Gelesen: “Fallende Stadt (Die Chroniken der Fallenden Stadt 1)” von Lauren DeStefano

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2010 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 417 Seiten
Verlag: cbt (10. April 2018)
Sprache: Deutsch

Die schwebende Stadt Internment ist ein Paradies über der Erde – und ein gefährliches Gefängnis…
Morgan Stockhour lebt gemeinsam mit ihrer Familie, ihrer besten Freundin Pen und ihrem Verlobten Basil auf der schwebenden Stadt Internment. Noch nie hat sie die streng geschützten Grenzen ihrer Heimat überschritten. Doch dann geschieht ein Mord, der erste seit einer Generation. Auf einmal stellt Morgan die Regeln von Internment infrage – und ist völlig unvorbereitet auf das, was sie erwartet …
(Quelle: cbt)

Der Jugendroman „Fallende Stadt“ stammt von der Autorin Lauren DeStefano. Es ist der Auftaktband der „Die Chroniken der Fallenden Stadt“ – Reihe und ich war richtig gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde.
Das Cover und der Klappentext jedenfalls haben mir sehr neugierig gemacht und so habe ich auch flott mit dem Lesen begonnen.

Die handelnden Charaktere hat die Autorin gut ausgearbeitet. Sie alle wirkten auf mich vorstellbar und ihre Handlungen waren nachvollziehbar.
Morgan ist eine gut gelungene Protagonistin. Sie wirkte sympathisch und gut gezeichnet. Am Anfang ist sie noch recht schüchtern, doch sie macht sich. Sie durchläuft eine Wandlung, wird selbstbewusster und stärker mit der Zeit.

Neben Morgan gibt es noch andere Charaktere, die mir ebenfalls gefallen haben. Jeder von ihnen hat ganz eigene Dinge, die ihn interessant machen.

Der Schreibstil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig. Ich gestehe ich habe ein bisschen Zeit gebraucht um hier wirklich ins Geschehen hineinzukommen. Danach aber ging es flott und flüssig voran und ich konnte der Handlung gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Morgan. Somit folgt man ihr als Leser und bekommt zugleich einen wirklich guten Überblick über alles.
Die Handlung selbst gefiel mir von der Idee her wirklich gut. Allerdings, mir hat die Umsetzung nur bedingt zugesagt. Es war mir nicht durchgehend Spannung vorhanden, immer wieder gab es zähe und langwierige Momente, wo ich echt kämpfen musste um dranzubleiben. Mir fehlten immer wieder Hintergrundinformationen, da kam mir irgendwie alles zu kurz. Dadurch dümpelt alles ziemlich dahin und die Spannung geht eben flöten.
Die Atmosphäre wirkte auf mich glaubhaft dargestellt, sie wirkt realistisch und vorstellbar, gewährt einen guten Einblick in das Leben.

Das Ende empfand ich richtig gut. Klar es war doch recht vorhersehbar aber dennoch, mir hats gefallen. Der Cliffhanger, der den Leser hier erwartet, ist etwas gemein und schürt die Neugier. Ich persönlich weiß aber noch nicht ob ich weiterlese. Das entscheide ich nun ganz spontan.

Abschließend gesagt ist „Fallende Stadt“ von Lauren DeStefano ein recht durchwachsender Reihenauftakt, der mich nicht vollkommen begeistern konnte.
Gut gezeichnete Charaktere, ein Schreibstil der mich erst nach einiger Einlesezeit wirklich fesseln konnte und eine Handlung, die zwar Spannung enthält, in der mir aber immer wieder die nötigen Informationen gefehlt haben, lassen mich zwiegespalten zurück. Es gibt hier viel Potential, die Autorin kann es nur nicht ganz nutzen.
Schade!