Gelesen: “City of Gods. Die Kinder der Kelten” von Alia Cruz

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2289 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 291 Seiten
Verlag: Impress (6. Dezember 2018)
Sprache: Deutsch

**Im magischen Landstrich Schottlands erwacht deine göttliche Kraft…**
Seit die keltischen Götter die weiten Ebenen Schottlands verlassen haben, gibt es nur noch wenige Menschen, die an ihre Rückkehr glauben. Darunter eine Gesellschaft von Druiden, die zurückgezogen lebt und alles dafür tun würde, eine göttliche Nachfahrin an ihrer Seite zu wissen. Am besten jemanden wie Brigitte, die gutherzige Tochter der keltischen Göttin Brigid. Diese weiß jedoch noch nichts von ihrer Bedeutung, als sie dem geheimnisvollen Derryn begegnet, den die Druiden auf sie angesetzt haben. Endlich hat sie die Turbulenzen der Götterinsel Atlantis hinter sich gelassen und führt ein normales Menschenleben, als sie von einem Tag auf den anderen nach Edinburgh entführt wird und sich den Kelten anschließen soll…
(Quelle: Impress)

Bereits mit den ersten beiden Teilen ihrer „Götterkinder-Saga“ konnte mich Alia Cruz gut unterhalten. So stand auch fest Teil 3 „City of Gods. Die Kinder der Kelten“ musste ich auch unbedingt lesen.
Mir gefiel das Cover auch dieses Mal wieder richtig gut und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Daher habe ich auch rasch mit dem Lesen begonnen.

Die hier handelnden Charaktere hat die Autorin sehr gut ins Szene gesetzt. Mir gefielen sie sehr gut, ich konnte sie mir vorstellen und die Handlungen waren für mich gut zu verstehen.
Brigitte ist eine Halbgöttin und verfügt über besondere Fähigkeiten. Sie will aber auch der Erde arbeiten und ihr Leben verbringen. Ich mochte Brigitte sehr gerne, auf mich wirkte sie sympathisch und glaubhaft gezeichnet.
Derryn und sein Bruder Aidan gefielen mir auch richtig gut. Ich wusste bei beiden zwar nicht so ganz wie ich manche Dinge nehmen sollte, doch das übte auf mich diesen gewissen Reiz aus Ich wollte einfach mehr über sie wissen und sie kennenlernen.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll. Ich bin flüssig und gut durch die Geschichte hier gekommen, konnte ohne Probleme folgen und alles gut verstehen.
Die Handlung selbst ist eine echt tolle Mischung aus Spannung, Fantasy und Liebe. Hinzu kommen dann noch kleine Anteile eines Krimis. Ich war von Anfang an drin und musste wissen wie es weitergeht. Zuerst befindet man sich als Leser in London, dann geht es im Verlauf der Handlung nach Schottland zu den Kelten. Mir gefielen beide Kulissen sehr gut, die Kelten allerdings haben mit wirklich sehr fasziniert.
Was ich besonders gut finde, es handelt sich zwar um den dritten Teil der Reihe, man kann die Bücher aber durchaus auch ohne jegliche Vorkenntnisse lesen und verstehen.

Das Ende ist dann ein absolut gelungener Schluss dieser Trilogie. Ich empfand ihn als wirklich passend gewählt, er macht rund und schließt alles wunderbar ab.

Alles in Allem ist „City of Gods. Die Kinder der Kelten” von Alia Cruz ein dritter Teil, der mich echt wieder total begeistern konnte.
Sehr gut beschriebene, vorstellbare Charaktere, ein flüssiger gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als gut gemachte Mischung von Fantasy, Spannung und vielen Gefühlen empfand, haben mir tolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!