Gelesen: “Spiegelherz: Das Spiel mit dem Teufel” von Janine Wilk

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 970 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH (24. April 2018)
Sprache: Deutsch

Romantische Mystery mit Gänsehaut-Garantie ab 12 Jahren!
Anna zieht mit ihrer Familie an den Fuße des Blocksbergs und macht eine unglaubliche Entdeckung: Sie soll angeblich Hexenkräfte besitzen! Genau wie der gut aussehende, aber arrogante David. Mit ihm soll sie in den Kampf gegen eine böse Macht ziehen, die im Blocksberg gefangen ist und kurz vor ihrer Erweckung steht. Als wäre das nicht schon genug, sieht Anna ständig ein Jungen-Gesicht im Spiegel, das ihr Nachrichten zukommen lässt. Kann das wirklich Nebruel, der Sohn des Teufels, sein? Hin- und hergerissen zwischen David und Nebruel muss sich Anna in der alles entscheidenden Walpurgisnacht auf dem Blocksberg den Mächten stellen…
(Quelle: Planet!)

Von Janine Wilk habe ich bereits andere Romane gelesen und sie konnte mich auch immer wieder wirklich gut unterhalten. Nun durfte ich auch „Spiegelherz: Das Spiel mit dem Teufel“ aus ihrer Feder lesen und war entsprechend gespannt auf die Geschichte, die mich hier erwarten würde.
Das Cover empfand ich als passend gewählt und der Klappentext versprach mir wirklich interessante Lesestunden.

Die Charaktere hat die Autorin wirklich gut ausgearbeitet und dargestellt. Als Leser kann man sie sich gut vorstellen und die Handlungen sind verständlich gehalten.
Die Protagonistin Anna muss sich mit ganz alltäglichen Problemen, die Teenies so haben, rumschlagen. Und als ob das noch nicht genug wäre erfährt sie auch noch, dass sie eine Hexe ist. Mir gefiel hierbei sehr gut das Anna nicht aufgibt, sondern sich durchschlägt und mit ihren Aufgaben wächst. Sie hinterfragt aber auch die Dinge, nimmt nicht alles einfach so hin. Sie versucht Gut und Böse zu unterscheiden, was aber nicht immer so einfach ist. Und genau das macht Anna eben sympathisch.

Doch nicht nur Anna ist sehr gut gelungen, auch die Hexen gefielen mir richtig gut. Sie sind richtig witzig, ich habe mich durch sie sehr gut unterhalten gefühlt.

Der Schreibstil der Autorin ist der Zielgruppe angepasst. Man kommt locker und flüssig durch die Geschichte, kann ohne Probleme folgen und alles gut verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sicht von Anna. Somit folgt man ihr as Leser, kann ihre Gedanken und Gefühle noch besser nachvollziehen.
Die Handlung selbst ist gut erzählt. Janine Wilk schafft es rasch Spannung aufzubauen, immer wieder werden neue Fragen aufgeworfen, die man gerne beantwortet haben möchte. Somit wird man immer wieder zum Weiterlesen animiert, Langeweile findet man hier nicht vor. Dafür aber einige Gruselmomente  und auch eine kleine süße Liebesgeschichte.
Hinzu kommen dann noch tolle Beschreibungen der Umgebung, die so vor dem geistigen Auge zum Leben erwacht.

Das Ende ist absolut stimmig. Es ist ziemlich rasant und passt sehr gut zur hier erzählten Geschichte. Außerdem hat sich die Autorin ein kleines Hintertürchen offen gehalten für eine eventuelle Fortsetzung.

Kurz gesagt ist „Spiegelherz: Das Spiel mit dem Teufel“ von Janine Wilk ein wirklich toller Fantasyroman, der mich echt richtig gefangen nehmen konnte.
Sehr gut gestaltete Charaktere, die man sich als Leser sehr gut vorstellen kann, ein flüssiger sehr gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und gruselig empfand und deren Welt sehr anschaulich beschrieben ist, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich wirklich überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!