Gelesen: “The Banker (San Francisco Hearts 3)” von Piper Rayne

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1026 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Forever (6. August 2018)
Sprache: Deutsch

Wer hätte gedacht, dass ein Mann mal mehr als nur ein One-Night-Stand für mich sein würde?
Mein Bruder wollte mir Jasper nicht vorstellen, deshalb gebe ich ihm die Schuld. Wenn er es getan hätte, hätte ich nicht solche Probleme bekommen. Ich meine, es interessierte mich nicht, wie Jasper aussah, nein, ich wollte nur sein Geld. Bevor ihr mich jetzt verurteilt, ich hatte ein legitimes Geschäftsangebot für Jasper, ich brauchte ihn als Investor. Deshalb nahm ich die Sache schließlich selbst in die Hand. Erst als ich dem attraktiven Banker gegenübersaß, wurde mir klar, dass mich mehr interessierte, als sein Geld …
(Quelle: Forever)

Bereits Band 1 und 2 der „San Francisco Hearts“ von Piper Rayne konnten mich überzeugen. Nun hatte ich die Möglichkeit auch Teil 3 „The Banker“ zu lesen und entsprechend war ich gespannt auf das, was mich hier erwarten würde.
Das Cover gefiel mir auch hier bei Band 3 wieder richtig gut und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden.

Die auftauchenden Charaktere sind der Autorin hier ein weiteres Mal richtig gut gelungen. Man kann sie sich als Leser sehr gut vorstellen und die Handlungen nachvollziehen.
In diesem 3. Teil rückt nun endlich Lennon in den Vordergrund, es ist ihre Geschichte. Sie ist schon verrückt, doch genau das macht sie aus. Gerade zu Anfang ist sie recht stur und sehr eigen. Das befördert sie auch immer wieder in andere, recht merkwürdige Situationen. Mit der Zeit aber wird Lennon ruhiger, sie wächst an ihren Aufgaben und so habe ich sie auch immer lieber gewonnen.
Jasper ist ein Investor, der doch sehr männlich und auch liebevoll daherkommt. Allerdings Jasper kann nur sehr schwer vertrauen, das merkt man immer wieder. Auch Jasper entwickelt sich weiter, was auch Lennon zu verdanken ist.

Es sind aber nicht nur die Protagonisten, die mir gefallen haben, auch die Nebenfiguren sind toll gezeichnet. Auch ein Wiedersehen mit bereits bekannten Charakteren ist gegeben, so kann man sie auch weiter auf ihrem Weg verfolgen.

Der Schreibstil des Autorenduos ist sehr flüssig und ich bin wieder leicht durch die Geschichte gekommen, konnte dabei auch alles gut verstehen und nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen vollkommen aus der Sichtweise von Lennon. So ist man ihr näher als eh schon und kann ihr gut folgen.
Die Handlung selbst ist wieder richtig gut. Man kann die Teile durchaus auch ohne Kenntnis der anderen lesen, es macht aber natürlich mehr Spaß, wenn man sie in Reihenfolge liest.
Der Einstieg ist mir wieder ohne Probleme gelungen. Es ist eine tolle Geschichte, es geht spannend zu und auch gefühlvoll und emotional. Immer wieder gibt es zudem Überraschungen, die man nicht erwartet hat.

Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gelungen. Es passt zur Gesamtgeschichte, schließt sie sehr gut ab und macht alles rund. So findet dann auch die Trilogie einen sehr zufriedenstellenden Eindruck.

Insgesamt gesagt ist „The Banker“ von Piper Rayne ein Trilogieabschluss, der mich auch ein letztes Mal wirklich einfangen konnte.
Gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger leicht zu lesender Stil des Autorenduos und eine Handlung, die mich mit Spannung, vielen Gefühlen und allerlei Emotionen erwartet hat, haben mir tolle Lesestunden beschert und mich begeistert.
Wirklich zu empfehlen!