Gelesen: “Skye. Götter des Nordens” von Lea McMoon

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2103 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 335 Seiten
Verlag: Impress (6. September 2018)
Sprache: Deutsch

**Wenn Legenden Wirklichkeit werden und deine Helden ihr wahres Gesicht zeigen…**
Mythen, Sagen und Legenden – das ist die Welt von Skye, die lieber für ein Geschichtsreferat recherchiert, als sich auf einem Konzert die Ohren volldröhnen zu lassen. Pech für sie, dass ausgerechnet ihr bester Freund den begehrten Platz als Schlagzeuger in der angesagtesten Indie-Rockband der Stadt ergattert. Notgedrungen trifft Skye nun ständig auf Thorsson, den düsteren Sänger der Band, dem es jedes Mal gelingt, sie aus dem Konzept zu bringen. Erst als Skye in seinen Songtexten Hinweise auf ihre geliebten nordischen Mythen entdeckt, versucht sie hinter seine Fassade aus Coolness und Exzessen zu blicken und kommt ihm und seinem Geheimnis dabei deutlich näher als beabsichtigt…
(Quelle: Impress)

Der Roman „Skye. Götter des Nordens“ stammt von der Autorin Lea McMoon. Hier wurde ich sehr vom Cover angesprochen. Nach Lesen des Klappentextes war dann klar, dieses Buch muss ich lesen. Also habe ich es auf meinen Reader gepackt und schon ging es los.

Die hier auftauchenden Charaktere sind der Autorin doch wirklich gut gelungen. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und die Handlungen auch nachvollziehen.
Skye ist ein Mädchen das ziemlich genau weiß was sie will. In der Schule hängt sie sich total rein, gerade auch beim Thema Mythologie. Skye ist schlagfertig, trägt ihr Herz auf der Zunge und sagt direkt heraus was sie denkt. Sie macht es dem Leser leicht sie richtig gerne zu haben.
Thorsson hat es mir ehrlich gesagt nicht ganz so leicht gemacht. Er ist gerade zu Beginn eher ein wenig mies gelaunt, wirkte doch sehr launisch auf mich. Man merkt als Leser sofort, hier stimmt was nicht, er verbirgt etwas. Und mit der Zeit wird es dann besser, man lernt ihn besser kennen und kann ihn mehr und mehr verstehen.

Auch die Nebenfiguren in dieser Geschichte hier sind gut gelungen. Hier ist mir besonders Will im Gedächtnis geblieben. Er ist einfach der beste Freund den man haben kann. Skye kann sich hier echt glücklich schätzen. Aber auch der Rest fügt sich sehr gut ins Geschehen ein.

Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig und locker leicht zu lesen. Ich bin sehr gut ins Geschehen hineingekommen und konnte dann ohne Probleme folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Skye. Somit ist man ihr während des Lesens besonders nah und kann ihre Handlungen und Gedanken sehr gut nachverfolgen.
Die Handlung selbst hat mir wirklich sehr gut gefallen. Vom Thema her war ich richtig fasziniert, es ist sehr interessant und wirkte auf mich auch gut umgesetzt. Es geht hier spannend zu und den Leser erwartet hier zudem eine Liebesgeschichte. Allerdings diese drängt sich nicht auf, sie ist gut ins Geschehen selbst eingearbeitet.
Je weiter man hier vorankommt desto interessanter wird das Ganze. Allerdings gen Ende, so im letzten Drittel des Buches, wurde es irgendwie plötzlich hektisch. Mir kam es so vor als wolle die Autorin noch alles reinpacken was sie fürs Buch vorgesehen hatte. Mir war es hier dann doch etwas zu viel.

Das Ende kommt dann doch ziemlich schnell. Klar es passt und schließt die Handlung gut ab aber irgendwie wünscht man sich eine Fortsetzung, war es zu abrupt.

Alles in Allem ist „Skye. Götter des Nordens“ von Lea McMoon ein Buch, das mich bis auf Kleinigkeiten für sich gewinnen konnte.
Gut gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender leichter Stil und eine Handlung, die ich zwar spannend und sehr fantastisch empfand, deren Ende mir dann aber leider ein bisschen zu flott abgehandelt wirkte, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!