Gelesen: „Goddess 1: Ein Diadem aus Reue und Glut“ von Andreas Dutter

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2098 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 287 Seiten
Verlag: Impress (2. August 2018)
Sprache: Deutsch

Das Geheimnis der ozeanischen Götter
**Gewinne die Hand des Prinzen oder du zerfällst zu Staub…**
Laneas Leben verläuft nicht sonderlich erfolgreich, abgesehen davon, dass sie die beste Bogenschützin ihres Vereins ist. Ansonsten nerven ihre Adoptiveltern und sie fühlt sich nirgendwo zugehörig. Doch das ändert sich schlagartig, als eines Tages ein gut aussehender Typ namens Cliff vor der Tür steht und ihr offenbart, dass sie die Tochter der ozeanischen Vulkangöttin ist. Er als ihr Ausbilder soll sie auf die Brautschau für Hiro vorbereiten, den Sohn des Schöpfergottes. Dafür muss Lanea ein magisches Diadem finden, bevor die anderen Göttertöchter ihr zuvorkommen. Lanea lehnt dankend ab, doch da kommt der Haken: Wer das Diadem nicht findet, wird zu Staub zerfallen. Eine tödliche Reise um die ganze Welt beginnt…
(Quelle: Impress)

Von Andreas Dutter habe ich bereits Geschichten gelesen und war auch immer entsprechend begeistert davon. Jetzt konnte ich auch „Goddess 1: Ein Diadem aus Reue und Glut“ aus seiner Feder lesen und war entsprechend gespannt darauf.
Das Cover ist sehr schön gestaltet und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Also habe ich das eBook auf meinen Reader gepackt und dann ging es los.

Die auftauchenden Charaktere sind dem Autor ganz gut gelungen. Man kann sie sich als Leser gut vorstellen und die Handlungen gut verstehen.
Lanea hat es nicht immer wirklich leicht und die Verhältnisse, aus denen sie kommt, sind auch nicht unbedingt die Besten. Sie ist zudem nicht unbedingt beliebt, doch sie lässt sich nicht unterkriegen, gibt nicht auf. Und genau das gefiel mir richtig gut an ihr.
Ihre beste Freundin Molly ist der Knaller. Sie ist absolut liebeswert, steht ihrer Freundin immer bei und man wünscht sich sie an der eigenen Seite zu haben. Die beiden überwinden die schwierigsten Dinge gemeinsam, machen sich Mut.
Cliff wirkte geheimnisvoll auf mich. Er ist es der Lanea von den Göttern erzählt. Lange Zeit weiß man als Leser nicht woran man bei ihm wirklich ist. Nach und nach aber lernt man Cliff besser kennen und erkennt, er kann richtig witzig und frech sein.

Auch die Nebenfiguren dieser Geschichte hier gefielen mir ganz gut. Sie passen sich gut ins Geschehen ein, man kann sie sich zudem gut vorstellen und ihnen folgen.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig zu lesen und man kommt als Leser auch gut durch das Geschehen hindurch. Man kann sehr gut folgen und alles ist verständlich.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Lanea. Der Autor hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet, was sie dem Leser näherbringt.
Die Handlung selbst ist an sich gar nicht mal so schlecht. Der Einstieg ins Geschehen war mir jedoch ein bisschen zu lang und so dauert es dann doch bis die Handlung Fahrt aufnimmt und Spannung entsteht. Dann aber gefiel mir der Plot und die geschaffene Welt richtig gut. Man erfährt ein wenig über die Götter, es ist richtig faszinierend und interessant was sich der Autor hier ausgedacht hat.

Das Ende ist dann doch ziemlich abrupt und auch wenn es am Anfang gedauert hat, ich war letztlich gefangen und möchte nun wissen wie es weitergeht. Es bleiben offene Fragen, die nach Antworten verlangen.

Abschließend gesagt ist „Goddess 1: Ein Diadem aus Reue und Glut“ von Andreas Dutter ein guter Auftakt der Reihe rund um Götter.
Interessante Charaktere, ein flüssiger gut zu lesender Stil des Autors und eine Handlung, die ein wenig lange braucht bis sie richtig spannend wird und Fahrt aufkommt, die dann aber richtig interessant gehalten ist, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!