Gelesen: „Fire Queen (Cosa Nostra 2)“ von Vanessa Sangue

Achtung:
Dies ist Teil 2 der Dilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1827 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: LYX.digital (27. Juli 2018)
Sprache: Deutsch


Ich habe dir vertraut …

Saphiras Welt liegt in Scherben. Die De Angelis sind zerschlagen, sie selbst schwer verletzt und ihr Selbstvertrauen zerstört. Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie sich von ihren Gefühlen leiten lassen – und muss nun einen hohen Preis dafür bezahlen. Denn Madox ist in Wirklichkeit das neue Oberhaupt der Familie Varga – und damit Saphiras schlimmster Feind. Doch Saphira gilt nicht umsonst als der gefürchtetste capo der Cosa Nostra. Sie schwört, die Vargas auszulöschen und Madox zu zeigen, was es bedeutet, sich mit der Eisprinzessin anzulegen – ohne zu ahnen, dass die größte Gefahr viel näher ist, als sie denkt …
(Quelle: LYX)

Nachdem ich bereits den ersten Teil von „Cosa Nostra“ aus der Feder von Vanessa Sangue gelesen und für gut befunden habe war ich sehr gespannt auf „Fire Queen“, den zweiten und finalen Teil.
Das Cover gefiel mir hier sogar noch besser als das des ersten Bandes, ich mag dieses rötliche irgendwie total gerne. Und der Klappentext machte mich neugierig. Also habe ich das Buch geladen und schon ging es los.

Die hier handelnden Charaktere waren mir bereits gut bekannt. Ich war wirklich gespannt darauf was ihnen hier so widerfahren würde, war sehr neugierig auf ihre Entwicklung.
Saphira und Madox sind die Protagonisten. Sie musste ja bereits so einiges mitmachen, hat schon sehr viel erlebt. Saphiras Leben ist nicht wirklich ein Einfaches. Die Entwicklung, die ihr Charakter hier durchmacht ist verständlich und vor allem auch nachzuvollziehen.
Auch Madox entwickelt sich merklich weiter. Endlich hört er hier mal auf sich selbst und zeigt was er drauf hat. Diese andere Seite von ihm gefiel mir richtig gut, sie zeigt den wahren Madox.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich flüssig und ich war auch direkt wieder drin. Ich konnte ohne Probleme folgen, konnte alles sehr gut nachvollziehen.
Wie schon im ersten Teil wird das Geschehen auch hier wieder abwechselnd aus den Sichtweisen von Saphira und Madox. Mir gefiel dies sehr gut, da ich mich so wieder richtig gut in die Charaktere hineinversetzen konnte.
Die Handlung beginnt hier mit einem kleinen Rückblick. Somit gelingt der Einstieg mühelos. Trotzdem aber sollte man „Cold Princess“ vorab gelesen haben, denn nur dann kann man ohne Probleme alles verstehen. Und es geht hier dann wieder richtig spannend zu. Hier stehen ja ziemlich harte Dinge im Mittelpunkt, etwa wie Gewalt und auch Verrat. Es geht nicht unbedingt zimperlich zu, es passt aber meiner Meinung nach sehr gut ins Geschehen hinein. Es ist eben eine Mafiageschichte, die Welt ist daher auch ziemlich düster. Die Strukturen, die Hierarchien sind hier sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert. In diesem Buch ist auch so nichts vorhersehbar, immer wieder tauchen Wendungen auf, die neue Dinge ins Geschehen bringen, es in andere Bahnen lenken.
Die Liebesgeschichte hier ist nicht süß, nicht leicht, sie ist durchaus auch mal brutal, was aber sehr gut passt. Die erotischen Szenen sind auch hier wieder vorhanden, sie fügen sich gut ins Geschehen ein, tauchen genau an passenden Stellen auf.

Das Ende ist dann richtig passend. Es schließt diese Dilogie wirklich sehr gut ab, macht alles rund und lässt den Leser dann sehr zufrieden zurück.

Zusammengefasst gesagt ist „Fire Queen“ von Vanessa Sangue ein verdammt guter Abschluss der „Cosa Nostra“ – Dilogie.
Interessante Charaktere, die sich hier merklich entwickeln, ein flüssig zu lesender einnehmender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die auch hier wieder sehr spannend und abwechslungsreich gehalten ist, haben mir tolle Lesestunden beschert und mich begeistert.
Absolut zu empfehlen!