Gelesen: “Tempting the Beast” von Peyton Dare

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2045 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 250 Seiten
Verlag: LYX.digital (6. September 2018)
Sprache: Deutsch


Jeder hat eine helle und eine dunkle Seite in sich. Aber kann man beide lieben?

Celeste Sorenson finanziert sich ihr Studium mit kleineren Modelaufträgen. Auf einer exklusiven Party begegnet sie dem geheimnisvollen Braden Hunter, der ihr seitdem nicht mehr aus den Kopf gehen will. Alle warnen sie vor dem Mann, der insgeheim nur the Beast genannt wird. Aber als Celestes Bruder spurlos verschwindet, ist Braden ihre einzige Rettung. Doch Bradens Hilfe hat einen sündhaften Preis: Er spürt ihren Bruder auf und dafür gehört Celeste ihm. Ihr Körper, alles, was sie besitzt und ihr Herz.
(Quelle: LYX)

Mit „Temping the Beast“ ist der erste Teil der Dilogie von Peyton Dare erschienen und ich war wirklich gespannt auf dieses Buch hier.
Das Cover ist recht düster und auch geheimnisvoll gehalten und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Also hab ich das Buch auch flott auf meinen Reader geladen und dann ging es auch schon los.

Die hier auftauchenden Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren verständlich.
Die Protagonisten könnten wirklich nicht unterschiedlicher sein. Celeste musste miterleben, wie ihre Eltern umgebracht wurden. Sie leidet noch immer unter diesem Verlust. Sie ist aber dennoch eine mutige junge Frau, die sich durchs Leben kämpft. Celeste hat das Herz am richtigen Fleck und für ihren Bruder würde sie wirklich alles tun. Ich mochte sie wirklich sehr gerne, habe sie im Verlauf der Handlung auch gut kennengelernt.
Braden ist doch ziemlich dominant und liebt es die Kontrolle zu haben. Er ist eigentlich nur unter dem Namen „The Beast“ bekannt, was auch zu ihm passt. Branden war für mich doch geheimnisvoll und undurchschaubar und auch ihn habe ich mit der Zeit besser kennengelernt.

Neben den Protagonisten gibt es noch andere Charaktere im Buch. So zum Beispiel auch Bradens Freund Kane. Er fügt sich ebenso wie die anderen gut ins Geschehen ein, er passt gut.

Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Ich konnte der Geschichte gut folgen und auch alles verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten Celeste und Braden. Mir gefiel dies sehr gut, denn man kann so beiden viel besser folgen.
Die Handlung hat mich auch direkt gepackt. Ich wurde mit jedem Wort mehr ins Geschehen hineingezogen. Es geht spannend zu, auch ein wenig märchenhaft, denn es gibt ab und an auch mal eine kleine Andeutung zu „The Beauty and the Beast“. An diesen Titel denkt man als Leser irgendwie auch wenn man den Buchtitel hier liest.
Es ist in meinen Augen eine interessante Geschichte, in der man neben der Angesprochenen Spannung auch Liebe und auch etwas Gewalt wiederfindet. Allerdings zieht sich das Geschehen zu Ende hin ein wenig in die Länge. Etwas weniger wäre hier mehr gewesen.

Das Ende ist ein ziemlicher Cliffhanger, der neugierig macht auf die Fortsetzung. Man möchte als Leser wissen wie es weitergeht, was weiter passiert.

Insgesamt gesagt ist „Temping the Beast“ von Peyton Dare ein Dilogieauftakt, der zwar wirklich gut aber nicht perfekt ist.
Gut gezeichnete, interessante Charaktere, ein flüssiger gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich zwar als spannend und abwechslungsreich empfunden habe, die mir aber zum Ende hin ein wenig zäh erschien, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!