Gelesen: „Immerwelt – Der Anfang (Everlife)“ von Gena Showalter

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2540 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: HarperCollins (2. Mai 2018)
Sprache: Deutsch

Tenley ist eine ganz normale Siebzehnjährige, rebellisch und eigensinnig. Nur dass ihre Eltern darauf bestehen, dass sie sich – wie alle anderen – zu einer der beiden verfeindeten Seiten bekennt: Entweder gehört man zu Myriad, dem dunklen Reich der Schicksalsgläubigen, oder zu Troika, dem hellen Reich der Erkenntnis. Vertreter beider Reiche versuchen mit allen Mitteln, Tenley für sich zu gewinnen. Aber sie versteht nicht, warum ausgerechnet sie so wichtig sein soll. Außerdem bemüht sich aus beiden Häusern ein Junge um sie. Einer der beiden lässt Tenleys Herz höherschlagen. Doch was, wenn sie sich für das Reich des anderen entscheidet?
(Quelle: HarperCollins)

Der Roman „Immerwelt – Der Anfang“ stammt von der Autorin Gena Showalter. Es ist der Auftaktband der Trilogie und für mich war dies nicht das erste Buch der Autorin. So war ich nun richtig gespannt darauf wohin mich die Reise hier wohl führen würde.
Das Cover ist nicht unbedingt meins, dafür aber sprach mich der Klappentext umso mehr an. So habe ich mich dann auch recht flott ans Lesen gemacht, meine Erwartungen waren groß.

Mit den handelnden Charakteren hatte ich so einige Probleme. Nicht jeder von ihnen konnte mich wirklich überzeugen.
Tenley hat es mir nicht so leicht gemacht. Ihre pubertäre Art, wie sie sich gibt, waren nicht so ganz meins. Sie ist sehr eigensinnig und stur, damit muss man erst mal klarkommen. Mit der Zeit hatte ich mich dran gewöhnt und kam ganz gut mit ihr klar.

Die anderen Charaktere konnte mich auch nur bedingt überzeugen. Sie wirkten doch recht oberflächlich und daher kann man kaum Bindungen zu ihnen aufbauen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und an sich gut gehalten. Nur leider konnte mich die Autorin nicht immer vollkommen fesseln. Immer wieder wurde mir das Geschehen hier doch zu langwierig, es zog sich zum Teil wirklich wie Kaugummi, ich hatte wirklich zum Teil richtig Probleme dranzubleiben.
Die Handlung selbst empfand ich als sehr brutal und auch verwirrend. Irgendwie ergab hier nicht alles einen Sinn, mir fehlten die Zusammenhänge, immer wieder drehte sich hier alles um Tens Entscheidung.
Es hätte wirklich gut werden können, doch leider schafft es die Autorin hier nicht Tiefe aufzubauen. Sie kratzt immer nur an der Oberfläche. Spannung kommt dadurch auch nur bedingt auf und wenn dann geht es meist auch sehr brutal zu.

Das Ende ist soweit okay. Es kann aber nicht mehr viel rausholen, auch wenn ich es, so wie es hier kommt, doch gut fand. Ob ich aber Teil 2 lesen werde das entscheide ich spontan.

Insgesamt gesagt ist „Immerwelt – Der Anfang (Everlife)“ von Gena Showalter ein Auftaktband von dem ich mir viel erhofft hatte.
Charaktere, zu denen ich aber kaum eine Bindung aufbauen konnte, ein im Gegensatz dazu guter Stil der Autorin und eine doch recht brutale Handlung, die sich jedoch sehr zieht, konnten mich nicht richtig überzeugen. Es gibt hier viel Potential, die Autorin verschenkt einiges.
Schade!

 

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