Gelesen: „Die Nacht der fallenden Sterne“ von Jennifer Alice Jager

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1842 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 348 Seiten
Verlag: Impress (7. Juni 2018)
Sprache: Deutsch

**Die verlorenen Splitter des Herzens der Mondkönigin**
Niemals trüben Wolken den Blick auf das Firmament des Landes Havendor. Der Mond leuchtet stets rund vom Himmelszelt und die Sterne flüstern sich Geschichten von Magie und Wundern zu. Legenden über den silbernen Thron der alten Könige… Als direkte Nachfahrin eben dieser Könige und rechtmäßige Regentin hat Luna die Erzählungen darüber schon immer geliebt. Doch nie hätte sie für möglich gehalten, dass sie wahr sein könnten. Bis eines Nachts die Sterne vom Himmel fallen und zu Männern werden – den Kriegern der Mondkönigin. Sie suchen nur eines: Luna. Nun muss Luna sich ausgerechnet mit dem Mann verbünden, der ihre Familie gestürzt hat und jetzt selbst Anspruch auf die Regentschaft erhebt: Hayes Hallender, dessen warme Augen eine trügerische Sicherheit versprechen.
(Quelle: Impress)

Der Roman „Die Nacht der fallenden Sterne“ stammt von Jennifer Alice Jager. Es war nicht mein erstes Buch der Autorin und bisher hat sie mich auch immer sehr gut unterhalten können. Umso gespannter war ich auf diese Geschichte hier.
Das Cover ist richtig klasse, mir hat es sofort angesprochen. Und der Klappentext versprach mir eine tolle Geschichte, an die ich mich auch recht flott gemacht habe.

Ihre Charaktere hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert. Sie alle waren für mich vorstellbar und die Handlungen waren gut zu verstehen.
Luna ist eine richtig tolle Protagonistin. Ihre mutige und starke Art und auch das sie nicht aufgibt hat mir sehr gut gefallen. Sie ist die Thronfolgerin von Havendor. Es gibt aber Zeiten das ist ihr das zuwider, dann will sie ausbrechen und Abenteuer erleben. Sie wandelt sich im Handlungsverlauf, dies ist glaubhaft und realistisch beschrieben.
Hayes wirkte gerade zu Beginn eher undurchsichtig und mysteriös auf mich. Doch er macht sich und hinter der doch eher undurchdringlichen Fassade steckt ein feiner Kerl, den ich wirklich gerne gemocht habe.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich richtig leichtgängig lesen. Sie hat es geschafft mich in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen, mich mit ihrer Idee gefangen zu nehmen.
Die Handlung hat mich gepackt. Man ist als Leser sehr gefesselt, folgt gespannt dem Geschehen und will wissen was weiter passiert. Die Emotionen sind wirklich perfekt eingefangen und kommen entsprechend beim Leser an. Immer wieder tauchen Wendungen auf, die mich überrascht haben.
Ab und an tauchen hier ein paar brutalere Szenen auf, diese gehören aber dazu, fügen sich gut ins Geschehen ein.

Das Ende habe ich so nicht kommen sehen, es hat mich vollkommen überrascht. Ich empfinde es aber als richtig passend und gut gemacht, es schließt ab und macht rund.

Letztlich gesagt ist „Die Nacht der fallenden Sterne“ von Jennifer Alice Jager ein Fantasyroman, der mich wirklich fesseln konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssiger, gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend, interessant und unvorhersehbar empfand, haben mir wunderbar unterhaltsame Lesestunden beschert und mich richtig begeistert.
Uneingeschränkt zu empfehlen!