Gelesen: “Hazel Wood: Wo alles beginnt” von Melissa Albert

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Dressler (20. August 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3791500856
ISBN-13: 978-3791500850
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Originaltitel: The Hazelwood

Geh hin, wo alles beginnt … Hazel Wood zieht alle in seinen Bann.
Seit Alice denken kann, wird sie vom Unheil verfolgt. Dann stirbt ihre Großmutter, die mysteriöse Märchenerzählerin Althea Proserpine, und kurz darauf verschwindet Alices Mutter spurlos. Zurück bleiben die Worte „Halt dich fern von Hazel Wood”. Alice spürt, dass sie ihre Mutter erst wiedersehen wird, wenn sie an den Anfang ihrer eigenen Geschichte geht. Schritt für Schritt entdeckt sie eine unheimliche Wahrheit. Um endlich frei zu sein, bleibt Alice nur eine Wahl: Sie muss nach Hazel Wood … Dorthin, wo alles beginnt.
(Quelle: Dressler)

Der Jugendroman „Hazel Wood: Wo alles beginnt“ stammt von der Autorin Melissa Albert. Es ist der Auftakt einer Reihe, der bereits vom Klappentext sehr viel verspricht. Und auch das Cover macht sehr neugierig und so habe ich mich auch schnell ans Lesen gemacht.

Die Charaktere dieser Geschichte hier sind soweit gut gelungen. Man kann sie sich gut vorstellen und die Handlungen kann man gut verstehen.
Alice und ihre Mutter sind immer auf der Durchreise. Immer werden sie dabei von Unheil verfolgt. Sie ist gut gezeichnet, wirkte spannend auf mich. Aber irgendwie hatte Alice auch etwas an sich das mysteriös wirkte. Es ist auch interessant zu sehen wie sich Alice im Handlungsverlauf entwickelt, wie sie sich verändert.

Neben Alice gibt es noch andere Charaktere, wie Finch oder auch Ella, die sich gut ins Geschehen einfügen und die auch gut auf mich ausgearbeitet wirkten. Sie passen alle gut zusammen und ergeben letztlich doch ein stimmiges Ganzes.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut. Ich bin leicht und auch flüssig durch die Seiten hier gekommen, konnte ohne Probleme durch die Seiten gekommen, konnte sehr gut folgen und alles gut verstehen.
Die Handlung selbst ist irgendwie cool. Es geht hier spannend zu, genauso wie es mystisch und geheimnisvoll ist. Wenn man das Buch anfängt weiß man gar nicht so wirklich wohin die Reise wohl gehen wird. Man sollte wirklich ohne bestimmte Erwartungen hier rangehen, dann wird man echt überrascht.
Die Idee hinter dieser Geschichte hier ist toll. Es ist anders und vollgepackt von verschiedenen Dingen, die man so noch nicht erlebt hat.

Das Ende allerdings empfand ich im Vergleich zur Handlung doch eher enttäuschend. Ich hatte hier mehr erwartet, mir ging es hier doch zu schnell, zu glatt. Dennoch aber bin ich gespannt auf den zweiten Teil dieser Reihe.

Insgesamt gesagt ist „Hazel Wood: Wo alles beginnt“ von Melissa Albert ein Auftakt der gar nicht mal so schlecht ist.
Interessante Charaktere, ein flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar spannend und auch sehr geheimnisvoll gehalten ist, deren Ende mich aber leider enttäuscht hat, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!