Gelesen: „Es muss ja nicht gleich Liebe sein“ von Susan Mallery

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1855 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch (5. November 2018)
Sprache: Deutsch

Jeder in Lone Star Canyon hält sie für das perfekte Paar – nur Nora und Stephen streiten es ab. Dabei sind die temperamentvolle Friseurin Nora und Dr. Stephen Remington ein unschlagbares Team: Gemeinsam kümmern sie sich während eines Tornados um Verletzte, sprechen Mut zu und versorgen Wunden. Praktischerweise liegen Salon und Praxis einander gegenüber. Außerdem sieht ein Blinder, wie es zwischen Nora und Stephen knistert. Keiner der beiden will mehr eine feste Bindung eingehen. Aber wenn die Küsse so gut schmecken wie Schokolade, muss es ja auch nicht gleich Liebe sein!
(Quelle: MIRA Taschenbuch)

Von Susan Mallery hatte ich bisher noch nicht gelesen. Umso gespannter war ich nun auf „Es muss ja nicht gleich Liebe sein“ aus ihrer Feder.
Angesprochen vom Cover und dem Klappentext habe ich das Buch dann auch flott auf den Reader geladen und angefangen mit Lesen.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin ganz gut gelungen. Man kann sie sich als Leser gut vorstellen, die Handlungen sind verständlich.
Nora und Stephen sind ein tolles Protagonistenpaar. Beide schleppen sie ihr Päckchen mit sich rum, ihre Vergangenheit wiegt bei beiden schwer.
Stephen ist Arzt und sehr charismatisch, charmant und gutaussehend. Allerdings ist er auf der Flucht vor eben seiner Vergangenheit.
Nora ist selbstständige Friseurin aus Leidenschaft. Männern hat sie abgeschworen, was aber Stephen nicht wirklich interessiert.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach und locker. Ich bin flüssig durch die Seiten gekommen, habe alles nachvollziehen können und auch verstanden.
Die Handlung selbst ist kurzweilig und schön. Es macht Spaß die Geschichte zu lesen, den Leser erwartet eine romantische Liebesgeschichte mit vielen verschiedenen Emotionen. Ab und an gibt es ein paar erotische Szenen, die von der Autorin gut ins Geschehen eingebaut wurden. Allerdings war es mir ein klein wenig zu vorhersehbar.

Das Ende kommt dann genauso wie man es erahnen kann. Es passt klar zur Gesamtgeschichte, macht diese rund und schließt sie gut ab.

Insgesamt gesagt ist „Es muss ja nicht gleich Liebe sein“ von Susan Mallery ein kurzweiliger Roman, der mich auch gut einfangen konnte.
Interessant gezeichnete Charaktere, ein gut und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als amüsant und humorvoll empfand, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!