[Werbung] Interview mit Evy Winter („YOU MAY LOVE ME: DU UND ICH … wir drei“)

Da dieser Artikel mit einem Gewinnspiel gekoppelt ist, bin ich verpflichtet meinen Beitrag mit dem Vermerk „Werbung“ kennzuzeichnen!

Vor ein paar Wochen habe ich den Roman „YOU MAY LOVE ME: DU UND ICH … wir drei“ von Evy Winter gelesen und wirklich sehr gerne gemocht.
Nun hatte ich die Chance die Autorin für unsere Blogtour zu den August – Neuerscheinungen des Eisermann Verlags zu interviewen. Viel Spaß beim Lesen.

Hallo liebe Evy,

ich freue mich dich im Rahmen unserer Blogtour hier auf meinem Blog begrüßen zu dürfen.

Eisermann Verlag / Evy Winter)

Magst du dich bitte mit 3 Positiven und 3 Negativen Eigenschaften kurz vorstellen? Was sollte man unbedingt über dich wissen?
Fangen wir mal mit den negativen Eigenschaften an, das ist immer leichter: Ich bin ein Tagträumer, was nicht immer und überall gut ankommt. Ich bin ein ganz furchtbar ungeduldiger Mensch und werde in vielen Situationen zu schnell emotional.
Zu den positiven Eigenschaften würde ich folgende zählen: Ich bin sehr empathisch, was es oft erleichtert, verständnisvoller zu sein. Zudem bin ich ein hilfsbereiter Mensch und stelle meine eigenen Wünsche gern für andere zurück. Ich verliere nie meinen Humor, selbst in Extremsituationen.                                                                                                        

Mitte August ist mit „YOU MAY LOVE ME: DU UND ICH … wir drei“ dein neuer Roman erschienen. Für diejenigen, die ihn bisher nicht kennen, kannst du kurz zusammenfassen worum es geht?
Sehr gern. In diesem ersten Teil einer dreiteiligen Roman-Reihe geht es um May, die sich aufopfernd um ihre geistig behinderte Schwester June kümmert. Den Glauben in andere Menschen und auch in die Liebe hat sie verloren, aber dann trifft sie auf Dean, der in der Einrichtung als vermeintlich Freiwilliger hilft. Er gibt ihr all das, wonach sie sich insgeheim sehnt. Die beiden verlieben sich, aber Dean verschweigt ihr etwas. Denn er ist kein Freiwilliger, sondern leistet Sozialstunden wegen einer Straftat ab, die noch weit tiefere Abgründe bereithält als die Tat an sich.

Was war es für ein Gefühl als dein Buch in die Buchwelt entlassen wurde?
Das ist ein unbeschreiblich schönes und aufregendes Gefühl. Vor einer Veröffentlich kann ich kaum schlafen. Man fiebert den ersten Rückmeldungen entgegen und steht eigentlich die ganze Zeit unter Strom. Mein Mann bezeichnet mich dann liebevoll als Nervenbündel.

Wie kam dir eigentlich die Idee zu deinem Roman? Und war von Vornherein klar, dass es ein Mehrteiler wird?
Dazu inspiriert hat mich meine Schwester, die tatsächlich geistig behindert ist und täglich einige Stunden in einer Behinderten-Werkstatt untergebracht ist. June im Buch ist ein ziemlich genaues Abbild meiner zauberhaften Schwester. Der Rest der Story ist reine Fiktion, aber sicher gab es hier und da Begebenheiten, die mich dazu veranlasst haben, ein sehr spezielles Thema in diesem Zusammenhang aufzugreifen, da möchte ich jetzt aber nicht zu viel verraten, denn das wird erst im zweiten Teil sehr deutlich. Anfangs sollte es ein Zweiteiler werden, aber wie das oft so ist, hat sich die Geschichte weiterentwickelt, sodass es nun noch einen dritten Teil geben wird. Jeder Teil verfolgt dabei einen anderen Schwerpunkt.

Wie viel Evy Winter steckt in deinen Charakteren? Oder sind es dann doch eher die äußeren Dinge, die du einfließen lässt?
Ein bisschen von mir selbst findet man in einigen Charakteren, gerade da ich in meinen Büchern auch immer einen kleinen Denkanstoß liefern möchte. So lasse ich dann natürlich auch mal eigene Gedanken und Gefühle einfließen.

Wen magst du eigentlich mehr, Dean oder doch eher May? Oder gar June?
Ich mag sie alle drei. Sie haben alle ihre Stärken, aber eben auch Schwächen. Wenn ich mich jedoch entscheiden muss, dann ganz klar für June. Denn meine Schwester ist auch im echten Leben mein Liebling.

Hast du dir eigentlich ganz gezielt den Eisermann Verlag für deine Reihe ausgesucht? Oder wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?
Es war eher eine Verkettung glücklicher Zufälle. Zuvor war ich Selfpublisherin und hatte im Traum noch nicht daran gedacht, dass ich als Autorin für Verlage interessant sein könnte, da ich quasi noch ganz frisch in der Branche war. Dann kam der Kontakt mit Tobias Eisermann über Facebook zustande, der mir sagte, ich solle ihm doch mal etwas zuschicken, was ich dann auch getan habe. Und so flatterte wenig später der erste Verlagsvertrag ins Haus.

Würdest du gerne mal mit deinen Charakteren tauschen und ihr Leben für einen Tag leben wollen?
Ehrlich gesagt nein, denn ich bin sehr glücklich mit meinem Leben. Und so manche Probleme, mit denen sich meine Protagonisten herumschlagen müssen, braucht man nicht im eigenen Alltag. Obwohl ein Date mit Dean schon ganz nett wäre, glaube ich.

Mays Leben bietet keinen Platz für die Liebe. Wenn sie nicht gerade arbeitet, kümmert sie sich um ihre geistig behinderte Schwester June. Kein Mann würde sich je auf eine solche Beziehung einlassen. Das glaubt sie zumindest, bis sie Dean begegnet. Der vermeintlich freiwillige Helfer in Junes Wohnheim tut alles, um sie vom Gegenteil zu überzeugen.
Was May nicht weiß: Dean ist ein verurteilter Straftäter. Und es hat einen Grund, dass er seine Sozialstunden in genau dieser Einrichtung ableisten muss.
Was passiert, wenn May alles erfährt – aber nicht versteht?
Teil 1 einer Geschichte über bedingungslose Liebe und dunkle Geheimnisse.
(Quelle: Eisermann Verlag)

Mehr Informationen beim Verlag

Leseprobe   Meine Rezension

Wie bist du eigentlich zum Schreiben gekommen? Gab es da einen bestimmten Auslöser für?
Auslöser dafür war eigentlich eine berufliche Veränderung. Ich hatte meinen erlernten Beruf aufgegeben und über eine Zeitarbeitsfirma in der Produktion für einen Autozulieferer angefangen. Diese Arbeit war sehr eintönig und wenig kreativ. Dazu brauchte ich dringend einen Ausgleich. Bücher habe ich schon immer geliebt und mir selbst auch oft im Geiste Geschichten ausgedacht. In der Schulzeit hatte ich viel geschrieben, es dann aber später durch Ausbildung und Job aus den Augen verloren. Also dachte ich mir dann zu diesem Zeitpunkt, warum nicht wieder damit anfangen. Das habe ich getan und konnte gar nicht mehr mit dem Schreiben aufhören. Auch in der Familie und im Freundeskreis fand ich viel Unterstützung. Das Schreiben ist meine große Leidenschaft und wird es nun auch immer bleiben, so viel ist sicher.

Woher nimmst du deine Inspirationen für deine Romane? Und wie gehst du dann beim Schreiben vor? Plottest du alles durch oder schreibst du eher einfach drauf los?
Inspiration findet sich einfach überall. Im eigenen Umfeld, in den Nachrichten, manchmal reicht auch ein Lied oder ein Bild und plötzlich ist die Idee da. Oft weiß ich selbst nicht, wie ich auf dieses oder jenes gekommen bin.
Sobald sich eine Idee in meinem Kopf festgesetzt hat, wird diese in Notizen festgehalten. Es gibt also anfangs immer einen ganz groben Plot, aber ich gehöre nicht zu den akribischen Planern. Das habe ich versucht, aber meine Protagonisten entwickeln immer ein Eigenleben und machen doch nie, was sie sollen. Dann lass ich sie gewähren und schaue, was dabei rauskommt. Das Ende des zweiten Teils von YOU MAY LOVE ME, der im November erscheinen wird, war zum Beispiel ganz anders geplant. Als ich dann das letzte Kapitel getippt hatte, war ich fertig mit den Nerven. Klingt komisch ist aber so. Deshalb würde ich sagen, ich gehöre eher zu den Drauf-Los-Schreibern.

Ein ganz normaler Tag in deinem Leben, wie müssen wir uns diesen vorstellen?
Unspektakulär. Ich stehe auf, trinke Kaffee, um erst mal mit mir und meiner Umwelt klarzukommen. Später erledige ich die wichtigsten Punkte des Tages, das kann alles Mögliche sein. Dann Haushalt, bevor es ans Schreiben geht. Zwischendurch widme ich meinem Mann, der Familie und Freunden, die nicht vernachlässigt werden dürfen. Abends wird dann gelesen, Film oder Serie geschaut oder womit man sich eben sonst die Zeit vertreiben kann. Oft bin ich auch nachtaktiv und schreibe erst dann, wenn ich tagsüber nicht dazu gekommen bin. Also alles ganz unaufregend.

Hast du Hobbys? Wie entspannst du neben dem Schreiben?
Ich lese wahnsinnig viel und bin ein absoluter Film- und Serienjunkie. Um zu entspannen gehe ich auch sehr gern spazieren oder zeichne. Ansonsten verbringe ich die meiste Zeit dann mit der Familie oder Freunden. Früher bin ich auch sehr gerne tanzen gegangen, aber das kommt mittlerweile leider viel zu kurz.

Was liest du selbst gerne? Bevorzugst du dabei eher das gedruckte Buch oder doch eher eBooks?
Ich lese wirklich alles querbeet, am liebsten aber Romance, weshalb ich auch selbst in diesem Genre schreibe.  Nur mit Krimis kann ich nicht so viel anfangen.
Mein Kindle ist mein bester Freund und auf den möchte ich nicht verzichten. So habe ich immer meine kleine Bibliothek dabei und kann mir jederzeit und überall neuen Lesestoff ordern, ohne darauf warten zu müssen. Auf gedruckte Bücher greife ich aber auch gerne zurück, wenn es um meine Lieblingsautoren geht. Am besten dann noch mit Widmung und Signatur.

Stell dir vor du könntest dein Leben mit deinem heutigen Wissen nochmal leben. Würdest du etwas ändern oder alles so machen wie bisher auch?
Sicher gibt es ein paar Entscheidungen, die ich heute anders treffen würde, vor allem beruflich gesehen. Zum Beispiel würde ich mich für das Abitur und ein Studium entscheiden, was ich damals nicht gemacht habe. Das bereue ich. Dann hätte ich vielleicht auch eher den Weg zum Schreiben und in die Verlagswelt gefunden. Aber ich bin auch so angekommen, also waren nicht alle Entscheidungen falsch, so hat es nur etwas länger gedauert.

Angenommen „YOU MAY LOVE ME“ würde verfilmt werden und du dürftest bei den Schauspielern mitreden. Hast du ganz bestimmte Wünsche für beispielsweise May, Dean oder auch June?
Ich habe da sogar sehr genaue Vorstellungen, haha. Aber um den Lesern ihre Fantasie zu bewahren, werde ich die erst verraten, sollte dieser Fall irgendwann tatsächlich mal eintreten.  Ich hätte übrigens nichts dagegen.

Zum Abschluss hast du das Wort … was wolltest du deinen Lesern immer schon mal sagen?
DANKE, denn ohne Leser gäbe es keine Autoren. Und DANKE, dass Ihr auch neuen Autoren eine Chance gebt und sie unterstützt, indem Ihr die Bücher kauft, und diese Geschichten im besten Fall einen Platz in Euren Herzen einnehmen.

Liebe Evy, vielen lieben Dank für deine Zeit und dein Antworten.

Sehr gern und jederzeit wieder, liebe Manja.

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Das Gewinnspiel zur Tour

Gewinnen könnt ihr …

je 1x „Carim: Drachenkriege“ in Print
je 1x „You May Love me: Du und Ich…wir drei“ in Print
je 1x „Mundus Perditus: Die vergessene Stadt“ in Print

Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet bitte die nachstehende Tagesfrage.

Das Gewinnspiel startet am 10. September 2018 und läuft bis einschließlich 16. September 2018.
Gewinnspielveranstalter ist die Netzwerk Agentur Bookmark.
Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt dann am 17.September im Tourplan.

Tagesfrage:

Wie ist euer Eindruck zur oben verlinkten Leseprobe? Ist der Einstieg ins Buch gelungen? Und wie könnte es weitergehen?
Bitte beschreibt eure Meinung kurz in 3-4 Sätzen!

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden!

7 Kommentare

  1. Jenny Siebentaler

    Ich glaube sie wird mit der Zeit verstehen-sie werden sich beide annähern und ich glaube das ER auch eine Bindung zur behinderten Schwester aufbauen kann und diese vielleicht auch gute Freunde werden!
    LG Jenny

  2. Huhu,
    Danke für den schönen Beitrag.

    Ich denke es wird viele Gänsehautmomente geben und bin sehr gespannt wie es weiter geht.
    Es ist flüssig und angenehm zu lesen und macht sehr neugierig.
    Ich hoffe auf sehr viel Gefühl, da wird jeder von jedem etwas lernen, Menschen sich verändern, eine tolle Freundschaft entstehen und natürlich die Liebe…

    LG Manu

  3. Christina P.

    Hallo,
    habe grad die Leseprobe gelesen und finde, Dean uns May sind recht gut beschrieben. Vor allem bei Dean war mir sehr schnell klar, dass er ein guter Kerl ist, umso mehr frage ich mich, was er wohl verbockt hat. Bestimmt irgendwas, um seinem verkommenen Bruder aus der Patsche zu helfen. May ist ein Mensch, der sehr viel Verantwortung auf sich lädt und vor lauter Altruismus sich selbst vergisst. Das kann doch nicht lange gut gehen, herrje. Wie es wohl weitergeht? Die beiden werden sich täglich in der Wohnanlage treffen und sich so nach und nach näherkommen, vielleicht, bis May herausbekommt, dass er nicht freiwillig dort ist sondern zu Sozialstunden verdonnert wurde. Und der Gedanke, sie hätte für niemanden Zeit, sorgt garantiert dafür, dass sie ihn sich stets auf Abstand hält. Vermute ich mal so.
    LG Christina P.

  4. Sandra ist K

    Wow die Leseprobe zieht mich schon voll in ihren Bann und ich denke und hoffe das es Gefühlsbeladen weiter geht! Ich hoffe auf viel Emotionen, Gänsehaut, Achterbahn fahren und Protas schütteln und wehe sie kommen am Ende nicht zusammen!

  5. Daniela Schubert-Zell

    Die Leseprobe gefällt mir gut. Ich gehe davon aus, dass es dramatisch und emotional weitergeht.

  6. Hey,
    die Leseprobe macht auf jeden Fall Lust darauf, weiterzulesen.
    Ich denke, dass es schon emotional und dramatisch wird. Aber auch, dass sich Bande knüpfen werden – Freundschaft, Liebe. Ich denke aber auch, dass einem das an die Nieren gehen wird, es ist ein sehr realistisches Thema und wird vielleicht auch den ein oder anderem Missstand beleuchten.
    Ich hoffe aber auch auf eine wunderschöne, vielleicht ein bisschen zuckrige Liebesgeschichte. So als Ausgleich für das schwere Thema.

    Liebe Grüße
    Ramona

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