Gelesen: “Gefährliche Zukunft (Die Immergrün Saga 3)” von Sylvia Steele

Achtung:
Dies ist Teil 3 der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1630 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 441 Seiten
Verlag: Impress (5. April 2018)
Sprache: Deutsch

**In den dunkelsten Momenten zeigt sich echte Stärke**
»Ich werde dich beschützen. Solange ich lebe.« Nachdem Alisha und Finn entführt und nach Mykhene gebracht wurden, spürt David die Last seines Versprechens schwer auf seinem Herzen. Verzweifelt sucht er nach einem Weg, sie aus den Fängen des Vampirkönigs zu befreien, der mit ihr als Druckmittel eine Kapitulation der Menschen erzwingen will. Alisha nutzt derweil jede Gelegenheit, um Azad von einem Frieden zu überzeugen, doch vergebens. Während sie immer schwächer wird, erkennt sie, dass es nur einen Ausweg gibt, um ihr Volk zu retten: ihren eigenen Tod.
(Quelle: Impress)

Bereits mit den beiden ersten Teilen der „Immergrün Saga“ konnte mich Sylvia Steele schon begeistern. Nun durfte ich auch Teil 3 „Gefährliche Zukunft“ aus ihrer Feder lesen und war entsprechend sehr gespannt auf die Geschichte.
Das Cover gefiel mir wieder einmal sehr gut, es passt gut zu den anderen Teilen und man kann die Reihenzugehörigkeit klar erkennen. Und der Klappentext machte mich neugierig, also habe ich mich auch recht flott ans Lesen gemacht.

Ihre Charaktere hat die Autorin wieder einmal richtig gut gezeichnet. Sie waren mir bereits gut bekannt und ich empfand es toll wieder zurückzukehren.
Die Geschichte um Alisha, Richard, Finn, Azad und David geht hier weiter. Alisha war mir schon immer sehr sympathisch. Ich mochte sie sehr gerne, konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Sie entwickelt sich merklich weiter, diese Entwicklung ist sehr gut nachzuvollziehen.
Doch auch die anderen Protagonisten entwickeln sich, machen Veränderungen durch. Mich hat dies alles sehr fasziniert und ich konnte alles gut verstehen.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll. Sie schreibt locker und flüssig, man kommt so sehr gut ins Geschehen hinein und kann ohne Probleme folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Richard, David und Alisha. Die Autorin hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet. Ich empfand diese als sehr passend, da man so noch viel näher an den Charakteren dran ist.
Die Handlung startet mit einem Prolog. Dadurch gelingt der Einstieg ins Geschehen mühelos. Man sollte die beiden Vorgänger auch gelesen haben, da man nur dann wirklich problemlos folgen kann.
Das Geschehen nimmt schnell Fahrt auf, es wird immer spannender und es geht echt ziemlich rasant zu. Von Anfang bis Ende gibt es einen roten Faden, dieser wird auch immer konstant bedient. Sylvia Steele hat hier wieder einmal alles reingebracht, es gibt unvorhersehbare Wendungen, die mich immer wieder aufs Neue überrascht haben. Hinzu kommt eine ordentliche Portion Drama und es gibt auch Hoffnung. Die Mischung ist einfach erneut richtig gut gelungen.

Das Ende ist extrem spannend und unheimlich aufwühlend. Der Ausgang ist offen, der Cliffhanger lässt den Leser zurück. Hoffentlich dauert der nächste Teil nicht zu lange, ich mag wissen wollen wie es weitergeht.

Alles in Allem ist „Gefährliche Zukunft“ von Sylvia Steele eine erstklassige Fortsetzung der „Immergrün Saga“, der mich wieder einmal vollkommen gefangen genommen hat.
Interessante, sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mühelos mit den Vorgängern mithalten kann an Spannung und unvorhersehbaren Wendungen, haben mir ganz tolle Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

 

Rezension Teil 1
“Gestohlene Vergangenheit”

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