Gelesen: “Panterra Nova: Die Suche” von Farina Eden

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1540 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 334 Seiten
Verlag: LOOMLIGHT (18. Mai 2018)
Sprache: Deutsch

Trilogie-Auftakt: Fesselnde Dystopie vom Feinsten: Ein Wettlauf gegen die Zeit zur Rettung der Welt
Mai 2041: Chris weiß nicht, dass er ein Wunschdenker ist. Als sich mit 17 seine Gabe entfaltet, andere Menschen manipulieren zu können, stürzt er in eine Parallelgesellschaft, in der Menschen wie er von Hütern beschützt und von Jägern gehetzt werden. Er gerät in die Fänge des Fanatikers Andreas Autenburg, der von seiner größenwahnsinnigen Idee besessen ist, eine neue, bessere Welt – Panterra Nova – zu erschaffen. Und dabei geht er über Leichen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um die Welt vor einer geologischen Katastrophe zu retten. Dabei kommt Chris nicht nur seiner Hüterin näher, sondern sieht auch seine beste Freundin plötzlich in einem ganz anderen Licht …
(Quelle: LOOMLIGHT)

Von Farina Eden kannte ich bisher noch keinen Roman. Nun stand die Dystopie „Panterra Nova: Die Suche“ aus ihrer Feder auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt was mich hier wohl erwarten würde.
Das Cover hat mit richtig angesprochen und der Klappentext machte mich neugierig. Daher habe ich mich dann auch flott ans Lesen gemacht.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin soweit gut gelungen. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen, die Handlungen waren für mich auch gut nachzuvollziehen.
Chris gefiel mir gut. Er ist ein Wunschdenker, der die Gedanken von Menschen manipulieren kann. Er ist klug und auch immer bemüht das Richtige zu tun. Ich empfand ihn als sehr gut beschrieben. Die Habe der Wunschdenker erwacht erst zum 17. Lebensjahr, daher war Chris‘ Leben bis dahin auch recht normal.
Neben Chris trifft man als Leser noch auf Andreas Autenburg. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht eine neue Welt zu erschaffen, in der man mit der Natur im Einklang lebt. Andreas ist in meinen Augen ein ziemlicher Fanatiker, ja man kann sagen er ist schon irgendwie durchgeknallt. Er passt aber sehr gut ins Geschehen hinein, ist vorstellbar beschrieben.

Es sind aber nicht nur gut beschriebene Protagonisten, die man als Leser hier vorfindet, auch die Nebenfiguren passen doch gut ins Bild der Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ich habe ein paar Seiten gebraucht um wirklich im Geschehen anzukommen. Dann aber konnte ich flüssig und gut folgen.
Die Handlung selbst hat es mir, aufgrund des ungewöhnlichen Stils der Autorin, dann auch ein bisschen schwer gemacht. Der Anfang ist zwar sehr gut, ich habe aber eben ein bisschen Zeit gebraucht um mit allem warm zu werden. Dann aber zieht die Spannungskurve doch gut an und ich war echt neugierig darauf wie sich alles noch weiter entwickeln würde. Es geht ziemlich rasant zu, manches Mal vielleicht ein wenig zu schnell, es gehen die Gefühle ein wenig verloren.

Das Ende empfand ich persönlich als gut gemacht. Es passt doch sehr gut zur Gesamtgeschichte, auch wenn ein paar Dinge offen bleiben. Ich bin gespannt wann die Fortsetzung erscheint.

Abschließend gesagt ist „Panterra Nova: Die Suche“ von Farina Eden eine Dystopie, die mich aber nicht vollkommen überzeugen konnte.
Interessante, sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein etwas gewöhnungsbedürftiger Stil der sich nach der Einlesezeit aber flüssig lesen lässt sowie eine Handlung, die ich soweit spannend und auch interessant empfand, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!