Gelesen: “Late Summer Hope: Highland Gentleman” von Jo Berger

Dateigröße: 1153 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 281 Seiten
Sprache: Deutsch

»Was passiert, wenn die Grenze zwischen Kopf und Herz verschwimmt?«
Calan McGrant ist ein steinreicher, arroganter und selbstverliebter Macho, der jedes Frauenherz schmelzen lässt. Mag sein, aber nicht das von Annie Fairfield! Die Männer liegen ihr zu Füßen, nicht umgekehrt.
In seiner Gegenwart allerdings bekommt die selbstbewusste Redakteurin und Hobby-Poledancerin plötzlich weiche Knie. Doch das Letzte, was sie tun wird, ist, auf so einen Typen reinzufallen. Was daraus werden kann, sieht sie ja an ihrer Schwester Mella.
Zu allem Überfluss trifft sie den überheblichen Kerl auf der Märchenhochzeit ihrer Kollegin in den schottischen Highlands wieder. Dort wird er ihr auch noch als Earl of Chesire vorgestellt und ist in Begleitung einer blonden Giftspritze. Na, die passt ja zu ihm! Annie ist heilfroh, dass Mr Arrogant in festen Händen zu sein scheint. Doch muss er ständig ihre Nähe suchen und ihr auf die Nerven gehen? Bereits am Hochzeitsabend fliegen zwischen Annie und Calan die Fetzen. Allerdings ahnt sie nicht, welche tiefgreifenden Konsequenzen das haben wird.
(Quelle: amazon)

Die Autorin Jo Berger ist mir sehr gut bekannt. Bisher habe ich ihre Romane immer sehr gerne gelesen, sie konnte mich immer gut unterhalten. Nun ist mit „Late Summer Hope: Highland Gentleman“ ist neuestes Werk erschienen und ich war entsprechend gespannt darauf. Der Klappentext versprach mir bereits sehr viel und das Cover empfand ich als sehr gelungen.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier wieder einmal richtig gut gezeichnet. Ich konnte mir jeden Einzelnen von ihnen gut vorstellen und die Handlungen auch immer gut verstehen.
Annie ist so eine tolle Protagonistin. Sie ist authentisch beschrieben, wirkte glaubhaft. Sie ist ziemlich tough und sagt was sie denkt. Damit eckt sie zwar immer mal wieder an, doch Annie ist halt wie sie ist und das ist gut so.
Calan wirkte irgendwie immer wieder ziemlich arrogant und auch überheblich auf mich. Er sieht sehr gut aus, die Frauen liegen ihm zu Füßen. Und das weiß Calan natürlich auch. Dennoch aber ich mochte ihn auch richtig gerne, er hat einfach etwas an sich das mir gefiel.
Beide Protagonisten sind in meinen Augen gut gelungen. Die Autorin hat es geschafft ihnen Leben einzuhauchen, ich konnte richtig gut mit ihnen mitfiebern.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich unheimlich locker lesen. Ich war richtig gefesselt an die Seiten, habe das Buch wieder einmal innerhalb kürzester Zeit gelesen.
Die Handlung selbst konnte mich richtig begeistern. Es geht hier humorvoll zu, genauso wie man Romantik vorfindet und auch Spannung. Doch nicht nur das stimmt alles, auch die Landschaft, die Orte, die man hier besucht, ich konnte mir hier alles gut vorstellen und hatte Kopfkino. Da bekommt man definitiv Fernweh.
Besonders gefiel mir das man als Leser hier nicht nur eine Hauptgeschichte bekommt, es gibt auch viele kleine Dinge nebenher zu entdecken. Und immer wenn man denkt jetzt haben sie es tauchen Wendungen auf, die dem Ganzen eine neue Richtung geben.

Das Ende ist das einfach ganz wunderbar. In meinen Augen passt es perfekt zur hier erzählten Geschichte, schließt sie ganz toll ab und macht sie rund.

Kurz gesagt ist „Late Summer Hope: Highland Gentleman“ von Jo Berger ein Roman, der mich einfach von Anfang bis Ende für sich gewonnen hat.
Lebendige, sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die mit einer Mischung aus Romantik, viel Gefühl und unerwarteten Wendungen sowie einer richtig tolle Kulisse daherkommt, haben mir ganz wundervolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

 

1 Kommentar zu „Gelesen: “Late Summer Hope: Highland Gentleman” von Jo Berger“

  1. Liebe Manja,
    ich freue mich sehr, dass dir mein neuer Roman zugesagt hat. Vielen herzlichen Dank für die wundervollen Worte, die du gefunden hast.

    Liebe Grüße
    Jo Berger

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