Gelesen: “Games of Flames (Phönixschwestern 1)” von Nina MacKay

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2682 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Impress (5. April 2018)
Sprache: Deutsch

**Im Kampf um einen flammenden Thron**
Die Zwillinge Pandora und Aspyn haben es als Nachkommen einer der letzten acht Phönixfamilien der Welt nicht gerade leicht. Vor allem diese ständige spontane Selbstentzündung droht ihre flammende Identität an der Highschool zu entlarven. Und dass sich Pandora bei der Krönung des Phönix-Oberhauptes ausgerechnet in den umwerfenden, jungen Thronerben verliebt, macht ihr Leben auch nicht gerade weniger kompliziert. Denn die anderen sieben Familien zweifeln nicht nur an Daryans Recht auf den Phönixthron, die Schwestern sind bereits den mächtigsten Phönixmännern zweier anderer Clans versprochen. Und plötzlich befinden sie sich mitten in einem Netz bitterböser Intrigen…
(Quelle: Impress)


Von Nina MacKay habe ich bisher erst ein Buch gelesen. Umso gespannter war ich daher auch auf „Games of Flames“, dem ersten Band der „Phönixschwestern“ aus ihrer Feder.
Das Cover ist echt absolut gelungen und der Klappentext versprach mir eine richtig tolle Geschichte. Also habe ich mich auch rasch ans Lesen gemacht.

Die hier auftauchenden Charaktere haben mir wirklich gut gefallen. Man kann sie sich als Leser wirklich gut vorstellen und die Handlungen auch immer sehr gut nachvollziehen.
Die beiden Schwestern Pandora und Aspyn sind grundverschiedene Persönlichkeiten. Beide wirkten sie auf mich glaubhaft und gut beschrieben.
Pandora ist eher die ruhigere der beiden. Zugleich ist sie auch sehr besonnen und ich mochte sie ganz gerne. Sie wird leider immer mal wieder von ihrer Zwillingsschwester aufs Korn genommen. Doch auch Pandora kann, wenn es sein muss, den ein oder andere frechen Spruch loslassen.
Aspyn ist sehr sarkastisch dargestellt. Sie hat ein ziemlich loses Mundwerk und will immerzu im Mittelpunkt stehen, möchte Aufmerksamkeit haben.
Zusammen sind die Zwillingsschwestern ein unschlagbares Team. Sie ergänzen sich perfekt, man merkt hier klar, dass sie wissen wie die jeweils andere tickt.

Nicht nur die beiden Protagonistinnen sind der Autorin sehr gut gelungen. Ich habe auch die Nebenfiguren sehr gerne gemocht. Sie alle zusammen ergeben ein wirklich stimmiges Ganzes, über das es sicherlich noch so einiges zu erzählen gibt.

Der Schreibstil der Autorin ist absolut klasse. Sie schreibt sehr flüssig und hat mich direkt mitgerissen. Hinzu kommen humorvolle Szenen, eine Mischung die wirklich gelungen ist und die einen durch die Seiten fliegen lässt.
Die Handlung hat mich auf Anhieb gepackt. Der Einstieg ist gelungen, man kommt problemlos ins Geschehen hinein und kann sehr gut folgen. Und es geht hier spannend, magisch und auch ein wenig geheimnisvoll zu. Als Leser will man eigentlich immerzu nur mehr erfahren.
Die Idee mit den Phönixen und den Clans empfand ich als richtig gut. Hier hat sich die Autorin etwas Tolles einfallen lassen und es auch entsprechend umgesetzt. Je weiter man hier vorankommt desto mehr Fragen bilden sich zudem im Kopf. Dafür sorgen auch immer wieder sehr geschickt gesetzte Wendungen, die mich überraschen konnten.

Das Ende ist spannend und es macht so unheimlich Lust auf Band 2. Als Leser will man nach diesem Ende unbedingt sofort weiterlesen. Ich hoffe es dauert nicht zu lange bis Teil 2 erscheint.

Kurz gesagt ist „Games of Flames“ von Nina MacKay ein richtig gelungener Auftakt der „Phönixschwestern“, der mich sofort gefangen genommen hat.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, die ein stimmiges Ganzes ergeben, ein flüssiger Stil und eine Handlung, die ich als spannend, magisch und auch ein wenig geheimnisvoll empfunden habe, haben mir tolle Lesestunden beschert und machen Lust auf Band 2.
Wirklich zu empfehlen!