Gelesen: „Sommer der Erdbeerblüten“ von Nina Hansen

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2697 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 243 Seiten
Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment (24. April 2018)
Sprache: Deutsch

Die wirklich wichtigen Dinge des Lebens: Freundschaft, Liebe – und Erdbeermarmelade.
Als Flora bemerkt, dass ihr Freund eine Affäre hat, bricht für sie die Welt zusammen – denn sie leben nicht nur zusammen, sie arbeitet auch in seinem Unternehmen. Zu allem Unglück stirbt auch noch ihre Großmutter. Flora beschließt, im Landhaus ihrer Oma Lotte ein neues Leben anzufangen und eine Marmeladenmanufaktur zu eröffnen. Denn im weitläufigen Garten ihrer Großmutter wachsen tonnenweise Obst und Gemüse, und nichts erinnert sie mehr an glückliche Momente, Geborgenheit, Gänseblümchenkränze und ihre Oma Lotte als Marmelade. Sie hat nicht mit Tom gerechnet, dem attraktiven Nachbarn und zudem – zu ihrer großen Enttäuschung – Erben von Oma Lottes Haus.
(Quelle: beHEARTBEAT)


Der Roman „Sommer der Erdbeerblüten“ stammt von der Autorin Nina Hansen. Mir war die Autorin bereits unter einem anderen Namen und da konnte sie mich bereits sehr gut unterhalten. Also war ich sehr gespannt auf dieses Buch hier.
Das Cover ist wirklich gelungen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden.

Die Charaktere hat die Autorin wirklich richtig gut gezeichnet. Sie alle wirkten auf mich glaubhaft und vorstellbar dargestellt. Man kann die Handlungen gut nachvollziehen.
Flora und Patrick sind interessante Protagonisten. Sie sind nicht nur privat miteinander verbunden, auch beruflich haben sie miteinander zu tun. Bis Patrick fremd geht. Flora nimmt sich nun eine Auszeit fährt in das Haus ihrer verstorbenen Oma. Ich konnte mich sehr gut in Flora hineinversetzen, dass sie nach Patricks Fehltritt quasi die Flucht ergreift, ich konnte es gut nachvollziehen. Auf mich wirkte sie richtig lebendig.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig zu lesen. Ich bin sehr gut ins Geschehen hineingekommen und konnte ohne Probleme folgen, alles gut verstehen.
Die Handlung selbst hat mich echt begeistert. Es ist ein Buch über Neuanfänge, es geht um die Vergangenheit und wie man mit dieser klarkommt. Und natürlich geht es auch ums sich selbstfinden. Es ist alles sehr emotional und gefühlvoll geschrieben, man kann sich als Leser sehr gut ins Geschehen hineinversetzen.
Auch von den Ortsbeschreibungen war ich sehr angetan. Sie wirkten bildhaft auf mich, das Kopfkino ist hier wirklich erwacht. Allerdings, es gibt hier leider doch ein paar Szenen, die mir zu gewollt, zu konstruiert vorkamen. Hier wäre vielleicht weniger ein wenig mehr gewesen.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. In meinen Augen passt es richtig gut zur Gesamtgeschichte, es macht sie rund und schließt sie gut ab.

Alles in Allem ist „Sommer der Erdbeerblüten“ von Nina Hansen ein wirklich lockerer kurzweiliger Roman.
Sehr gut gezeichnete interessante Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die sich mit Neuanfängen und dem Auseinandersetzen mit der Vergangenheit beschäftigt, haben mir bis auf ein paar kleinere Dinge unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!