Gelesen: „Dreizehn ist mein Glücksbringer“ von Jennifer E. Smith

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2367 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: HarperCollins (4. Juni 2018)
Sprache: Deutsch

Alice glaubt nicht an Glück, dazu ist in ihrem Leben schon viel zu viel Schlimmes passiert. Dennoch schenkt sie ihrem besten Freund Teddy, in den sie heimlich verliebt ist, zum Geburtstag einen Lottoschein. Und das Unglaubliche tritt ein – Teddy knackt den 140-Millionen-Jackpot! Was zuerst wie die Erfüllung aller Träume erscheint, verändert alles zwischen ihnen. Teddy droht durch den plötzlichen Geldregen abzuheben und ist nicht mehr der, dem Alice ihr Herz geschenkt hat. Bedeutet das unverhoffte Glück im Spiel für sie Pech in der Liebe?
(Quelle: HarperCollins)

Die Autorin Jennifer E. Smith war mir keine Unbekannte. Umso interessierter war ich daher an ihrem Roman „Dreizehn ist mein Glücksbringer“.
Das Cover hat mich wirklich angesprochen und der Klappentext machte mich neugierig. Also habe ich dieses Buch auch umgehend auf meinen Leseplan gesetzt.

Ihre Charaktere hat die Autorin richtig gut ausgearbeitet. Man kann sie sich als Leser gut vorstellen und die Handlungen auch entsprechend gut nachvollziehen.
Alice, die Protagonistin hier, hat bereits ein hartes Schicksal erfahren. Sie kämpft mit sich und ihrer Trauer, allerdings scheint das auch das Einzige zu sein war ihr wirklich durch den Kopf geht. Ich fand es ein wenig schade, dass sie einseitig gezeichnet wurde. Mich hätte mehr von ihr interessiert.
Teddy ist Alice‘ bester Freund. Sein Leben verändert sich durch eine Lottogewinn. Diese große Summe Geld verändert nicht nur Teddy, sondern auch die Menschen um ihn herum.
Dann gibt es noch Leo, Alice‘ Cousin. Bei ihm und seinen Eltern lebt Alice nun. Er und auch seine Eltern gefielen mir gut, wie sie sich um Alice sorgen, wie sie für sie da sind.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut und angenehm zu lesen. Ich bin flüssig durch die Seiten gekommen, konnte ohne Probleme folgen und alles nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Alice. Somit ist man ihr ganz besonders nahe und kann ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen.
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat hier Themen wie die erste Liebe, oder auch Freundschaft oder auch den Verlust der Eltern eingebaut, geht darauf ein. Gleichzeitig zeigt sie aber auch das Geld so manche Dinge merklich beeinflusst. Als Leser gerät man hier auch des Öfteren ins Grübeln, man kann oftmals gar nicht anders als entweder vollkommen zustimmen oder aber auch den Kopf zu schütteln. Das hat die Autorin wirklich gut gemacht.

Das Ende ist, so wie es ist, gut und stellt zufrieden. Ich muss aber zugeben ganz glaubhaft ist es nicht unbedingt, das sollte aber jeder für sich entscheiden.

Insgesamt gesagt ist „Dreizehn ist mein Glücksbringer“ von Jennifer E. Smith ein Jugendroman, der mich aber nicht vollkommen gefangen nehmen konnte.
Gut gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die besonders Jugendliche ansprechen wird, in denen ich aber die Einseitigkeit mancher Darstellung bemängeln muss, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

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