Gelesen: „Als die Seiten träumen durften (Die Geschichtenspringer 3)“ von Felicitas Brandt

Achtung:
Dies ist Teil 3!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2514 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 371 Seiten
Verlag: Impress (3. Mai 2018)
Sprache: Deutsch

**Wenn sich das Reich der Bücher in einen dunklen Albtraum verwandelt…**
Hope und Sam reisen zurück in die Welt hinter den Worten, wo die Feenkönigin Hope ein verlockendes Angebot macht. Sie soll sich der wilden Jagd anschließen und einen geheimnisvollen maskierten Mann ausfindig machen. Ein Abenteuer, dem Hope sich nur schwer entziehen kann, schließlich hat sie bereits eine Vermutung, wer sich hinter der Maske verbirgt. Eine Hoffnung, die stärker ist als die Angst vor den Gefahren der Reise. Noch ahnt sie nicht, dass ihre Entscheidung sie den Jungen kosten kann, den die Magie der Geschichten untrennbar mit ihrem Leben verbunden hat. Denn Sam würde ihr überall hin folgen, auch wenn das bedeutet die dunkelsten Seiten der Bücher zu lüften…
(Quelle: Impress)

Die ersten beiden Teile der „Geschichtenspringer“ von Felicitas Brandt haben mich echt begeistert. Jetzt ist Teil 3 „Als die Seiten träumen durften“ erschienen und ich war echt gespannt auf das, was mich hier erwarten würde.
Das Cover passt richtig gut zu den beiden Vorgängern, man kann die Reihenzugehörigkeit sehr gut nachvollziehen. Und der Klappentext machte nicht neugierig. Also habe ich auch flott mit dem Lesen begonnen.

Die Charaktere sind zum großen Teil schon gut bekannt. Sie alle entwickeln sich weiter, machen Sprünge, die nachvollziehbar sind.
Hope und Sam müssen hier einiges durchleben. Das aber schweißt sie noch mehr zusammen. Beide wachsen sie an ihren Aufgaben, an den Ereignissen.

Doch nicht nur die beiden sind wieder dabei, es gibt auch andere Bekannte, wie Hopes Eltern. Sie bekommen hier eine größere Rolle. Es gibt aber auch noch neue, unbekannte Charaktere, die sich sehr gut in die Handlung einfügen.

Der Schreibstil der Autorin ist erneut wieder richtig toll. Sie schreibt flüssig und emotional. An den richtigen Stellen gibt es zudem Humor, der sich sehr gut einfügt.
Die Handlung weiß zu überzeugen. Es ist ja der dritte Teil der Trilogie. Man sollte Band 1 und 2 schon vorab gelesen haben, denn nur so werden die Zusammenhänge auch wirklich klar.
Ich war direkt im Prolog direkt wieder drin. Es gibt zudem ein paar kleinere Rückblicke auf die Vorgänger. Dann aber geht es rasant weiter und das Geschehen ist einfach klasse. Es geht spannend zu, genauso wie dramatisch und auch emotional. Immer wieder tauchen Wendungen auf, die man nicht erahnen kann.

Das Ende dieses 3. Teil ist einfach perfekt. Es passt ganz wunderbar zu Gesamtgeschichte und macht nicht nur diesen Teil rund, sondern die gesamte Trilogie.

Zusammengefasst gesagt ist „Als die Seiten träumen durften“ von Felicitas Brandt ein wirklich gelungener Abschluss der „Geschichtenspringer“.
Toll gezeichnete Charaktere, ein flüssiger, humorvoller Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend, interessant, emotional und auch dramatisch empfunden habe, haben mir tolle Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Wirklich zu empfehlen!