Gelesen: „Der Spiegelwächter: Die Saga von Eldrid“ von Annina Safran

Taschenbuch: 292 Seiten
Verlag: TWENTYSIX (7. Juni 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 374074667X
ISBN-13: 978-3740746674
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 – 12 Jahre

 


Die Saga von Eldrid beginnt

Fünf Spiegel, fünf Häuser, fünf Spiegelwächter, eine magische Welt: Eldrid.
Die Spiegelwächter versuchen das wertvolle Licht von Eldrid zu bewahren, aber sie kämpfen gegen Godal, den übermächtigen Schatten, und Zamir, den Schöpfer der Dunkelheit. Ludmilla wird zu Hilfe gerufen, um Godal einzufangen. Doch Zamir durchkreuzt die Pläne der Spiegelwächter und beschwört ein Unheil in Eldrid hervor. Der Kampf gegen die Dunkelheit beginnt. Wird Ludmilla ihre Mission durchführen können?
(Quelle: amazon)

Der Fantasyroman „Der Spiegelwächter: Die Saga von Eldrid“ stammt von der Autorin Annina Safran. Es ist der Auftaktband der „Saga von Eldrid“ und ich war wirklich sehr gespannt auf das, was mich hier erwarten würde.
Das Cover empfand ich auf Anhieb als wirklich gelungen und der Klappentext machte mich neugierig. Also habe ich mich auch flott ans Lesen gemacht.

Die hier handelnden Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Ich als Leser konnte sie mir sehr gut vorstellen, konnte die Handlungen nachvollziehen.
Ludmilla ist ein 15-jähriges Mädchen, das sehr neugierig auf seine Umwelt ist. Mir gefiel sie von ihrer Art her total gut, sie ist frech und frisch. Außerdem lässt sich Ludmilla so schnell nichts gefallen.

Doch es ist nicht nur Ludmilla, die mir gefallen hat, auch die Nebenfiguren sind der Autorin sehr gut gelungen. Sie passen wirklich sehr gut ins Geschehen hinein, die Mischung ist richtig gut.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen. Man kommt als Leser wirklich gut und flüssig durch die Seiten, kann ohne Probleme folgen.
Die Handlung selbst wirkte am Anfang etwas schwer. Es gibt hier wirklich einiges zu entdecken. Die Autorin bringt hier sehr viel ein, manches Mal vielleicht sogar zu viel. Dennoch es kommt gut Spannung auf, schon alleine der Prolog sorgt hier für einiges davon. Die Autorin bringt im Geschehen auch immer wieder neue Dinge ein, die zusätzlich für interessante Momente sorgen.
Die Welt Eldrid gefiel mir richtig gut. Zu Anfang des Buches gibt es hier eine Karte, durch die man eine gute Orienteirung hat. In Eldrid, der Welt hinter den Spiegeln, gibt es einige Wesen, wie Feen Riesen und andere. Sie alle passen sehr gut ins Geschehen hinein.

Das Ende ist dann ziemlich offen gehalten. Es bleiben wirklich genug Fragen, genug offene Handlungsstränge, die es in Band 2 aufzulösen gilt. Ich bin schon richtig gespannt darauf was sich die Autorin dann so einfallen lässt.

Zusammengefasst gesagt ist „Der Spiegelwächter: Die Saga von Eldrid“ von Annina Safran ein gut gelungener Auftaktband der Saga.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend empfand, in der sich die Autorin aber ein paar Mal doch in der Handlung verloren hat, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!