Gelesen: „Perfect Stranger (Compromise me 3)“ von Samanthe Beck

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3303 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 198 Seiten
Verlag: LYX.digital (5. Juli 2018)
Sprache: Deutsch

Sechs Dates. Keine Namen. Keine Versprechen.
Hotelerbin Arden St. Sebastian ist nur aus einem Grund auf Hawaii: ihr Job. Doch als der attraktive Fremde sie in der Bar anspricht und ihr einen Drink spendiert, wirft sie alle guten Vorsätze über Bord und verbringt eine heiße Nacht mit ihm. Arden und der Unbekannte schließen einen Handel: sechs Tage, keine Namen und danach gehen sie getrennte Wege. Mit diesem Deal, so glaubt Arden, kann sie nicht verlieren – doch sie hat die Rechnung ohne ihr Herz gemacht.
(Quelle: LYX)

Bisher kannte ich noch keinen Roman von Samanthe Beck. Nun hatte ich die Chance ihr Buch „Perfect Stranger“ zu lesen. Es ist der dritte Teil der „Compromise me“ – Reihe. Die beiden Vorgänger kenne ich leider nicht aber das machte mich nicht weniger neugierig, eher im Gegenteil. Sowohl das Cover als auch der Klappentext versprachen mir sehr viel und so machte ich mich auch flott ans Lesen.

Die Charaktere hat die Autorin wirklich sehr gut ausgearbeitet. Ich konnte sie mir richtig gut vorstellen und die Handlungen waren für mich auch nachvollziehbar und verständlich gehalten.
Arden ist eine reiche Erbin. Allerdings sie arbeitet wirklich hart für ihr Geld und möchte auch nicht nur auf ihren Namen reduziert werden. Dies ist wirklich sehr gut zu verstehen, denn wer will schon nur auf eine Sache reduziert werden. Ich mochte Arden sehr gerne. Ihr gefällt es auch rein gar nicht das sich ihr Vater doch ziemlich in ihr Leben einmischt.
Nick ist jemand über den man als Leser erst einmal nicht so viel erfährt. Dadurch wirkt er doch ziemlich geheimnisvoll und mysteriös. Nach und nach aber erfährt man dann doch immer mehr über Nick. Man merkt er ist ein Bad Boy der immer bekommt was er will. Doch da hat er die Rechnung definitiv ohne Arden gemacht.
Zwischen den beiden prickelt es ziemlich, was mir sehr gut gefallen hat. Ich habe es gerne verfolgt wie sie sich immer nähergekommen sind.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und wirklich gut zu lesen. Man kommt gut ins Geschehen hinein, kann ohne Probleme folgen und alles verstehen.
Die Handlung selbst empfand ich auch richtig gut gemacht. Es gibt Spannung, viele verschiedene Emotionen und allerlei Gefühle mit einer guten Portion Erotik. Diese Mischung ist in meinen Augen auch gelungen. Die Autorin schafft es auch das Wendungen auftauchen, die man nicht wirklich kommen sieht.
Allerdings ein wenig hat es mich gestört das es ab einem bestimmten Punkt doch sehr vorhersehbar wird. Das hätte die Autorin doch ein wenig besser lösen können.

Das Ende ist gut gelungen. Es ist allerdings, wie bereits erwähnt, vorhersehbar. Dennoch aber passt es gut und schließt die Geschichte hier richtig gut ab.

Zusammengefasst gesagt ist „Perfect Stranger“ von Samanthe Beck ein Roman, der kurzweilig gehalten ist.
Gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger leicht zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die mit einer guten Mischung aus Spannung, Erotik und sehr vielen Emotionen daherkommt, leider aber auch recht vorhersehbar gehalten ist, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

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