Gelesen: “Herzklopffinale: Elfmeter ins Herz” von Tanja Neise

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 815 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 172 Seiten
Sprache: Deutsch

Eine abgebrochene Ausbildungsstelle, ein Aushilfsjob in einer hippen Kneipe und eine Mutter, die ständig Angst um sie hat – die Bilanz in Antonias Leben sieht ziemlich traurig aus.
Schwung in ihre Zukunft könnte ein Kerl bringen, der sie über den Haufen rennt. Doch der Mann mit den vielen Tattoos und einem dicken Auto, scheint auf den ersten Blick ein Bad Boy zu sein. Statt Ruhe bringt er ziemliche Aufregung in Antonias Leben, denn er ist kein anderer als der Fußballstar Christoph Schorlmann.
Hat eine Liebe zwischen den beiden unter diesen Umständen überhaupt eine Chance?
(Quelle: amazon)

Der Roman „Herzklopffinale: Elfmeter ins Herz“ stammt von der Autorin Tanja Neise. Es ist der erste, in sich abgeschlossene. Teil einer Trilogie 3 verschiedener Autorinnen.
Angesprochen von Cover und Kurzbeschreibung habe ich mich hier neugierig ans Lesen gemacht, gespannt darauf wohin mich die Geschichte wohl führen würde.

Die Charaktere sin der Autorin hier wirklich gut gelungen. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und die Handlungen soweit auch nachvollziehen.
Antonia oder auch Toni Nudel, wie sie genannt wird, war mir von der ersten Seite an sympathisch. Sie ist 20 Jahre alt und doch auch noch ziemlich frech. Toni kommt sehr natürlich rüber, sie zeigt Schwächen und Zweifel, hat Ecken und Kanten. Genau das gefiel mir an ihr richtig gut, sie wirkte auf mich authentisch und glaubhaft.
Der männliche Gegenpart ist Christoph oder auch Chris Bolognese genannt. Er ist Fußballer und 22 Jahre alt. Er ist doch ein ziemlicher Frauenheld. Trotzdem aber ist er, auch wenn er bekannt ist, ziemlich bodenständig geblieben, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Nebenfiguren bleiben hier leider ein wenig blass. Man erfährt gerade das Nötigste, ich geb zu mir wäre mehr noch lieber gewesen.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht. Ich bin flüssig durch die Geschichte hier gekommen und kam ehrlich gesagt doch auch ein wenig zu flott am Ende an.
Die Handlung selbst beinhaltet eigentlich alles was das Leserherz begehrt. Man findet hier ein Auf und Ab der Gefühle, es gibt Liebe aber auch Herzschmerz. Das Knistern zwischen den beiden Protagonisten hat Tanja Neise sehr gut eingefangen, man kann es sehr gut nachvollziehen. Allerdings, mir war es dann doch ein kleines bisschen zu viel Drama, das aufkommt. Es wirkte etwas übertrieben, etwas zu gewollt. Hier wäre weniger doch besser gewesen. Dennoch aber ist man als Leser mittendrin und fliegt nur so durch die Seiten.

Das Ende ist dann, wie eingangs bereits erwähnt abgeschlossen. Es ist etwas vorhersehbar, auch wenn man nicht weiß welche Wendungen es bis dahin gibt. Trotzdem aber fand ich es passend und wirklich gut.

Kurz gesagt ist „Herzklopffinale: Elfmeter ins Herz“ von Tanja Neise ein toller erster Teil der Trilogie, der den Leser kurzweilig mitnehmen kann.
Gut beschriebene Charaktere, ein sehr flüssiger gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die alles bietet was das Leserherz mag, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!