“Wer ist Judith?” – “Du hast” von Alexis Snow

Einen wunderschönen Guten Tag ihr lieben Leser,

es ist soweit, heute darf ich euch hier begrüßen zur Blogtour zum Buch

“Du hast”

von Alexis Snow.

Bisher war unsere Tour schon sehr informativ. Gestern erst stoppte der Tross bei Steffy, die sich dem Thema “Alles nur Fassade” gewidmet hat.
Am morgien letzten Tag gehts dann weiter bei Heike, wo euch ein Interview mit der Autorin erwarten wird.

Den Tourplan könnt ihr hier nachlesen.

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Ich möchte euch heute die Protagonistin Judith ein wenig genauer vorstellen.

Judith ist eine junge Frau, die vor über einem Jahr ihren Mann Matthias, genannt Matt, verloren hat. Gemeinsam mit ihrer Tochter Sophie, die in die erste Klasse einer Kölner Grundschule geht, lebt sie in dem Haus, das sie fürher mit Matt bewohnt hat. Ihren Mann hat Judith sehr geliebt, ohne ihn fühlt sie sich wie ein Nichts. Sie trauert noch immer sehr stark um ihn, andere Männer anschauen, das kann sie gar nicht.

(Bildquelle: Pixabay)

Ihre Tochter Sophie ist ihr Ein und Alles, für sie tut sie unheimlich viel. Sie reißt sich zusammen das Sophie nicht mitbekommt wie es ihr eigentlich wirklich geht. Gerade am Anfang hatte Judith die Hilfe ihrer Eltern in Anspruch genommen, mittlerweile aber hat sie ihr Leben wieder einigermaßen im Griff. Dabei hilft ihr auch das sie zu einer Psychologin geht. Judith kämpft, sie versucht immer stark zu sein. Allerdings ein wenig vergisst sie sich dabei dann doch.

Als Leser begleitet man Judith auf ihrem Weg, der allerdings auch zeigt das sie nicht immer ganz “normal” ist. Judith bildet sich Dinge ein, vielleicht ja ausgelöst durch den Tod ihres Mannes?

(Bildquelle: Pixabay)

Der Polizist Sascha löst in Judith Dinge aus, die sie seit Matt gegangen ist, nicht mehr gekannt hat. Allerdings, sie verbietet sich diese “Gefühle”, sie hat Angst Matt zu verraten, Angst das sie ihn vielleicht vergessen könnte.

Ich persönlich empfand Judith als tolle Protagonistin. Allerdings, ihre Entwicklung, die zum Ende hin erst wirklich deutlich wird, hat mich echt geschockt. Warum? Das verrate ich euch jetzt natürlich nicht. Wenn ihr neugierig seid lest “Du hast”, dann nämlich erfahrt ihr es.

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Buchinfos

Judith führt ein beschauliches Leben mit Reihenhaus und Familie, bis eines Tages ihr Mann tödlich verunglückt. Kurze Zeit später erfährt sie jedoch, dass das Leben, wie sie es miteinander führten, nur Fassade gewesen ist, da ihr Mann während ihrer Ehezeit ein Doppelleben führte. Über mehr als eine Affäre stolpert sie bei ihren Nachforschungen. Davon bleibt auch ihr tägliches Leben nicht verschont. Sie lernt Sascha kennen, Kommissar bei der Kölner Polizei, der gerade nicht nur selbst in einer schwierigen Trennungsphase lebt, sondern auch noch im Fall einer Mordserie ermittelt. Ohne es zu wollen, treffen die beiden immer wieder aufeinander, da die Mordserie anscheinend etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun hat. Ob totgeglaubte Rache üben können? Inwieweit haben Sascha und sie damit zu tun? Die Gefahr ist mit einem Mal zum Greifen nah, als sie am nächsten Tatort auf ein weiteres Opfer des Killers stoßen …
(Quelle: Papierverzierer Verlag)

Weitere Infos zu Buch        Meine Rezension

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Das Gewinnspiel

Gewinnen könnt ihr

3x je ein Überraschungspaket (Print “Du hast” + eine Überraschung)

Um die in den Kostopf zu hüpfen beantwortet bitte die nachstehende Frage in den Kommentare.

Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 06.05.2018!

Die Gewinner werden dann auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com bekanntgegeben.

Tagesfrage:

Judith trauert ja sehr um ihren Mann. Sie versucht aber alles um ihrer Tochter ein normales Leben zu bieten.
Glaubt ihr, dass ein Kind dabei helfen kann die Trauer zu überwinden, mit ihr fertig zu werden?

Bitte begründet eure Meinung ganz kurz (also nicht einfach nur ja/nein!!)!

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden!

 

10 Kommentare zu „“Wer ist Judith?” – “Du hast” von Alexis Snow“

  1. Hallo und guten Tag,

    eine schwierige Frage, aber ich denke eher nein, denn letztendlich ist die Tochter hier nur, der Grund zu versuchen, die Trauer zu unterdrücken. Denn man möchte ja das die Tochter/das Kind ein, normales Leben wieder zu ermöglichen. Und damit stellt man seine Bedürfnisse/Befindlichkeiten hinten an….zum Wohl des Kindes.

    LG..Karin..

  2. Hallöchen,
    Ich würde sagen nein. Es bedeutet nur Ablenkung von der Trauer,
    es ist dann aber nur ein Verdrängen und man kann es nicht Verarbeiten.
    LG
    Angela

  3. Daniela Schubert-Zell

    Hm. Schwierige Frage. Das Kind trauert ja auch. Und in dem Kind sieht man dann auch jeden Tag, wen man verloren hat. Ich würde sagen, die gemeinsame Trauer hilft vielleicht. Aber jeder verarbeitet Trauer anders. Da gibt es für mich weder ja noch nein.

  4. Jenny Siebentaler

    Kommt drauf an ob das Kind es auch zulassen kann jemand anderes positiv zu heilen und sich auch zu öffnen um selbst auch trauern zu können,auch finde ich spielt das Verhältnis was das Kind zum Vater selbst hatte auch eine große Rolle um trauern zu können oder anderen dabei positiv zu unterstützen….

    LG jenny

  5. Daniela Schiebeck

    Es kann helfen, aber ob man es damit überwinden kann? Das glaube ich nicht. Man muss sich damit richtig auseinandersetzen und das Kind würde einem ja auch immer daran erinnern – das was fehlt.

  6. Sandra ist K

    Ich persönlich glaube ja! Klar lenkt es ab,aber man kann trauern wenn es schläft oder wenn es selber traurig ist! Auch das Kind trauert, aber Kinder können soviel liebe geben, sie zeigen wie wichtig es ist weiterzuleben, weiter zu machen!!! Sie geben Hoffnung und zeigen das Licht aus dem Tunnel ❤

  7. Hallo,

    also ich kann mir schon vorstellen, dass es eine Hilfe sein könnte, da man nicht alleine ist und etwas hat um nicht aufzugeben.

    LG
    SaBine

  8. Christina P.

    Hallo,
    ich denke, die Frage muss individuell betrachtet werden. Einigen könnte es helfen, mit der Kinderpflege ein Ziel vor Augen zu haben, welches einen über Wasser hält. Für andere könnte ein Kind, welches ja selber auch trauert, während der Trauer wie eine Art Ballast wirken. Jeder Mensch ist da anders und Hilfe von anderen wäre auf jeden Fall von Vorteil.
    LG Christina P.

  9. Ich glaube ja, daß ein Kind helfen kann, mit der Trauer fertig zu werden, denn ich MUSS ja für mein Kind stark sein, kann mich nicht hängen lassen, denn auch mein Kind braucht nicht nur meine Hilfe, sondern trauert in dem Fall ja selbst um den verlorenen Papa.
    Das Kind sieht und merkt ja zum eigenen Schmerz über den Verlust auch noch den Schmerz der Mutter und will die Mama ja nicht traurig oder gar weinend haben.

  10. Hallo Manja,

    Ich denke nicht, dass man dadurch die Trauer überwinden kann. Es kann vielleicht eine Hilfe, eine Ablenkung oder ein Schritt in die richtige Richtung sein, aber komplett überwinden? Das bezweifle ich.

    Liebe Grüße,
    Areti

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