Gelesen: „Bird and Sword (Bird-and-Sword-Reihe 1)“ von Amy Harmon

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3461 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 401 Seiten
Verlag: LYX.digital (26. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch

Ein Mädchen ohne Stimme.
Ein König in Ketten.
Ein Fluch, der sie vereint.

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann …
(Quelle: LYX)


Von Amy Harmon kannte ich bereits zwei andere Romane. Nun also hatte ich auch die Chance ihren Roman „Bird and Sword“ zu lesen. Hierbei handelt es sich um den Auftakt der „Bird and Sword“ – Reihe der Autorin.
Das Cover ist wirklich gelungen, die Farben passen sehr gut zusammen. Der Klappentext hat mich auf Anhieb vollkommen angesprochen, also habe ich mich auch sehr schnell ans Lesen gemacht.

Die handelnden Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Man kann sie sich als Leser gut vorstellen und die Handlungen waren für mich zu jeder Zeit vorstellbar.
Mit Lark, der Protagonistin, das muss ich gestehen hatte ich zu Anfang ein paar Probleme. Sie ist stumm, was sie auch interessant erscheinen lässt. Man lernt sie als Leser auch gut kennen, der Funke aber ist erst nach ein paar Seiten wirklich übergesprungen.
Tiras ist ein König. Er muss sich um sein Volk kümmern, trägt aber ein Geheimnis in sich. Dadurch wirkte er auch ein wenig geheimnisvoll und mysteriös. Ich mochte ihn wirklich gerne.

Die Nebenfiguren dieser Geschichte sind ebenso gut gezeichnet und fügen sich wirklich sehr gut ins Geschehen ein. Ich konnte sie mir wirklich gut vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und man kommt als Leser sehr gut durch die Geschichte. Zum Teil ist es sogar ein poetischer Erzählstil, er passt wirklich sehr gut zur Geschichte hier.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Lark. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet. Diese passt in meinen Augen richtig gut, man ist Lark so noch viel näher und kann ihre Handlungen noch viel besser verstehen und nachvollziehen.
Die Handlung selbst konnte mich von der Idee her überzeugen. Bisher hatte ich solch eine Geschichte noch nicht vor mir gehabt. Das Geschehen ist zum einen spannend aber auch sehr emotional. Immer wieder findet man als Leser hier Wendungen vor, die man so nicht kommen sieht. Sie bringen neue Dinge ins Geschehen hinein, sorgen für Abwechslung.
Ebenso findet man hier eine tolle Welt sowie eine Liebesgeschichte vor. Man hat als Leser wirklich viel Spaß beim Lesen.

Das Ende empfand ich als gelungen. Es ist in sich abgeschlossen, passt wirklich sehr gut und macht das Geschehen letztlich rund. Man darf gespannt sein wer im Folgeband wohl die Hauptrolle einnehmen wird.

Insgesamt gesagt ist „Bird and Sword“ von Amy Harmon ein guter Auftakt der „Bird and Sword“ – Reihe, der mich aber nicht ganz einfangen konnte.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm zu lesender, flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als abwechslungsreich und spannend empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

1 Kommentar zu “Gelesen: „Bird and Sword (Bird-and-Sword-Reihe 1)“ von Amy Harmon”

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