Gelesen: “Twyns, Band 1: Die magischen Zwillinge” von Michael Peinkofer

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Ravensburger Buchverlag (24. Oktober 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3473408255
ISBN-13: 978-3473408252
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren


Zwei Mädchen, zwei Welten, ein Schicksal
Wynn lebt in der sagenhaften Anderwelt, wo sie als Prinzessin aufwächst und tagein, tagaus von Bediensteten umsorgt wird. Wie langweilig! Doch dann katapultiert ein magischer Elfenstein sie in die Menschenwelt – mitten hinein in das Leben der zwölfjährigen Anny. Verblüfft stellen die beiden Mädchen fest, dass sie sich zum Verwechseln ähnlich sehen! Kurzerhand beschließen sie, die Rollen zu tauschen. Doch das Spiel geht nicht lange gut – denn eine böse Macht aus der Anderwelt hat es auf die beiden abgesehen …
(Quelle: Ravensburger Buchverlag)

Von Michael Peinkofer habe ich bereits etwas anderes gelesen und damals auch für gut befunden. Nun stand sein Jugendroman „Twyns: Die magischen Zwillinge“ auf meinem Leseplan und ich war entsprechend auch gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde.
Das Cover gefiel mir bereits sehr gut und der Klappentext hat mich echt neugierig gemacht. Also habe ich mich dann auch flott ans Lesen gemacht.

Die Charaktere hat der Autor ganz gut dargestellt. Auf mich wirkten sie soweit gut glaubhaft und auch vorstellbar.
Die beiden Protagonistinnen sind Wynn und Anny. Sie kommen aus vollkommen unterschiedlichen Welten und dennoch haben sie auch einiges gemeinsam. Die beiden Mädchen fühlen sich auch direkt miteinander verbunden. Sie sind altersgerecht beschrieben und verhalten sich auch so. Sowohl Wynn als auch Anny haben positive als auch negative Seiten, die man als Leser gut nachvollziehen kann.

Neben den beiden Mädchen gibt es auch noch andere Charaktere und auch ein paar fantastische Wesen. Sie fügen sich soweit auch gut ins Geschehen ein, wobei ich mir gerade an Wesen doch mehr erwartet hatte.

Der Schreibstil des Autors ist gut und locker zu lesen. Mir gefiel dieser wirklich gut, es ist alles auch sehr gut zu verstehen und man kann als Leser gut folgen.
Die Handlung selbst ist recht gut gemacht. Es hat ja was vom Doppelten Lottchen was der Autor hier ins Geschehen eingebaut hat. Es wirkte aber alles ein wenig fantastischer auf mich. Allerdings der Autor schöpft leider nicht das gesamte Potential aus. Es ist noch Luft nach oben.
Vom Setting hat es mir gut gefallen, die Idee mit der magischen Welt, man kann es als Leser gut verstehen. Immer im Hinterkopf das es sich ja um ein Jugendbuch handelt.

Das Ende ist dann recht abgeschlossen, obwohl es der Auftakt einer Reihe ist. Der Schluss ist aber dennoch auch einen richtig gute Überleitung zu Band 2, der im Mai 2019 erscheinen wird.

Insgesamt gesagt ist „Twyns, Band 1: Die magischen Zwillinge“ von Michael Peinkofer ein Reihenauftakt, der nicht ganz halten kann was der Klappentext verspricht.
Gut gezeichnete vorstellbare Charaktere, ein angenehm zu lesender altersgerechter Stil des Autors und eine Handlung, die zwar fantastisch gehalten ist, in der es aber noch einiges an Potential gibt das der Autor nicht genutzt hat, haben mir dennoch unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hier zustimmen