Gelesen: “Am Ende sterben wir sowieso” von Adam Silvera

Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: Arctis ein Imprint der Atrium Verlag AG (21. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783038800194
ISBN-13: 978-3038800194
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre


Was wäre, wenn das Schicksal bei dir anklopft, um dich vor deinem bevorstehenden Tod zu warnen? Am 5. September, kurz nach Mitternacht, bekommen Mateo und Rufus einen solchen Anruf. Von der »Death Cast«, die die undankbare Aufgabe hat, ihnen die schlechten Neuigkeiten zu überbringen: Sie werden heute sterben. Noch kennen sich die beiden nicht, doch aus unterschiedlichen Gründen beschließen sie, an ihrem letzten Tag einen neuen Freund zu finden. Die gute Nachricht lautet, dass es dafür eine App gibt: Sie heißt ›Last Friend‹ und durch sie werden sich Rufus und Mateo begegnen, um ein letztes großes Abenteuer zu erleben – und um gemeinsam ein ganzes Leben an einem einzigen Tag zu verbringen.
(Quelle: Arctis)

Der Roman „Am Ende sterben wir sowieso“ stammt vom Autor Adam Silvera. Ich wurde bei diesem Buch hier nicht nur vom Titel, sondern auch vom Cover und dem Klappentext angesprochen. Es machte mich alles sehr neugierig auf diesen Roman und so habe ich mich dann auch ans Lesen gemacht.

Die Charaktere dieser Geschichte hier sind wirklich gut dargestellt. Ich als Leser konnte alle Handlungen gut nachvollziehen, alles gut verstehen.
Im Mittelpunkt stehen hier Mateo und Rufus. Sie sind sehr unterschiedliche Charaktere, doch genau das macht sie am Ende dann aus.
Mateo ist eher ein ruhiger, ängstlicher Typ. Ihn nimmt der Anruf des Todesboten sehr mit, er würde sich am liebsten verkriechen, sich vor allem verschließen.
Rufus hingegen ist eher ein Draufgänger, Er hat vor nichts und niemanden Angst, ihn schüchtert der Todesbote nicht ein.
Beide Protagonisten entwickeln sich im Handlungsverlauf merklich weiter, sie nähern sich an, gerade auch je näher der Todestag kommt. Am Anfang mögen es beide dem Leser nicht unbedingt einfach machen, mit der Zeit aber schließt man sowohl Mateo als auch Rufus richtig ins Herz.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere. Sie mögen unwichtig wirken, doch durch sie bekommt man als Leser einen guten Einblick in die Welt des Todesboten und dringt so noch tiefer in die Geschichte der beiden Protagonisten ein.

Der Schreibstil des Autors ist sehr emotional und flüssig. Als Leser hat man wirklich das Gefühl man ist selbst Teil der Geschichte, so wird man hier in den Bann der Handlung gezogen.
Die Handlung hat mich wirklich von Anfang an begeistert. Es mag ein ungewöhnlicher Titel sein, mich hat er fasziniert, genauso wie die Geschichte dann auch. Als Leser beginnt man ganz automatisch selbst darüber nachzudenken wie man sich in so einer Situation wohl verhalten würde. Der Autor hat sich hier viel dabei gedacht, er hat alles gut durchdacht und dann eben auch umgesetzt.
Das Geschehen spielt sich innerhalb von 24 Stunden ab, es passiert wirklich sehr viel, man durchlebt verschiedene Situationen, Momente, die sehr emotional gehalten sind.
Die Atmosphäre während des Lesens mag ein wenig düster gehalten sein, doch es wirkte keinesfalls bedrückend auf mich. Ich persönlich empfand es als sehr passend gehalten, mich hat alles berührt und bewegt.

Das Ende hat mich persönlich dann ein wenig überrascht. Ich empfand es dann als passend, es schließt gut ab, nimmt den Leser mit und hallt auch noch einige Zeit nach.

Zusammengefasst gesagt ist „Am Ende sterben wir sowieso“ von Adam Silvera ein Roman, der mich durch sein angesprochenes Thema voll für sich gewinnen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein angenehmer flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als durchdacht empfunden habe und deren angesprochenes Thema mich bewegt und mitgenommen hat, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und dann am Ende vollkommen überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

 

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