Gelesen: „Das Schwert des Sommers (Magnus Chase, Band 1)“ von Rick Riordan

Taschenbuch: 560 Seiten
Verlag: Carlsen (31. Mai 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 355131702X
ISBN-13: 978-3551317025
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: Magnus Chase and the Gods of Asgard: The Sword of Summer

Magnus schlägt sich nach dem Tod seiner Mutter allein auf der Straße durch, denn seinen Vater hat er nie gekannt. Bis er eines Tages etwas Unglaubliches erfährt: Er stammt von einem der nordischen Götter Asgards ab! Leider rüsten diese Götter gerade zum Krieg; auch Trolle, Riesen und andere Monster machen sich bereit. Ausgerechnet Magnus soll den Weltuntergang Ragnarök verhindern. Dafür muss er ein magisches Schwert finden, das seit 1000 Jahren verschollen ist. Noch hat er keine Ahnung, was für Abenteuer auf ihn warten!
(Quelle: Carlsen)

Bisher war mir der Autor Rick Riordan vollkommen unbekannt. Umso neugieriger war ich daher auf „Das Schwert des Sommers“ aus seiner Feder. Es ist der erste Band der „Magnus Chase“ – Trilogie und wurde hier besonders vom Klappentext angesprochen. Aber auch das Cover gefiel mir richtig gut und daher habe ich mich auch flott ans Lesen gemacht.

Die Charaktere hat der Autor wirklich sehr gut gezeichnet. Ich konnte mir wirklich jeden von ihnen sehr gut vorstellen und die Handlungen auch immer nachvollziehen.
Magnus ist eigentlich ein ziemlich armer Kerl. Er lebt mit seinen 16 Jahre auf der Straße, bis zu dem Zeitpunkt als er erfährt, dass er auserwählt ist die Welt zu retten. Ich habe Magnus auf Anhieb total ins Herz geschlossen. Auf mich wirkte er authentisch und lebendig beschrieben, ich konnte sehr gut mit ihm mitfiebern.

Doch nicht nur Magnus hat mir richtig gut gefallen. Auch seine ganzen Freunde, die Götter und anderen Wesen sind herrlich beschrieben und jeder passt einfach total gut in das Geschehen hier hinein.

Der Schreibstil des Autors ist absolut klasse. Er hat mich von Anfang an gehabt, ich bin förmlich durch die Seiten geflogen, konnte flüssig und ohne Probleme folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sicht von Magnus. Hierfür hat der Autor die Ich-Perspektive verwendet. Diese passt in meinen Augen sehr gut, denn man ist einfach ständig an ihm dran und bekommt einen guten Einblick in seine Gedankenwelt.
Die Handlung hat mich echt gepackt. Direkt zu Anfang musste ich erst einmal schmunzeln. Rick Riordan hat mich mit seinem Sarkasmus genau erwischt und ab da wollte ich unbedingt wissen was weiter passiert.
Und ich empfand die Handlung als wirklich interessant und spannend gehalten. Es ist ein einzigartiges Abenteuer, etwas, das ich bisher so noch nicht kannte. Hinzu kommen Wendungen, Überraschungen und auch einige sehr interessante Dinge, die man über Mythologie und die Götter erfährt. Man sollte dies aber nicht unbedingt alles so ernst nehmen, Rick Riordan nimmt sie doch gerne auch mal auf die Schippe.
Von der geschaffenen Welt war ich absolut begeistert. Ich konnte mir hier alles vorstellen, auf mich wirkte hier alles glaubhaft und nachvollziehbar.

Das Ende ist total gemein. Es macht unheimlich neugierig auf Band 2, der ja glücklicherweise bereits als Hardcover erschienen ist. Somit kann man direkt weiterlesen.

Zusammengefasst gesagt ist „Das Schwert des Sommers“ von Rick Riordan ein erstklassiger Auftakt der „Magnus Chase“ – Trilogie.
Interessante Charaktere, ein mitreißender Stil des Autors und eine Handlung, die ich als spannend, humorvoll und richtig interessant empfand, haben mir ganz tolle Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Absolut zu empfehlen!