Gelesen: „Glückssprung (Liz & Vincent 3)“ von Christiane Bößel

Achtung:
Dies ist Band 3 der Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 555 KB
Verlag: Feelings (1. Juni 2018)
Seitenzahl der Printausgabe: 354 Seiten
Sprache: Deutsch

Der dritte und letzte Teil der überdimensionalen Liebe zwischen Liz und Vincent.
Um ihren geliebten Sohn Will zu retten, beschließt Liz, in Dimension 1, Vincents ehemalige Heimat, zu springen. Denn nur dort kann Wills Krankheit mit der Energie einer magischen Quelle geheilt werden. Obwohl Vincent in seiner Ursprungsdimension als Systemverräter gilt und ihm eine schwere Strafe droht, weigert er sich, ohne seine Familie in Italien zurückzubleiben. Doch beim Sprung geht etwas schief. Auf einmal findet sich Liz mit einem todkranken Kind in einer fremden Dimension wieder. Und Vincent ist nirgendwo zu finden. Der sucht unterdessen verzweifelt nach einer Erklärung, warum er nicht mehr springen kann. Dabei erhält er unerwartet Hilfe aus seiner alten Heimat. Können Liz und Vincent wieder zusammenfinden?
(Quelle: Feelings)

Bereits die ersten beiden Teil von „Liz & Vincent“ von Christiane Bößel haben mir sehr gut gefallen. Nun stand mit „Glückssprung“ Teil 3 auf meiner Leseliste und ich war entsprechend gespannt auf die Geschichte, die mich hier erwarten würde.
Das Cover passt perfekt zu den beiden Vorgängerbänden und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Also habe ich mich auch rasch zwischen die Seiten begeben.

Die auftauchenden Charaktere waren mir bereits gut bekannt. Ich empfand es als sehr schön noch einmal zu ihnen zurückzukehren, ihre Geschichte nun bis zum Ende mitzuverfolgen.
Liz und Vincent empfand ich auch in diesem Teil als sehr gut beschrieben. Beide haben sich im Vergleich zu Band 1 sehr weiterentwickelt. Ich empfand beide als sympathisch und ihr Umgang miteinander gefiel mir sehr gut.

Doch auch die Nebencharaktere haben mir wirklich gut gefallen. Ich empfand sie alles als vorstellbar und jeder hat einen ganz besonderen Platz im Geschehen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und man kommt auch in Band 3 locker durch die Geschichte hindurch. Die Gefühle sind nachvollziehbar und wirklich gut beschrieben.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise der Protagonisten. Hierfür hat die Autorin wieder die Ich-Perspektive verwendet, die ich als sehr passend empfand. Man folgt den beiden, kann ihre Gedanken und Gefühle so sehr gut kennenlernen.
Die Handlung selbst schließt an Teil 2 an. Da die Bücher aufeinander aufbauen sollte man die beiden Vorgängerteile auch gelesen haben bevor man zu diesem 3. Teil greift. Nur dann kann man auch vollkommen folgen und alles verstehen.
Man kann sich hier richtig gut auf das Geschehen einlassen, kann problemlos folgen und alles verstehen. Und ich fand diese Geschichte hier erneut als spannend und die Liebesgeschichte wirklich toll. Ich habe mitgefiebert, konnte vollkommen ins Geschehen eintauchen.

Das Ende ist dann wirklich gelungen. Es passt und der abschließende Epilog ist dann richtig toll. Durch ihn erhält das Buch dann nochmals eine ganz besonders Note, man wird zufrieden aus der Geschichte entlassen.

Abschließend gesagt ist „Glückssprung“ von Christiane Bößel ein Trilogieabschluss, der mich vollkommen gefangen nehmen konnte.
Charaktere, die mir gut bekannt waren und deren Entwicklung ich nachvollziehen konnte, ein flüssiger sehr gut zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als fantastisch, spannend und auch gefühlvoll empfand, haben mir sehr schöne Lesestunden beschert und mich begeistert.
Wirklich zu empfehlen!