Gelesen: „Mr Undateable (Miss Match 1)“ von Laurelin McGee

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 754.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: LYX.digital (23. Februar 2018)
Sprache: Deutsch

Match me if you can
Blake Donovan ist reich, erfolgreich und unverschämt sexy. Weshalb er eine Matchmakerin engagieren will, um eine Frau zu finden, ist Andrea Dawson ein Rätsel. Doch da sie unbedingt Geld braucht, nimmt sie den Job an. Schon bald verzweifelt sie jedoch an ihrer Aufgabe, denn alle Verabredungen enden in einer Katastrophe – der attraktive CEO scheint absolut undateable zu sein. Aber je besser sie ihren charismatischen Auftraggeber kennenlernt, desto weniger stören sie seine Fehltritte. Denn jedes verpatzte Date bedeutet, dass sie Blake wiedersehen wird.
(Quelle: LYX)


Der Roman „Mr Undateable“ stammt von Laurelin McGee. Hinter diesem Pseudonym verbergen sich zwei Autorinnen, die mir bisher vollkommen unbekannt waren. Daher war ich richtig gespannt auf den ersten Teil der „Miss Match“-Reihe.
Das Cover hat mich wirklich sehr angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Also habe ich auch ziemlich flott mit dem Lesen begonnen.

Die Charaktere empfand ich als glaubhaft und gut gezeichnet. Ich konnte sie mir gut vorstellen und von den Handlungen her war es für mich verständlich.
Andrea war mir recht sympathisch. Sie lebt zusammen mit ihrer Schwester und gerade erst versucht sie ihren letzten Job hinter sich zu lassen. Sie hatte hier nicht immer wirklich Lust, wirkte manches Mal teilnahmslos auf mich. Andreas trägt das Herz auf der Zunge, sie sagt was sie denkt. Das gefiel mir wirklich gut.
Blake sieht sehr gut aus und er ist auch selbstbewusst. Leider aber ist er auch ziemlich arrogant und von sich selbst überzeugt. Er ist bereits für den nächsten Schritt und dafür hat er sich Andrea vorgestellt. Ich habe ein wenig Zeit gebraucht um richtig warm mit ihm zu werden, danach ging es dann aber.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Man kommt gut und flüssig durch die Seiten und kann gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus der personalen Sichtweise. Mir gefiel dies nur bedingt, ich hätte die Ich-Perspektive eher bevorzugt. Es kommen abwechselnd Blake und Andrea zu Wort.
Die Handlung hat es mir nicht wirklich einfach gemacht. Ich habe ein wenig Einlesezeit gebraucht bis ich wirklich im Geschehen angekommen war. Danach kam ich dann richtig gut voran. Allerdings mir war es leider ein wenig zu vorhersehbar, ich hatte immer eine gewisse Vorahnung wohin die Reise geht. Es steht die Beziehung zwischen Andrea und Blake klar im Mittelpunkt des Geschehens. Es geht um Liebe, Eifersucht, es ist nachvollziehbar und verständlich.
Von der Idee war ich begeistert, mir hats aber eben an der Umsetzung gehapert, der letzte Kick hat gefehlt.

Das Ende ist auch vorhersehbar. Es passt zur Geschichte, keine Frage, macht sie rund und schließt sie ab. Ich war zufrieden auch wenn ich gerne noch irgendwie mehr gehabt hätte.

Insgesamt gesagt ist „Mr Undateable“ von Laurelin McGee ein durchwachsener Auftakt der „Miss Match“ – Reihe, von dem ich mir mehr erwartet hatte.
Interessante Charaktere und ein angenehm zu lesender Stil der Autorin stehen einer Handlung gegenüber, die ich als zu vorhersehbar empfand und in der mir der letzte Kick doch gefehlt hat.
Es gibt von der Idee her viel Potential, die Umsetzung konnte mich nicht vollkommen packen.
Schade!