[Werbung] Alesia Fridman im Gespräch

Hier auf meinem Buchblog sind Interviews immer ein gerngesehener Beitrag. Mir selbst macht es auch immer wieder sehr viel Spaß Autoren und Autorinnen meine Fragen zu stellen. Man lernt sie so noch ein Stückweit mehr kennen, bekommt einen guten Eindruck wer sich hinter dem jeweiligen Buch verbirgt.

Für diesen Beitrag heute durfte ich der Autorin Alesia Fridman, deren aktueller Roman “Seifenblasen” gerade erst erschienen ist, ein paar Fragen stellen.
Bevor ihr aber das Interview lesen könnt, hier noch so ein paar
Einzeiheiten zum Buch:

Was bleibt übrig, wenn die Seifenblase platzt?
Eigentlich könnte es nicht besser laufen für die Modejournalistin Sabrina Brandel. Sie führt ein angenehmes Leben mit ihrem Freund Marc, einem angesagten Fotografen. Beruf, Reisen und eine gute Partnerschaft erfüllen sie.
Als sie in Nizza den Mathematiker Gustave kennenlernt, hinterfragt sie zum ersten Mal ihre Beziehung und die Prioritäten, die sie setzt. Kurz danach wird sie in einen schweren Unfall verwickelt, in dessen Folge sie eine Odyssee aus Operationen und Komplikationen über sich ergehen lassen muss. Durch die schwere Zeit im Krankenhaus sieht sie ihr Dasein in einem neuen Licht. Sie steht nun vor der Aufgabe, ihr Leben neu zu sortieren und sich beruflich wieder zu etablieren. Dabei muss sie erkennen, dass manche Freundschaften nicht das sind, wofür sie sie gehalten hat, und dass Menschen, die sie gut zu kennen glaubte, Geheimnisse mit sich herumtragen. Noch dazu geht ihr Gustave nicht mehr aus dem Kopf. Wohin wird das Leben Sabrina führen?
Seifenblasen – eine Geschichte über einen Neuanfang, über Freundschaft und Liebe. Ein Roman über eine Frau am Wendepunkt.
(Quelle: amazon)

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Nun kommen wir aber zum Interview, ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen …

Hallo liebe Alesia,

ich freue mich dich zum Interview begrüßen zu dürfen.

Wie geht es dir denn ganz aktuell so?
Da gerade die ganze Familie eine Magen-Darm-Grippe hatte, noch ziemlich matschig :-). Aber jetzt geht es hoffentlich bergauf, und die Sommerferien stehen ja auch vor der Tür.

Für die Leser, die dich nicht kennen, magst du dich mal ganz kurz mit so 3 positiven und 3 negativen Eigenschaften vorstellen?
Ich fange mal mit den negativen Eigenschaften an:
Ich bin ungeduldig, kann schlecht mit Kritik und Rückschlägen umgehen und ich bin chaotisch.

Nun zu den positiven Eigenschaften:
Ich bin ungeduldig – das treibt mich voran.
Ich kann schlecht mit Kritik und Rückschlägen umgehen – das macht mich einfühlsam.
Ich bin chaotisch – das macht mich erfinderisch.

Anfang Mai ist dein neuer Roman „Seifenblasen“ erschienen. Kannst du kurz und knapp zusammenfassen worum es im Buch geht?
Ich erzähle die Geschichte einer Frau, die nach einem Unfall ihr Leben mit anderen Augen sieht und sich neu orientieren muss.

Wie viel Alesia Fridman steckt in deinen Charakteren? Oder sind es doch eher die Einflüsse von außen, die du einfließen lässt?
Ich würde mal sagen, dass ich in jedem meiner Protagonisten ein kleines bisschen von mir verarbeite. Eine Facette, die ich in dem Protagonisten stärker ausarbeite und dann bekommt er im Gegenzug noch komplett andere Charakterzüge, die ich mir nicht zuschreibe. Das Spannende beim Schreiben ist für mich auch, dass sich die Protagonisten weiterentwickeln. Sie bekommen eine Eigendynamik und schaffen es, mich beim Schreiben zu überraschen.

Woher kommen dir eigentlich die Ideen zu deinen Geschichten?
Die Ideen kommen mir meistens durch kleine Begebenheiten im Alltag, im Beruf oder durch etwas, was ich gelesen habe. Daraus entwickelt sich dann in meinem Kopf eine Geschichte, inspiriert von den Reisen, die ich unternommen habe und von dem, was ich selbst erlebt und erfahren habe.

Würdest du gerne mit deinen Charakteren tauschen und ihr Leben erleben?
Nein, ich bin mit meinem Leben bislang sehr zufrieden und möchte nicht mit meinen Protagonisten, die ja zumeist tragische Helden sind, tauschen. Dann vielleicht ein doch etwas langweiligeres, unspektakuläreres Leben, als das tragische Heldentum.

Wie bist du denn zum Schreiben gekommen? Gab es da einen Auslöser oder kam es einfach so?
Vor einiger Zeit habe ich bei meinen Eltern ein unvollendetes „Manuskript“ gefunden, dass ich mit etwa vierzehn geschrieben habe. Ich hatte es ganz vergessen, aber die Geschichte hatte ich noch im Kopf. Immer mal wieder habe ich einen Versuch unternommen, die Geschichten, die in meinem Kopf herumgeistern, aufzuschreiben. Allerdings habe ich die Kraft, etwas wirklich abzuschließen und den Mut, es auch zu veröffentlichen, erst vor ein paar Jahren gefunden. Der Anstoß war ein Schreibwettbewerb, an dem ich teilgenommen habe und den entscheidenden Schubser hat mir mein Mann gegeben. Er hat mir zugeredet, es zu wagen.

Ich habe gelesen du arbeitest neben dem Schreiben in einem medizinischen Beruf? Wie schaffst du es Beruf und Schreiben unter einen Hut zu bringen?
Da ich dreifache Mutter mit einem selten anwesenden Ehemann bin, kann ich in meinem Beruf nur eingeschränkt arbeiten. Zum Schreiben nutze ich kleine Freiräume im Alltag. Das Schreiben ist etwas, das ich für mich ganz persönlich mache.

Wenn du schreibst, wie gehst du dabei vor? Hast einen genauen Plan, was man passiert oder schreibst du einfach drauf los?
Ich habe schon einen ungefähren Plan, lasse mich aber gerne beim Schreiben überraschen. Das ist für mich das Spannende beim Schreiben, dass sich die Geschichte unterwegs noch entwickelt.

Wie lange dauert es in der Regel bis du einen Roman fertig hast? Also von der ersten Idee bis hin zum fertigen Roman, wie wir Leser ihn kennen?
Ich brauche mindestens ein Jahr. Ich versuche zwar jeden Tag zu schreiben, aber die Zeit, die mir dafür zur Verfügung steht, ist sehr begrenzt. In meinem Fall müssen die Geschichten auch reifen.

Wie müssen wir uns einen ganz typischen Tag in deinem Leben vorstellen?
Einen typischen Tag gibt es für mich eigentlich nicht. Mein Alltag besteht aus dem Spagat, den viele berufstätige Mütter hinbekommen müssen. An erster Stelle stehen die Kinder, dann der Beruf und das Schreiben und ganz zum Schluss kommt mein armer Mann. Zum Glück ist er verständnisvoll und beruflich extrem eingespannt :-).

Gibt es ein Genre in dem du gerne mal einen Roman veröffentlichen würdest? Und welches Genre liegt dir überhaupt nicht?
Bislang habe ich mich noch nicht an Fantasy getraut, habe aber dazu eine spannende Idee. Die würde ich gerne ausarbeiten, aber da ist meine Hemmschwelle doch noch ziemlich groß.
Was mir überhaupt nicht liegt ist Science-Fiction.

Was liest du eigentlich selbst gerne? Und sind es dann eher Prints oder eBooks, die du bevorzugst?
Ich lese gerne gefühlvolle Romane. Sie können traurig oder humorvoll oder beides sein, aber ein paar Tränen möchte ich dabei schon verdrücken.
Ach ja, und ich bin ein totaler eBook Fan.

Wenn du auf dein bisheriges Leben zurückblickst, gibt es da Dinge, die du im Nachhinein vielleicht doch anders gemacht hättest?
Das ist eine sehr spannende Frage, die ich mir schon oft gestellt habe. Vielleicht hätte ich im Nachhinein nicht alles so verbissen sehen sollen und alles etwas lockerer (oder wie mein großer Sohn sagt „gechillter“) angehen sollen. Aber vielleicht würde ich dann nicht das Leben führen, das ich jetzt führe und damit bin ich sehr zufrieden.

Stell dir vor du hast die Chance für einen Tag in der Regierung mitzuwirken, was würdest du ändern?
Alles umschmeißen – die totale Revolution!
Nein, im Ernst. Ich habe keine Ahnung von Politik. Mir gefällt vieles nicht, aber ich muss auch sagen, dass ich bei den Entscheidungen, die für ein Land getroffen werden müssen, nicht in der Lage wäre, die Sache bis zum Ende durchzudenken. Die Systeme und Abhängigkeiten sind sehr komplex, und ich traue mir nicht zu, in einem Tag alles besser zu machen.

Hast du Idole? Wenn ja, wen?
Ein richtiges Idol habe ich nicht. Es gibt viele Menschen, die ich bewundere, für das, was sie leisten und wie sie in schwierigen Situationen bestehen. Dazu gehören zum Beispiel auch einige Patientinnen, die trotz schwerer Schicksalsschläge, die Freude am Leben nicht verloren haben und sich ihren Humor bewahrt haben. Der Begriff Idol beinhaltet, dass man dieser Person nacheifert. Das möchte ich gar nicht. Ich versuche, meinen eigenen Weg zu finden.

Lass uns doch mal einen Blick in die Zukunft werfen, kannst du schon etwas über zukünftige Projekte verraten? Was erwartet deine Leser?
Seit meinem letzten Buch „Die Traumtaucher“ sind fast zwei Jahre vergangen. Der Grund ist, dass ich parallel zu „Seifenblasen“ an einem anderen Projekt gearbeitet habe, das mir sehr am Herzen liegt. Mittlerweile ist es so gut wie abgeschlossen und das Buch erscheint am 25. Juli. Es heißt „Kettenreaktion“ und erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der im Gefängnis missbraucht wird. Eigentlich geht es aber um das Stockholm-Syndrom.

Zum Abschluss des Interviews hast du das Wort … was wolltest du deinen Lesern immer schon mal sagen?
Ich möchte mich bei allen Leserinnen und Lesern bedanken. Ohne Euch macht das Schreiben für mich keinen Sinn.

Vielen lieben Dank, liebe Alesia, für deine Zeit und dein Antworten.

Wer noch mehr Informationen über Alesia Fridman haben möchte, auf ihrer Homepage werdet ihr bestimmt fündig.

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Das Gewinnspiel

Gewinnen könnt ihr
Preis 1:
Taschenbuch “Seifenblasen” + Lesezeichen + 15 € Amazongutschein

Preis 2:
Taschenbuch “Seifenblasen” + Lesezeichen + 10 € Amazongtuschein

Preis 3:
Taschenbuch “Seifenblasen” + Lesezeichen + 5 € Amazongutschein

Ihr möchtet gerne in den Lostopf hüpfen?
Dann beantwortet einfach die nachstehende Frage in den Kommentaren.
Das Gewinnspiel läuft vom 28.06.2018 – 04.07.2018!
Gewinnspielveranstalter ist die Netzwerk Agentur Bookmark.
Die Gewinner werden am 05.07.2018 im Tourplan bekanntgegeben.

Tagesfrage:

Alesia Fridman hat bereits ein paar Romane veröffentlicht (Übersicht).
Mich interessiert nun, kennt ihr schon ein Buch von ihr?
Wenn ja welches und wie hat es euch gefallen?
Wenn nein, welches der Bücher interessiert euch denn ganz besonders?

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

7 Kommentare zu „[Werbung] Alesia Fridman im Gespräch“

  1. Daniela Schiebeck

    Noch keines, aber die Traumtaucher hört sich wundervoll an.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  2. Jenny Siebentaler

    Die Traumtaucher kenne ich von Rezensionen und Vorstellungen von blogs her sonst kenne ich keine ihrer Bücher und das hier genante und das Buch um was es in der Blogtour geht haben mein Interesse geweckt welche ich gerne lesen mag! LG Jenny

  3. Sandra Klug

    Awwww was für ein Traumhaft schönes Interview mit interessanten Fragen und sehr sympathischen Antworten!
    Ich kenne noch keines ihrer Bücher, bin durch das Cover von Seifenblasen aufmerksam geworden und der Inhalt fasziniert mich sehr, würde es super gerne lesen ❤
    Hab einen wunderschönen Tag 😘

  4. Hallo,

    ich habe von der Autorin vorher noch nie etwas gehört. Interessieren würde mich das aktuelle Buch am meisten.

    Viele Grüße Anette

  5. Hey Manja,
    danke dir und Alesia für das informative Interview. Ich finde die Offenheit sehr sympathisch. Von ihren Büchern kenne ich bisher noch keins, aber am meisten würde mich gerade “Seifenblasen” interessieren, da es einfach nach einer tollen Geschichte klingt!
    Liebe Grüße, Petra

  6. Hallo und guten Tag,

    ja wie sooft oute ich mich auch als Unwissende hier.
    Nach einem Blick auf Amazon würde mir sehr gut “Mutterland” gefallen…

    Liebe, Drama und Familiengeheimnisse mit exotischer Rahmenhandlung…ja sowas lese ich ganz gerne auch mal…

    LG..Karin..

  7. Hallo,

    bisher habe ich noch kein Buch von ihr gelesen. Neben “Seifenblasen” klingt “Traumtaucher” sehr interessant.

    LG
    SaBine

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