Gelesen: „Die Grimm-Chroniken (Band 7): Das Aschemädchen“ von Maya Shepherd

Achtung:
Dies ist Teil 7 der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Taschenbuch: 168 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag (2. November 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3038960071
ISBN-13: 978-3038960072
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre

Der Tod ist nicht das Ende, sondern ein Anfang. Die Geschichte wiederholt sich immer wieder.
Das waren die letzten Worte ihrer sterbenden Mutter gewesen und Ember glaubte, sie nun verstehen zu können. Ihr jetziges Leben erlosch – es verschlang sie mit Haut und Haaren. Sie musste sterben, um an anderer Stelle aus ihrer Asche wiederauferstehen zu können.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Nachdem ich bereits alle 6 bisherigen Teile der „Grimm-Chroniken“ aus der Feder von Maya Shepherd gelesen und für sehr gut befunden habe, war ich richtig gespannt auf „Das Aschemädchen“, den 7. Teil der Reihe.
Das Cover ist wieder einmal ein absoluter Hingucker und der Klappentext machte mich neugierig. Also habe ich mich auch flott ans Lesen gemacht.

Die hier handelnden Charaktere sind zum großen Teil gut bekannt. Es ist wie eine Rückkehr zu Freunden, man fühlt sich sehr mit allen verbunden.
Hinzu kommt dann noch Ember, sie ergänzt die Charaktere sehr gut. Sie nimmt hier in diesem Teil eine sehr wichtige Rolle ein.
Und auch Joe und Maggy zeigen in diesem Band das sie wirklich stark und mutig sein können.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder einmal absolut klasse. Ich habe angefangen und bin dann förmlich durch die Geschichte gerauscht. Es liest sich alles flüssig du locker, man will immer weiter wissen was passiert.
Es gibt hier wieder unterschiedliche Perspektiven und auch Zeitebenen. Dadurch erfährt man als Leser unheimlich viel, es ist aber aller stimmig und passt zusammen.
Die Handlung selbst hat mich auch dieses Mal wieder richtig beeindruckt. Nach dem Ende von Teil 6 war ich ja extrem gespannt darauf was hier wohl alles passieren wird. Den Leser erwartet hier wieder viel Spannung, die Spannungskurve wächst hier stetig und es gibt auch immer einen roten Faden im Geschehen. Es gibt hier wieder viel Geheimnisvolles, man erfährt aber eben auch richtig viel.
Auch in diesem 7. Teil sind wieder Märchen eingearbeitet. Ich finde es immer wieder aufs Neue spannend zu lesen was sich die Autorin in dieser Richtung hat einfallen lassen.

Das Ende ist dann wieder einmal gelungen. Ja es mag fies sein aber es passt eben zur gesamten Geschichte und Maya Shepherd bleibt sich treu. Nun bin ich gespannt auf Band 8, darauf was mich da wieder alles erwarten wird.

Insgesamt gesagt ist „Das Aschemädchen“ von Maya Shepherd ein 7. Teil, der mich wieder einmal vollkommen gefangen nehmen konnte.
Charaktere, die man bereits gut kennt und die sich auch hier wieder merklich weiterentwickeln, ein flüssiger mitreißender Stil der Autorin und eine Handlung, die wieder einmal richtig spannend, märchenhaft und abwechslungsreich gehalten ist, haben mir wieder richtig tolle Lesestunden beschert und rundum begeistert.
Absolut zu empfehlen!

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