Gelesen: “Feiy – Im Licht des Mondes (Dunkle Feen 1)” von Juliane Maibach

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3637 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 331 Seiten
Verlag: 47North (13. März 2018)
Sprache: Deutsch

Auftakt der aufregenden Fantasy-Serie von der Erfolgsautorin Juliane Maibach.
»Man sieht es mir zunächst vielleicht nicht an. Ich habe kein wallendes Haar, auch keine ätherische Ausstrahlung und erst recht besitze ich keine Flügel oder einen glitzernden Zauberstab, mit dem ich Wünsche erfülle. Und dennoch besteht meine Arbeit genau aus dieser einzigen Tätigkeit: Ich erfülle Sehnsüchte. Im Volksmund bezeichnet man uns als Feen, doch unser eigentlicher Name lautet: Feiys.«
Die selbstbewusste junge Feiy Alice ist dazu bestimmt, in der Welt umherzuziehen und einen Handel mit den Menschen abzuschließen.
Eines Tages trifft sie auf Vince, dessen sehnlichster Wunsch es ist, von ihr die Kunst der Magie zu lernen. Doch diese Macht kann nur ein Talim, der Meister der Feiys, verleihen. So machen sich die beiden auf den Weg zu ihm und erhalten einen äußerst lukrativen Auftrag: Sie sollen ihm die geheimnisvolle Blaue Träne bringen, einen Schatz von unermesslichem Wert. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Reise, die sie das Leben kosten könnte.
Vince spürt schon bald, dass die mutige Feiy an seiner Seite ein großes Geheimnis verbirgt und die Schatten der Vergangenheit ihre Finger nach ihr ausstrecken.
(Quelle: amazon)


Der Fantasyroman „Feiy – Im Licht des Mondes“ stammt von der Autorin Juliane Maibach. Es ist der Auftakt einer neuen Serie. Von der Autorin habe ich bisher zwei andere Romane gelesen, die mir immer richtig gut gefallen hatten. Hier nun sprach mich besonders das Cover an und der Klappentext versprach mir klasse Lesestunden. Also hab ich mich ganz schnell zwischen die Zeilen begeben.

Die auftauchenden Charaktere hat die Autorin wirklich gut gezeichnet. Man kann sie sich als Leser sehr gut vorstellen und die Handlungen verstehen.
Alice gefiel mir gut. Sie ist eine ziemlich toughe Feiy. Sie lässt es sich gerne richtig gut gehen. Dafür muss sie einem Beruf nachgehen, den sie nicht unbedingt gerne macht, sie entzieht den Menschen ihr Lebenslicht. Dieser wird aber gut durch Provisionen bezahlt und wer Luxus will muss eben was dafür tun. Wenn Alice kämpft verliert sie immer mal wieder ihre Vorsicht aber sie ist keinesfalls skrupellos. Außerdem ist Alice eine Einzelgängerin, bis sie auch Vince trifft. Ich mochte Alice wirklich gerne.
Vince hat einen großen Traum, er will magische Kräfte erlangen. Daher hängt er sich auch so an Alice, er will mit ihr zu ihrem Talim. Vince ist sehr willensstark, wenn er sich was in den Kopf gesetzt hat das zieht er es auch durch. Auch er gefiel mir wirklich richtig gut.

Die anderen auftauchenden Charaktere und Wesen sind der Autorin ebenso gelungen. Ich empfand sie alles als richtig gut ausgearbeitet und wirklich interessant. Die Handlungen waren für mich zu jeder Zeit nachvollziehbar und verständlich.

Der Schreibstil der Autorin hat mir bereits in anderen Geschichten richtig gut gefallen. Auch hier schreibt Juliane Maibach wieder sehr flüssig und bildhaft. So kann man sich als Leser die geschaffene Welt richtig gut vorstellen, es wirkte alles sehr lebendig auf mich.
Die Handlung hat mich zunächst nicht so gepackt wie ich es gerne gehabt hätte. Ich habe mich ein wenig schwer getan, erst nach ein paar Seiten konnte ich mich vollkommen auf das Geschehen einlassen. Ich kann noch nichtmals wirklich sagen woran es gelegen hat, irgendwie hat mir hier der letzte Kick zunächst gefehlt.
Es geht hier spannend zu, ist sehr unterhaltsam und magisch. Ich habe, je weiter ich vorankam, immer mehr mitgefiebert, musste immerzu wissen was weiter geschieht.
Die geschaffene Welt ist richtig klasse. Die Orte sind sehr schön beschrieben, es wirkte faszinierend und fantastisch auf mich, ich habe mich richtig wohlgefühlt.

Das Ende lässt Band 2 herbeisehnen. Es gibt keinen Cliffhanger, trotzdem aber will man wissen wie es weitergeht. Es werfen Dinge ihre Schatten voraus, es bleiben Fragen die nach Antworten verlangen. Zum Glück dauert es nicht mehr allzu lange bis Band 2 erscheint.

Insgesamt gesagt ist „„Feiy – Im Licht des Mondes“ von Juliane Maibach ein Auftakt der „Dunkle Feen“ – Reihe, der mich nicht komplett von sich überzeugen konnte.
Interessante, sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger bildhafter Stil der Autorin sowie eine Handlung, die es mir zunächst etwas schwer gemacht hat, mich dann aber mit einer wirklich tollen Idee fesseln konnte, haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust auf Band 2.
Durchaus lesenswert!

 

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