Gelesen: „Feral Moon 1: Die rote Kriegerin“ von Asuka Lionera

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1636 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 449 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (28. Juni 2018)
Sprache: Deutsch

**Wenn deine Gefühle zur größten Gefahr für dich werden**
Als Frau hat Scarlet nach dem Tod ihres Vaters, dem Clanführer der Roten, nicht viele Möglichkeiten. Die Welt, in der sie lebt, ist ein gefährlicher Ort, an dem hungrige Bestien in den Wäldern lauern – starke und unzähmbare Kreaturen. Einzig die hohen Mauern der Städte, in denen die Frauen leben müssen, versprechen ein Minimum an Sicherheit. Aber Scarlets rebellisches Herz sehnt sich nicht nach Schutz, sondern danach zu kämpfen. Und nach ihrem besten Freund: Tristan, dem Sohn des neuen Clan-Führers. Für ihn ist sie bereit alles zu riskieren: ihre Zukunft, ihr Leben und ihre Liebe.
(Quelle: Dark Diamonds)

Von der Autorin Asuka Lionera kannte ich bereits andere Romane. Nun hatte ich auch die Chance ihr neuestes Werk „Feral Moon 1: Die rote Kriegerin“ aus ihrer Feder zu lesen und war entsprechend gespannt auf das, was mich hier wohl erwarten würde.
Das Cover gefiel mir auf Anhieb sehr und der Klappentext versprach mir wirklich tolle Lesestunden. Also habe ich mich auch direkt ans Lesen gemacht.

Die hier handelnden Charaktere hat die Autorin richtig gut ausgearbeitet. Ich habe mir jeden von ihnen sehr gut vorstellen können, konnte zudem die Handlungen immerzu nachvollziehen.
Scarlet ist eine richtig tolle Person. Sie ist sehr stark und hat einen sehr ausgeprägten Überlebenswillen. Doch Scarlet kann zum einen auch ziemlich stur und kratzbürstig, auf der anderen Seite aber durchaus auch liebenswert und einfühlsam sein.
Ash ist genauso wie ich ihn mir vom Namen her vorgestellt habe. Er ist ein wirklich typischer Draufgänger und ziemlicher Frauenheld. Wie er bei der Damenwelt ankommt weiß er genau und das nutzt er auch gerne mal aus. Irgendwie aber hat mich Ash dennoch richtig begeistert, denn je weiter ich vorankam desto mehr habe ich über ihn erfahren. Und ich wurde immer neugieriger auf seine wirkliche Person, wollte hinter seine Fassade schauen. Er verbirgt etwas, das merkt man als Leser und ich bin echt gespannt was es ist.

Neben den beiden genannten Charakteren gibt es noch andere tolle Figuren, die in der Geschichte auftauchen. Jeder von ihnen passt sehr gut ins Geschehen hinein und bringt so ganz eigene Dinge mit.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich klasse. Sie schreibt einfach sehr flüssig, gefühlvoll und locker, hinzu kommt einiges an Humor. Die Dialoge zwischen Scarlet und Ash sind einfach herrlich.
Die Handlung hat mich wirklich begeistert. In den Grundzügen kann man das Märchen „Rotkäppchen und der Wolf“ noch erkennen, doch Asuka Lionera hat etwas ganz eigenes darauf gemacht. Sie versteht es den Leser richtig zu fesseln, es geht spannend zu und immer wieder gibt es Überraschungen, die man so überhaupt nicht erwartet.
Und auch die Welt gefiel mir richtig gut. Die Autorin hat hier eine richtig tolle, faszinierende Fantasywelt geschaffen.

Das Ende ist richtig gemein. Hier versteht es die Autorin sehr gut den Leser neugierig auf Band 2 zurückzulassen. Ich bin bereits jetzt schon auf Teil 2 gespannt, bin gespannt auf die Geheimnisse, die es dann wieder zu entdecken gibt.

Abschließend gesagt ist „Feral Moon 1: Die rote Kriegerin“ von Asuka Lionera ein Auftaktband, der mich richtig gefangen nehmen konnte.
Interessante, sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger, gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und wirklich gut gemacht empfand, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich wirklich begeistert.
Absolut zu empfehlen!