Gelesen: “Kissing Madeline (Dearest 3)” von Lex Martin

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1865 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 372 Seiten
Verlag: LYX.digital (7. Juni 2018)
Sprache: Deutsch

Was ist das Schlimmste, wenn man einen sexy Footballer datet? Alle anderen wollen ihn auch!
Nachdem Madeline ihren Freund beim Fremdgehen erwischt hat, ist für sie eines klar: Date niemals einen professionellen Sportler. Niemals! Dumm nur, dass ihr neuer Nachbar nicht nur unglaublich heiß, sondern auch der neue Star der NFL ist. Und er scheint ein Auge auf sie geworfen zu haben…
(Quelle: LYX)

Mit „Kissing Madeline“ ist der dritte und leider auch letzte Teil der „Dearest“ – Trilogie von Lex Martin erschienen.
Nachdem mir bereits die beiden Vorgänger gefallen hatten war schnell klar diesen 3. Teil muss ich auch lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier sehr gut ausgearbeitet. Sie alle passen sehr gut zusammen und sind vorstellbar und glaubhaft dargestellt.
Madeline ist richtig gut beschrieben. Auf mich wirkte sie sympathisch. Ab und an muss sie aber immer wieder zu ihrem Glück gezwungen werden. Und man sollte sie auch nicht unterschätzen, denn Madeline hat es wirklich in sich.
Daren ist ein richtiger Frauenheld. Er ist Footballer, sieht sehr gut aus, ist muskulös und sehr selbstsicher vom Auftreten her.

Auch die anderen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Zum großen Teil sind sie auch schon bekannt aus den Vorgängern, man kann ihren Weg also noch ein wenig weiterverfolgen.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut zu lesen. Man kommt sehr gut ins Geschehen hinein und kann flüssig und ohne Probleme dem Ganzen hier folgen.
Die Handlung selbst ist toll. Es ist eine wirklich schöne Liebesgeschichte, die man durchaus auch ohne Kenntnis der Vorgänger gut lesen kann. Es ist alles sehr unterhaltsam gehalten. Allerdings ab und an hatte ich das Gefühl ich würde auf der Stelle treten. Dann wurde es doch ziemlich zäh und langwierig. Diese Passagen halten aber glücklicherweise nicht allzu lange an, werden dann immer von besseren, interessanteren abgelöst.

Das Ende ist in meinen Augen richtig gut und stimmig, Es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte und auch zur Trilogie, macht alles rund und schließt es gut ab.

Kurz gesagt ist „Kissing Madeline“ von Lex Martin ein guter Trilogieabschluss, der mich aber nicht vollkommen überzeugt hat.
Gut gezeichnete Charaktere, ein flüssig lesbarer leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als unterhaltsam und sehr gut gemacht empfand, haben mir tolle Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!