Gelesen: „One Moment: Ein Augenblick ist nicht genug“ von Emma Smith

Taschenbuch: 200 Seiten
Verlag: Eisermann Verlag (23. März 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 396173075X
ISBN-13: 978-3961730759

Lynn, Ellys beste Freundin aus Kindheitstagen, konnte ihrem Ehemann entkommen. Nun will sie nur noch ein ganz normales und ruhiges Leben führen. Aber weder ihre Albträume noch all die Angst kann sie einfach hinter sich lassen.
Selbst Max‘ Hilfe scheint nicht genug zu sein. Ihr heißer Nachbar hat ein Auge auf sie geworfen und ist nicht nur nervig und sarkastisch, sondern auch in den schlimmsten Nächten für sie da.
Doch Albträume sollen dich an die Dinge erinnern, die du fürchtest.
Was geschieht mit deinem Leben, wenn es nie wirklich dir gehört hat?
(Quelle: Eisermann Verlag)

Bisher hatte ich noch keinen Roman von Emma Smith gelesen. Umso interessierter war ich daher auch auf „One Moment: Ein Augenblick ist nicht genug“ aus ihrer Feder.
Der Klappentext versprach mir richtig tolle Lesestunden und das Cover gefiel mir einfach total gut. Also habe ich mich auch ganz flott zwischen die Seiten begeben.

Ihre Charaktere hat die Autorin unheimlich lebendig und vorstellbar beschrieben. Ich konnte sie mir alle samt richtig gut vorstellen, auch wenn ich die andere Reihe der Autorin gar nicht kenne. Für mich war dies aber kein Problem.
Im Gegenteil, ich empfand Max und Lynn als richtig tolle Protagonisten. Beide wirkten sie auf mich sympathisch, jeder auf seine ganz eigene Art und Weise.
May sieht sehr gut aus und eigentlich ist er ein Weiberheld. Er ist zudem dominant und hat einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt. Und er ist richtig liebevoll und fürsorglich. Sprich also ein wirklich toller Kerl.
Lynn trägt ein Trauma mit sich rum. Sie hat sehr schlechte Erfahrungen gemacht, jetzt endlich aber kann sie das tun was sie will. Sie ist eine doch mutige und entschlossene junge Frau, die einen Neubeginn wagt.

Der Schreibstil ist richtig klasse. Emma Smith schreibt locker und flüssig, sie hat mich vom ersten Wort an mitgerissen und ich frage mich gerade warum ist diese Autorin bisher an mir vorbeigegangen. Die Emotionen dieser Geschichte hier waren für mich immer greifbar, sie haben mich echt voll erwischt.
Geschildert wird das Geschehen sowohl aus der Sichtweise von Max und von Emma. Somit ist man beiden Protagonisten gleich noch viel näher, lernt sie direkt noch viel besser und tiefgründiger kennen.
Die Handlung hat mit gepackt und erst am Ende dieses ersten Teils der Reihe bin ich wieder im Hier und Jetzt angekommen. Den Leser erwartet hier eine Achterbahnfahrt der Gefühle, man wird mitgerissen, kann die Anziehungskraft vollkommen spüren. Neben vielen verschiedenen Gefühlen und Emotionen erwarten den Leser hier aber auch Spannung mit doch ach ernsteren Themen aber auch humorvolle Szenen. Es ist eine sehr ausgewogene Mischung, die einen alles um sich herum vergessen lässt.

Das Ende dieses ersten Teils ist spannend und man wird doch aus der Handlung gerissen. Es macht unheimlich Lust darauf weiterzulesen. Ich hoffe die Fortsetzung wird nicht zu lange auf sich warten lassen.

Kurz gesagt ist „One Moment: Ein Augenblick ist nicht genug“ von Emma Smith ein Reihenauftakt, der mich vollkommen mitgerissen hat.
Interessante, sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leichter sehr flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die mich sofort gepackt hat, in der den Leser alles erwartet, von Spannung, vielen verschiedenen Gefühlen und auch eine Prise Humor, haben mich ganz wunderbar unterhalten und schlichtweg begeistert.
Dieses Buch hat sich das Highlight verdient!
Unbedingt lesen!