Gelesen: “Silver Lane – Nur einen Sommer lang” von Jennifer Jancke


Taschenbuch:
260 Seiten
Verlag: Romance Edition (21. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783903130708
ISBN-13: 978-3903130708

Darian Evans kann es kaum erwarten, das hektische Großstadtleben von Los Angeles hinter sich zu lassen, um in ihrer Heimatstadt Silver Lane neue Energie zu tanken. Der schwere Unfall ihrer Mutter wirft ihre Pläne jedoch über den Haufen und ihr bleibt nichts anderes übrig, als während des Sommers die Leitung des Gestütes zu übernehmen. Keine besondere Hilfe, sondern eher ein besonderes Übel ist Tyler Wyatt, der viel zu attraktive Vorarbeiter ihrer Mutter, der ihr mit seiner arroganten Art gehörig zusetzt. Und dann ist da noch ihr Ex, der sie zu einer Wette provoziert, die sie nur gewinnen kann, wenn sie über ihren Schatten springt und Tyler um Hilfe bittet. Eine fatale Entscheidung, die den täglichen Katastrophen die sprichwörtliche Kirsche auf den Sahneberg setzt …
(Quelle: Romance Edition)

Bisher kannte ich noch keinen Roman von Jennifer Jancke. Umso neugieriger war ich daher auf „Silver Lane – Nur einen Sommer lang“ aus ihrer Feder.
Das Cover gefiel mir wirklich auf Anhieb und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Also habe ich mir das Buch dann auch flott geschnappt und mich ans Lesen gemacht.

Ihre Charaktere hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet. Sie wirkten auf mich glaubhaft und vorstellbar, man kann sich als Leser gut in sie hineinversetzen.
Die Protagonistin Daria war mir auf Anhieb richtig sympathisch, ich habe sie ziemlich schnell ins Herz geschlossen. Sie muss sich hier in der Geschichte mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Es ist nicht immer einfach, doch Daria hat keine Wahl als sich dem zu stellen.
Tyler ist ein gutaussehender Cowboy, den ich ebenfalls sehr gerne gemocht habe. Zwischen ihn und Daria ist eine ziemlich Anziehungskraft, die man als Leser sehr gut nachvollziehen und spüren kann. Sie haben Differenzen und als Leser will man wissen wie es mit den beiden weitergeht.

Es sind aber nicht nur die Protagonisten, die mir sehr gut gefallen haben. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut gelungen. Jeder von ihnen bringt ganz eigene Dinge mit ins Geschehen, hat einen festen Platz.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und man kommt locker durch die Seiten des Buches hindurch. Zudem beschreibt Jennifer Jancke alles sehr bildhaft und somit vorstellbar.
Die Handlung ist richtig toll. Es geht hier spannend und emotional zu. Es passt wirklich gut zusammen, die Autorin setzt alles sehr gut in Szene.
Als Umgebung hat die Autorin hier ein Örtchen namens Silver Lane gewählt. Dieses ist durch die detaillierten Beschreibungen vor meinem geistigen Auge zum Leben erwacht. Die Charaktere durchleben hier eine Reise zu sich selbst, sie setzen sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinander. Mir gefiel diese Mischung der Themen, die ins Geschehen integriert sind, wirklich gut. Auf mich wirkte es stimmig und glaubhaft.

Das Ende ist ein wenig abrupt, man wird doch ziemlich aus der Handlung gerissen. Ich bin bereits jetzt schon sehr neugierig auf Band 2, der laut Verlag bereits im Januar 2019 erscheinen soll.

Alles in Allem ist „Silver Lane – Nur einen Sommer lang“ von Jennifer Jancke ein Roman, der mich richtig gut mitnehmen konnte.
Realistisch gezeichnete, sehr liebenswerte Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend und sehr emotional empfunden habe und deren Umgebung ich mir bildhaft vorstellen konnte, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich begeistert.
Wirklich zu empfehlen!