[Werbung] Die verschiedenen Arten der Trauer

Da dieser Artikel mit einem Gewinnspiel gekoppelt ist, bin ich verpflichtet meinen Beitrag mit dem Vermerk „Werbung“ kennzuzeichnen!

Ihr kennt es sicherlich auch … ihr verliert einen Menschen, der euch sehr nahestand, den ihr geliebt habt und dann fallt ihr in ein Loch, ihr trauert um ihn/sie.

Doch Trauer, was ist das eigentlich genau? Welche Arten gibt es? Und wie wird eigentlich getrauert? Diesen Fragen möchte ich mich heute mal ein wenig mehr widmen, ich versuche sie mal ein wenig zu beantworten.

Zuerst einmal ganz allgemein … Was ist Trauer? Dazu habe ich folgende Definition gefunden:
Trauer bezeichnet eine Grundstimmung, die durch ein betrübendes Ereignis verursacht wurde. Dieses Ereignis ist meist der Verlust eines geliebten, einem nahestehenden Menschen oder eines Tieres. Die Trauer wird dann nach außen hin kundgetan, die Erinnerung daran ist auch immer schmerzhaft.

(Bildquelle: Pixabay)

Wenn man trauert fühlt man sich niedergeschlagen. Man hat die Lebensfreude verloren, zieht sich seelisch komplett zurück. Meist wird Trauer auch durch eine bestimmte Art der Kleidung gezeigt.

Jeder Mensch trauert anders. Einer zieht sich vielleicht eher richtig zurück, andere wiederum verdrängen die Trauer. Man sollte die Trauer aber immer zulassen, denn sonst bricht sie irgendwann aus einem heraus. Dafür reicht dann meist irgendeine Kleinigkeit aus, die an den Verlust erinnert. Und dann ist die Trauer auch noch stärker als wenn man sie direkt zugelassen hätte.

Es gibt verschiedene Phasen der Trauer. Hierbei ist zu beachten, nicht jeder durchläuft alle Phasen gleich stark, sie können auch nur ganz kurz durchlaufen werden oder vielleicht auch gar nicht. Es ist immer abhängig von der trauernden Person.

Dies sind die Phasen:

Phase 1: Das Nicht-Wahrhaben-Wollen und Verleugnung
Diese Phase ist eine Art Schock Zustand. Man will es nicht glauben, verdrängt den Verlust, will einfach, dass alles ist wie immer.

(Bildquelle: Pixabay)

Phase 2:  Die aufbrechenden Gefühle
In dieser Phase der Trauer spürt man den Schmerz, die Verzweiflung ganz stark. Der Trauernde hat Gefühlsschwankungen, der Körper ist aus dem Gleichgewicht geraten. Man ist erschöpft, hat keine Kraft und auch keine Lust mehr, ist antriebslos und zieht sich vollkommen zurück. Diese Phase ist auch die schwierigste und schmerzhafteste aller Phasen.

Phase 3: Die langsame Neuorientierung
Wenn man diese Trauerphase erreicht hat kommt man langsam wieder auf die Beine. Die Konzentration kommt zurück, der Trauernde kann sich wieder an etwas erfreuen, die Lebensfreude kehrt immer mehr zurück. Die Trauer ist nun nicht mehr ganz so intensiv, sie ist aber noch immer da.

Phase 4: das neue Gleichgewicht
Hat man diese Phase erreicht schaut man wieder mehr nach vorne. Körperlich und seelisch ist wieder alles in Lot. Es tut zwar noch immer weh an die Vergangenheit zu denken, doch der Schmerz wird weniger. Die Zuversicht kehrt zurück, die Lebensfreude. Mit Erreichen der 4. Phase ist die Trauerarbeit dann auch beendet.

(Bildquelle: Pixabay)

Wie lange es dauert bis man Phase 4 der Trauerphasen erreicht hat ist sehr unterschiedlich. Man sollte sich auch zu nichts drängen. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort „Die Zeit heilt alle Wunden“.

(Informationsquellen: Wikipedia ; PalVerlag)

 

 

 

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Auch im Roman „Der Tag hat viele Farben“ spielt Trauer eine wichtige Rolle. Hier trifft der Leser auf 3 vollkommen unterschiedliche Menschen, die aber eines gemeinsam haben … sie erleben den Tod ihres Vaters mit. Wie sie dann damit umgehen, das verrate ich euch an dieser Stelle aber nicht. Wer es wissen mag, der liest den Roman.

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Buchdetails:

Ein Tag ist viel zu kurz für all diese Probleme …
Erst an dem Tag, an dem die Geräte ihres Vaters abgeschaltet werden, kommen die drei Geschwister Mia, Tom und Anna nach Jahren wieder einmal zusammen. Statt gemeinsam zu trauern, beschäftigt sie am meisten, was mit dem Familienschatz geschehen wird. Sie alle haben ihre eigenen Pläne für das wertvolle Pechstein-Gemälde. Doch im Laufe des Tages erfahren sie, dass nicht alles ist, wie es scheint. Und Familie Liebe mit Ecken und Kanten ist …

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Das Gewinnspiel

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Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet einfach jeden Tag die jeweilige Frage.

Das Gewinnspiel läuft vom 26.11. – 02.11.2018!

Gewinnspielveranstalter ist die Netzwerk Agentur Bookmark.

Ausgelost wird dann am 03.12.2018!
Die Gewinner stehen dann im Tourplan, wo ihr auch alle anderen Stationen nachlesen könnt.

Tagesfrage:

Habt ihr auch schon mal so richtig getrauert?
Wie war es da bei euch? Habt ihr es nach außen gezeigt oder seid ihr doch eher jemand, der still und für sich trauert?
Beschreibt doch bitte eure Gedanken ganz kurz!
Ich bin gespannt auf eure Antworten!

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden!

 

6 Kommentare zu „[Werbung] Die verschiedenen Arten der Trauer“

  1. Hallo,
    ich habe auch schon getrauert und es hat lange gedauert. Ich weiß nicht, wie viele Tränen ich über Monate vergossen habe und wie wenig ich geschlafen habe, ich wollte es nicht wahrhaben, habe die Ungerechtigkeit hinausgeschrien und fühlte mich verlassen. Inzwischen kann ich wieder darüber reden.

    Liebe Grüße, Jutta

  2. Jenny Siebentaler

    So richtig tiefe feste Trauer hatte ich nicht-auch wenn ich schon auf einer Beerdigung war!
    Und wenn ich trauern möchte dann brauche ich meine Ruhe, möchte Alleine sein und für mich alleine weinen.

    LG jenny

  3. Hallöchen,
    es kommt immer darauf an, aber im Normalfall versuche ich es nicht zu zeigen. Klappt aber leider nicht immer.
    Da brauchst es nur ein Satz und kann die Tränen nicht zurück halten. Gerade was Todesfall angeht.
    LG Angela K.

  4. Hallo,

    Ich musste leider auch schon öffters trauern… bei den größten verlusst war ich dazu noch in einem sehr schweren alter… bis ich es erst mal wargenommen hab ist viel zeit vergangen… ich hab mich verändert..bin ruhiger geworden umd in mich gekehrt… erst jahre später konnte ich bewusst trauern. Mittlerweile lasse ich trauer zu… es ist normal wenn man jemanden verliert..und gehört dazu um wieder nach vorne zu blicken.

    Schönen Abend
    Jasmin

  5. Auch ich habe schon getrauert.
    Leider schon öfters.
    Bin aber eher Jemand, der alleine trauert.
    Der alleine sein will, wenn Tränen fließen, das Trauer-Gedankenkarussell in Bewegung ist.
    Die Dauer war ganz unterschiedlich,
    Was mir auch noch so einfällt… Mensch kann ja nicht nur trauern bei dem Verlust eines anderen Lebewesens (Mensch oder und Tier) sondern auch bei anderen Schicksalsschlägen (z.B. Beziehungsende, Folgen von Krankheit, Unfall etc., )

  6. Hallo,
    Ich habe schon richtig getrauert, bei meinem Vater wurden nach einem Herzinfarkt im August die Maschinen abgestellt, jedoch bin ich dort noch immer in Phase 1. Für mich fühlt es sich immer so an (also das war nicht der einzige Fall, weswegen ich in Trauer bin), als würde ich etwas falsch gemacht haben, dass ich mich deswegen falsch verhalte und etwas tun müsste, aber falsch bin und deswegen nicht weiß, was ich tun soll. Dementsprechend trauere ich auch meistens für mich alleine, solange es eben geht. Meine Gedanken gehen dann häufig in Richtung Angst, woraus dann meistens eine Erschöpfung resultiert.

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