Gelesen: „Lory-X: Das Spiel ihres Lebens“ von V. T. Melbow

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1397 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 303 Seiten
Verlag: LOOMLIGHT (31. Juli 2018)
Sprache: Deutsch

 


Spannender Gaming-Roman – von Liebe, Tod und falschen Versprechungen
Auf einer Computerspielmesse erhält Lory die unglaubliche Chance, mit den besten Gamern der Welt an einem neuartigen Virtual-Reality-Spiel teilzunehmen. Level für Level steigt das Team auf. Dabei kommen sich Lory und der superpopuläre, gut aussehende Gamer Thorn näher. Bald jedoch entdecken sie ein furchtbares Geheimnis. Als einer der Gamer ermordet aufgefunden wird, beginnt ein Spiel um Leben und Tod.
(Quelle: LOOMLIGHT)

Der Roman „Lory X: Das Spiel ihres Lebens“ stammt von V. T. Melbow. Es handelt sich hierbei um einen Vater, der gemeinsam mit seiner Tochter dieses Buch veröffentlicht hat.
Ich wurde hier sowohl vom Cover als auch vom Klappentext angesprochen und so habe ich das Buch flott auf meinen Reader geladen und dann ging es los.

Die hier dargestellten Charaktere empfand ich als gelungen. Auf mich wirkten sie vorstellbar und gut gezeichnet, die Handlungen waren für mich zu verstehen.
Lory gefiel mir echt gut. Sie ist nicht auf den Mund gefallen, wirkte frech und sonst auch liebenswert auf mich. Sie ist immer bereit zu helfen und schafft es zudem sich gut in verschiedene Situationen einzufügen.

Neben Lory gibt es noch andere Charaktere, wie eben die anderen Spieler. Unter ihnen herrscht Konkurrenz, sie sind gegeneinander statt miteinander zu agieren. Als Leser lernt man diese Spieler nach und nach recht gut kennen. Sie einzuschätzen empfand ich aber dennoch als schwierig.

Der Schreibstil ist hier ziemlich flüssig und man kommt als Leser doch richtig gut durch die Geschichte hindurch. Es ist alles nachzuvollziehen und verständlich gehalten.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Lory. Hierfür wurde die Ich-Perspektive verwendet, die ich als Leser als wirklich passend empfand.
Die Handlung selbst konnte mich auch gut für sich gewinnen. Es geht hier spannend zu, es gibt einiges technisches, was es zu verstehen galt und hinzu kommt auch noch Action.
Das Szenario im Buch fand ich ja schon ziemlich erschreckend. Auf mich wirkte es realistisch, daher bin ich schon froh, dass es nur ausgedacht ist. Es dreht sich hier ja vieles um Virtual-Reality, ein Thema das bei der angesprochenen Zielgruppe doch sehr angesagt ist. Es wird hier auch gut wirklich gut rübergebracht.

Das Ende kam mir zu schnell und es wirkte doch irgendwie unfertig auf mich. Man wird aus der Handlung rausgerissen, es bleiben auch einige Fragen offen. Da fand ich etwas schade, da ich nirgends etwas über eine Fortsetzung finden konnte.

Zusammengefasst gesagt ist „Lory-X: Das Spiel ihres Lebens“ von V. T. Melbow ein sehr ansprechender Jugendroman, der mich gut einfangen konnte.
Interessante, gut gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil und eine Handlung, die ich doch auch als spannend und interessant empfand, der Ende mich dann aber doch enttäuscht hat, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!