Gelesen: “Elya 1: Der weiße Drache” von Dana Müller-Braun

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2151 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 427 Seiten
Verlag: Impress (1. November 2018)
Sprache: Deutsch


**Spiel mit dem Feuer**

Die 18-jährige Elya ist nicht der Typ Mädchen, der in einer neuen Umgebung gleich mit den Coolsten herumhängt und eine Freundschaft nach der anderen schließt. Deswegen fällt ihr der Umzug nach June Lake auch alles andere als leicht, so vertraut ihr das Seehaus ihrer Großmutter auch erscheint. Doch für ihr gewohntes Sich-Abschotten bleibt keine Zeit. Elya wird gleich vom ersten Tag an von der Ortsclique unter die Fittiche genommen und zu Strandpartys und Klettertouren geschleppt. Doch irgendwas stimmt nicht mit diesen viel zu schönen und viel zu draufgängerischen Leuten. Allem voran nicht mit dem düsteren Levyn, mit dem sie sich vom ersten Moment an wie magisch verbunden fühlt. Erst langsam beginnt Lya zu begreifen, dass ihre Welt nicht die einzige Realität ist…
(Quelle: Impress)

Der Fantasyroman „Elya 1: Der weiße Drache“ stammt von der Autorin Dana Müller-Braun. Es ist der Auftakt einer Fantasy-Trilogie und ich war, da ich die Autorin bereits von anderen Büchern kenne, wirklich gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde.
Das Cover war mir direkt ins Auge gesprungen und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Daher habe ich auch recht flott mit Lesen begonnen.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Ich empfand sie als sehr gut ausgearbeitet und glaubhaft, konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen.
Elya ist eine richtig tolle Protagonistin, sie hat mich auf Anhieb von sich überzeugt. Elya ist stark und egal was kommt, sie bleibt immer bei ihrer Meinung, lässt sich nicht beeinflussen. Sie hat bereits einiges erlebt, andere glauben es ihr nicht wirklich, dennoch aber sie lässt sich nicht abbringen davon. Diese Hartnäckigkeit gefiel mir sehr gut an ihr.
Levyn ist ebenfalls wirklich ein toller Charakter. Zu Beginn wirkte er wie so ein richtiger Bad Boy auf mich und er hat eine ungeheure Ausstrahlung. Mit dieser hat er mich richtig schnell von sich überzeugt. Levyn hat, ähnlich wie Elya auch, schon so einiges erlebt, Dinge die ihn auch nach wie vor belasten. Ich für mich fand Levyn aber wirklich toll.

Der Schreibstil der Autorin hat mich richtig begeistert. Sie schreibt flüssig und leicht, ich bin sehr gut ins Geschehen hinein gekommen, konnte ohne Probleme folgen.
Die Handlung an sich ist richtig schön spannend und sehr fantastisch. Man wird als Leser mit jeder Seite mehr ins Geschehen hineingezogen.
Die geschaffene Welt ist absolut klasse. Die Autorin beschreibt sie bildgewaltig und detailliert, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Und auch die Drachen, die man als Leser hier kennenlernt, haben mich fasziniert. Hier bin ich gespannt was noch alles in den Folgebänden passieren wird.

Das Ende macht ungeheuer neugierig auf die Fortsetzung. Ich bin richtig gespannt darauf was mit Elya weiter passieren wird und auch wie es mit Levyn weitergeht. Es gibt so viel was ich wissen will, daher freue ich mich auf Band 2.

Insgesamt gesagt ist „Elya 1: Der weiße Drache“ von Dana Müller-Braun ein richtig gelungener Auftakt der Fantasy-Trilogie.
Sehr gut dargestellte, interessante Charaktere, ein flüssiger einnehmender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und unvorhersehbar empfand und deren Welt mit total fasziniert hat, haben mir richtig klasse Lesestunden beschert und machen Lust auf Band 2.
Wirklich zu empfehlen!